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Karbach: Schmidt glaubt nicht an Wechsel an Tabellenspitze

In der Fußball-Rheinlandliga steigt am Sonntag (14.30 Uhr) das absolute Spitzenspiel auf dem Quintinsberg: Der Tabellenzweite FC Karbach muss mit zwei Toren Unterschied gewinnen, wenn er den drei Zähler besser stehenden Spitzenreiter TuS Koblenz II stürzen will.

Für Enrico Köppen (in Blau) wird das Top-Spiel gegen TuS Koblenz II eine Reise in die Vergangenheit: Der Karbacher Stürmer spielte bis zur vergangenen Saison in Koblenz und schoss für die Rheinlandliga-Reserve in der abgelaufenen Runde satte 24 Tore in nur 22 Partien. Nach einem kurzen Intermezzo bei Regionalligist Nürnberg II schnürt Köppen nun die Schuhe für Karbach – und nicht für seinen Heimatverein TuS Koblenz.  Foto: hjs-Foto
Für Enrico Köppen (in Blau) wird das Top-Spiel gegen TuS Koblenz II eine Reise in die Vergangenheit: Der Karbacher Stürmer spielte bis zur vergangenen Saison in Koblenz und schoss für die Rheinlandliga-Reserve in der abgelaufenen Runde satte 24 Tore in nur 22 Partien. Nach einem kurzen Intermezzo bei Regionalligist Nürnberg II schnürt Köppen nun die Schuhe für Karbach – und nicht für seinen Heimatverein TuS Koblenz.
Foto: hjs-Foto

Ob Karbach oder Koblenz II, einen klaren Sieger wird es am Sonntag nicht geben – das glaubt zumindest FC-Coach Torsten Schmidt: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir oder Koblenz mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Das wird nicht passieren, es wird vom Ergebnis ganz eng werden, mit einem knappen Sieg für ein Team oder einer Punkteteilung."

Beim letzten Aufeinandertreffen Anfang März verpasste Karbach an gleicher Stätte ein Unentschieden, Koblenz II gewann 1:0. Es war ein Grund, warum der FC dem Meister Wirges bis zum Saisonende nicht Paroli bieten konnte. Jetzt steht Karbach wieder nicht auf Position eins, aber würde momentan dennoch aufsteigen. Die TuS-Reserve dürfte nicht in die Oberliga hoch, weil die erste Mannschaft der TuS auf einem Abstiegsplatz in der Regionalliga rangiert.

Generell glaubt niemand daran, dass die Koblenzer Reserve ernsthaft ein Oberliga-Kandidat ist, dafür sind die Probleme bei der TuS in allen Bereichen viel zu groß, um eine Mannschaft in der Regionalliga und eine zweite Mannschaft in der Oberliga stellen zu können. "An den Spekulationen will ich mich nicht beteiligen", sagt Torsten Schmidt und lobt die Mannschaft seines Kollegen Fatih Cift: "Ich habe die TuS mehrfach gesehen, die Mannschaft ist läuferisch top und sehr ehrgeizig." Die Bilanz von acht Siegen, einem Remis und einer Niederlage (vor zwei Wochen 0:2 in Mendig) liest sich jedenfalls beeindruckend.

Für Karbach ist es jedenfalls die erste richtig wichtige Woche in dieser noch jungen Saison: Am Sonntag gegen Tabellenführer TuS Koblenz II, am Mittwoch im immer wichtiger werdenden Rheinlandpokal beim FC Metternich und zum Abschluss dann am kommenden Sonntag beim Dritten SV Mehring – es gibt viel zu gewinnen für den FCK, aber auch viel zu verlieren in den nächsten acht Tagen. "Das sind drei schwere Spiele, aber das macht doch gerade den Reiz aus", sagt Schmidt.

Er kann in der wichtigen Woche bis auf Torwart Florian Bauer auf alle Kicker zurückgreifen. Bauer kann nach dem Tritt an seinen Schädel vor drei Wochen in Bad Breisig seinen Kopf wieder einigermaßen bewegen, an Training ist aber noch nicht zu denken. Bauers Prognose, dass es vor dem Winterpause mit einem Comeback nichts wird, dürfte sich bewahrheiten.

Eine Art Wunderheilung gab es dagegen im Fall Thomas Klasen: Am Tag vor dem Spiel vor einer Woche in Kyllburg (0:1) sah Trainer Schmidt seinen spielenden Co-Trainer nicht in der Lage aufzulaufen. "Das wird sich noch hinziehen", waren Schmidts Worte. In der Eifel feierte Klasen nach acht Wochen Kniebeschwerden aber urplötzlich sein Comeback. Nach dem Gegentor zum 0:1 wurde der Ex-Profi eingewechselt, es half nichts, Karbach verlor. Genau wie bei Klasens anderem Einsatz in dieser Saison, dem 0:2 gegen Eisbachtal. Ohne Klasen gab es bis auf das 0:0 in Mayen ausnahmslos Siege. Schmidt sagt zur Personalie Klasen: "Wenn er fit wäre, würde er natürlich anfangen. Dass er gegen Kyllburg spielte, war dem Spielverlauf geschuldet, ich hatte keinen Offensiven mehr draußen. Thomas hat unser Spiel belebt, wir haben nur die Tore nicht geschossen." Ein Rückschlag wäre die zweite Pleite im zehnten Spiel beileibe nicht gewesen. "Wir sind aufgetreten wie eine Spitzenmannschaft und hätten Punkte verdient gehabt", meint Schmidt: "Gegen die TuS-Reserve müssen wir nur kaltschnäuziger sein."

Und was sagt der Tabellenführer vor dem Gastspiel in Karbach? "Der Druck liegt eindeutig beim Gegner. Wir haben die Erwartungen bisher weit übertroffen", meint Fatih Cift, der mit seiner Mannschaft unter der Woche ein Testspiel gegen die eigene Erste absolviert hat und bei der knappen 0:1-Niederlage gute Leistungen seiner Schützlinge gesehen hat. "Wir reisen mit einem Polster von 25 Punkten in den Hunsrück und freuen uns zunächst mal auf eine tolle Kulisse. Uns ist bewusst, dass wir gegen den am besten besetzten Kader der Liga antreten. Ich habe Karbach bei der Niederlage gegen Kyllburg gesehen, da hat die Mannschaft die Partie bestimmt und sehr unglücklich durch einen Elfmeter mit 0:1 verloren. Wir wissen schon, was auf uns zukommt und gehen mit Respekt in die Begegnung, aber ohne Angst", sagt der Koblenzer Trainer. bon

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