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Mendig

Mendig/Bell setzt ein Ausrufezeichen

Der Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell hat eine eindrucksvolle Heimpremiere abgeliefert. Gegen den SV Eintracht Trier II zeigte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Müller ihr ganzes Offensivpotenzial und kam zu einem verdienten 5:1 (2:0)-Sieg.

Thomas Nürnberg (rechts) traf im Duell mit der Trierer Reserve zum zwischenzeitlichen 2:0. Am Ende stand für die SG Eintracht Mendig/Bell ein deutlicher 5:1-Sieg zu Buche. Foto: Andreas Walz
Thomas Nürnberg (rechts) traf im Duell mit der Trierer Reserve zum zwischenzeitlichen 2:0. Am Ende stand für die SG Eintracht Mendig/Bell ein deutlicher 5:1-Sieg zu Buche.
Foto: Andreas Walz

Die Hausherren legten beeindruckend los. Hoch stehend und mit geschicktem Pressing überraschte Mendig/Bell den Gegner aus der Moselstadt. Die ersten Chancen ließen nicht lange auf sich warten. In der achten Minute schoss Niklas Heinemann aus aussichtsreicher Position am Trierer Tor vorbei. Zwei Minuten später sorgte eine Standardsituation für die frühe Mendiger Führung. Einen Eckball von Kapitän John Rausch verlängerte Florian Schlich an den zweiten Pfosten, wo Yannick Kossmann frei stehend einköpfen konnte.

Die Gäste zeigten sich nicht geschockt und hatten in der zwölften Minute die Möglichkeit zum Ausgleich. Mendig/Bells Torwart Jan Heinemann parierte den Schuss allerdings in Klassemanier auf der Linie. Besser machte es im direkten Gegenzug Thomas Nürnberg. Von Rausch mustergültig bedient, schob der Angreifer das Spielgerät überlegt in die Maschen (13.). Nach dieser mehr als stürmischen Anfangsphase verflachte die Partie bis zum Halbzeitpfiff.

Nach dem Pausentee war es Niklas Heinemann, der wenige Sekunden nach Wiederanpfiff mit einem spektakulären Sololauf auf 3:0 erhöhte. Gleich drei Gegenspieler ließ Heinemann dabei wie Slalomstangen stehen und überwand letztlich auch Gästetorwart Daniel Kröhnert. In der Folgezeit erinnerten viele Szenen an Spiele aus der vergangenen Saison. Mit einer scheinbar sicheren Führung im Rücken schaltete die Eintracht einen Gang runter und ließ den Gästen mehr Ballbesitz und Raum. Die daraus resultierenden Kontermöglichkeiten wurden zudem zu leichtfertig vergeben. Logische Konsequenz war das 1:3 der Regionalliga-Reserve aus Trier. Joshua Bierbrauer brachte die Gäste mit einem abgefälschten Schuss wieder auf Schlagdistanz (65.). Bierbrauer vergab in der 78. Minute die größte Chance zum Anschlusstreffer kläglich. In der Schlussphase entschieden Sololäufe von Rausch (89.) und Niklas Heinemann (90.+1) die Begegnung. Eintracht-Coach Müller sagte: "Jetzt haben wir den ersten Dreier in beeindruckender Weise landen können. Dieser Sieg gegen einen technisch guten Gegner wird uns Sicherheit für die kommenden Aufgaben geben. Natürlich hätten wir die eine oder andere Konterchance besser ausspielen müssen, allerdings haben wir in den meisten Phasen des Spiels sehr guten Fußball gezeigt." Die Stimmungslage war bei Triers Trainer Daniel Lingfeld nach der herben Niederlage naturgemäß nicht ganz so gut: "Beim ersten und zweiten Gegentreffer sind wir einfach zu unkonzentriert. Wir haben erst nach einer halben Stunde ins Spiel gefunden, ohne jedoch wirklich gefährlich zu werden, da oftmals der letzte Pass gefehlt hat. In der Schlussphase hat Mendig/Bell das Ergebnis nicht unverdient in die Höhe schrauben können." Jan Müller

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