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Bad Breisig

Nadelstiche schmerzen Bad Breisig gewaltig

Acht Mal waren die SG Bad Breisig und die SG Malberg/Rosenheim in den vergangenen Jahren seit 2002 aufeinandergetroffen, kein Mal hatte Bad Breisig bei sieben Siegen dabei verloren. Am Freitagabend sollte sich das aber ändern – und zwar deutlich. Am zweiten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga unterlag die Mannschaft von Trainer Ilkay Keskin bei ihrem Heimdebüt den Malbergern klar mit 0:4 (0:2).

Viel Einsatz, wenig Ertrag bei der SG Bad Breisig (blaue Trikots, hier mit Kapitän Florian Lückenbach beim Kopfball) im Heimspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim, das mit 0:4 verloren ging.  Foto: Vollrath
Viel Einsatz, wenig Ertrag bei der SG Bad Breisig (blaue Trikots, hier mit Kapitän Florian Lückenbach beim Kopfball) im Heimspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim, das mit 0:4 verloren ging.
Foto: Vollrath

Während die Gäste mit dem Handicap angereist waren, mit Michael Boll (verletzt) einen ihrer beiden Spielertrainer ersetzen zu müssen, durften die Gastgeber auf einen Neuzugang bauen: Lukas Mozigemba gab sein Debüt in der Abwehr. Eine dringend erhoffte Verstärkung für die zuletzt noch unterbesetzte Defensive.

Halt aber konnte der 25-Jährige der Abwehr in seinem ersten Spiel auch nicht geben. "Malberg hat ein eingespieltes Team, wir nicht", hatte Keskin vor der Partie betont. Das sollte sich auf dem Platz bewahrheiten. Die mangelnde Abstimmung war den Gastgebern deutlich anzuerkennen. Zwar kombinierten sie bis zum gegnerischen Strafraum sehr ansehnlich, agierten auch feldüberlegen, aber klare Chancen ergaben sich daraus keine. Sturm-Neuzugang Fatih Sözen fand kaum Bindung zu seinen Mitspielern, während Cemal Kaldirim, ebenfalls neu, ein immenses Laufpensum absolvierte, aber alleine auch keine Gefahr heraufbeschwören konnte, abgesehen von zwei Distanzschüssen über das Tor (17., 42.).

Ganz anders die Gäste. Ihnen reichten zwei gute Angriffe zu einer beruhigenden 2:0-Pausenführung. Der Ausfall von Boll hatte offenbar tatsächlich die erhoffte Trotzreaktion hervorgerufen.

Beim 1:0 war kein Bad Breisiger dazu in der Lage, Kenny Scherreicks zu stoppen, der aus dem Mittefeld auf und davon zur Torauslinie zog, den Ball auf Marcel Quast spielte, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (30.). Von einem Tor aus heiterem Himmel zu sprechen, verbietet sich angesichts des regnerischen Wetters, überraschend aber fiel es dennoch. Kurz vor der Pause boten die Gäste dann einen erneuten Beweis ihrer Effektivität, als Scherreicks aus dem Gewühl heraus das 2:0 erzielte, nachdem die Bad Breisiger Abwehr die Situation nicht bereinigen konnte (45.).

"Wir hatten 80 Prozent Ballbesitz, bringen uns dann aber durch individuelle Fehler auf die Verliererstraße. Unerklärlich", bedauerte Keskin mit Blick speziell auf die ersten beiden Gegentore. Sein Gegenüber auf Malberger Seite, Thomas Blum, empfand das natürlich etwas anders: "Unser Konzept ist aufgegangen. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben und effektiv gespielt."

Wie auch die zweite Halbzeit belegt. Aus einer sicher gestaffelten Abwehr heraus setzten die Gäste gekonnt Nadelstiche. Und die blieben für die Mannschaft von Keskin äußerst schmerzhaft. Artur Mezler erhöhte nach einem Eckball unbedrängt per Kopf auf 3:0 , keiner hatte sich für ihn zuständig gefühlt (56.). Die zarten Bad Breisiger Hoffnungen, vorher genährt durch zwei Chancen für Sözen und eine für Edis Ramovic, waren damit auf den Nullpunkt gesunken. Und es sollte für sie noch schlimmer kommen. Nach einem Foul von Sead Silijkovic an Scherreicks erhöhte Quast per Foulelfmeter noch auf 4:0 (68.). Hans-Josef Schneider, map

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