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    Karbach

    FCK-Torwart Bauer liegt noch im Krankenhaus

    Neunter Spieltag in der Fußball-Rheinlandliga: Der Tabellenzweite FC Karbach begrüßt am Sonntag (14.30 Uhr) den amtierenden Vizemeister SV Morbach, der allerdings nach fünf Niederlagen in Serie tief in der Krise steckt. Karbach ist klarer Favorit, aber das Hunsrück-Duell am Sonntag ist noch kein großes Thema beim FC, sondern vielmehr der Genesungsprozess von Torwart Florian Bauer.

    In diesem Jahr wird Florian Bauer nicht mehr zwischen den Pfosten des FC Karbach stehen: Nach dem Tritt des Bad Breisigers Cemal Kaldirim liegt Bauer immer noch mit Kopfverletzungen im Krankenhaus, hofft aber, am Sonntag entlassen zu werden, um das Heimspiel des FC gegen Morbach sehen zu können. Foto: B&P Schmitt
    In diesem Jahr wird Florian Bauer nicht mehr zwischen den Pfosten des FC Karbach stehen: Nach dem Tritt des Bad Breisigers Cemal Kaldirim liegt Bauer immer noch mit Kopfverletzungen im Krankenhaus, hofft aber, am Sonntag entlassen zu werden, um das Heimspiel des FC gegen Morbach sehen zu können.
    Foto: B&P Schmitt

    Der 27-Jährige musste am Sonntag in der 52. Minute nach einem Tritt von Bad Breisigs Cemal Kaldirim an seinen Kopf blutüberströmt ins Krankenhaus nach Andernach eingeliefert werden. Bauer hatte Glück im Unglück: Starke Prellungen an der Halswirbelsäule und eine zehn Zentimeter lange Wunde mitten auf dem Kopf - es hätte noch schlimmer ausgehen können für Bauer, der sich an die Szene mit Kaldirim gut erinnern kann. "Mein Verteidiger Patrick Birkner hat den Ball abgeschirmt, ich habe den Ball abgefangen und mich eingedreht, dann hat es geknallt", erzählt der gebürtige St. Aldegunder, der seit sechs Jahren für den FCK spielt. Kaldirim zog voll durch und traf mit seinem Vollspann Bauers Kopf.

    Die Karbacher Spieler wollten Kaldirim direkt an die Wäsche, es gab eine "große Schreierei", wie Bauer am Boden liegend vernahm: "Ich habe alles mitbekommen, die Stimmen sind noch alle in meinem Kopf." Kaldirim, der Rot sah, wusste sofort, welchen Fehler er gemacht hat - und entschuldigte sich noch auf dem Platz unter Tränen bei Bauer. "Er hat mich auch einen Tag später angerufen, Entschuldigung angenommen", sagt Bauer.

    Am Donnerstag wurde der Torwart vom Andernacher Hospital ins Krankenhaus nach Zell verlegt. "Mir geht es den Umständen entsprechend", sagt Bauer: "Meinen Kopf kann ich aber noch nicht bewegen, die Halswirbelsäule ist gestaucht. Außerdem habe ich noch ein wenig Kopfweh, auch das Gehen fällt mir schwer." Dass er in diesem Jahr kein Fußball mehr spielen wird, das ist Bauer schon jetzt klar: "Bis zum Winter wird nichts gehen. Ich hoffe, dass ich die Wintervorbereitung mitmachen kann." Allerdings grübelt Bauer jetzt schon, ob er als Torwart in der Zukunft genauso auftreten wird wie vor dem Tritt: "Mein größter Trumpf war die Aggressivität. Ich bin ohne Angst rausgegangen. Nach dieser Sache habe ich meine Bedenken, ob da nicht etwas hängen bleibt."

    Es war Bauers erste Kopfverletzung. Er wird sich ein Beispiel am tschechischen Weltklasse-Torwart Petr Cech vom FC Chelsea nehmen, der nach einem Schädelbruch nur noch mit einem Helm spielt. "Ich werde diesen Kopfschutz auch ausprobieren", sagt Bauer, der hofft, am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen zu werden: "Das ist mein Ziel, ich möchte wieder bei der Truppe sein. Aber die Ärzte werden das entscheiden." Bauer kassierte in den vergangenen sechs Partien nur drei Gegentore und war ein Garant für den besten Start in der Karbacher Rheinlandliga-Geschichte. "Die Verletzung kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt, wir waren richtig gut eingespielt - vor allem in der Defensive", ärgert sich Bauer, der seinen Stellvertreter Lukas Schmitt in höchsten Tönen lobt: "Lukas wird das so weiterführen, da hat keiner Bedenken, wir sind leistungsmäßig auf Augenhöhe."

    Trainer Torsten Schmidt sagt über die Bauer-Verletzung: "Flocki ist ein harter Hund, er schafft das, und wird genauso stark zurückkommen wie vorher." Muss Karbach jetzt einen neuen Torwart verpflichten? Schmidts Antwort: "Wir werden in Ruhe darüber reden." Am Sonntag sitzt Reserve-Keeper Sven Herter auf der Bank.

    Neben Bauer fehlen weiterhin die Langzeitverletzten Thomas Klasen und Julian Hohns. Die beim 2:0-Sieg in Bad Breisig angeschlagen pausierenden Stefan Haben und Tim Puttkammer kehren gegen Morbach in den Kader und womöglich auch in die Anfangsformation zurück. "Wir wollen das Heimspiel unbedingt gewinnen, auch wenn es nicht einfach wird", sagt Schmidt: "Morbachs derzeitige Statistik ist das eine, die 90 Minuten das andere. Morbach wäre fast in die Oberliga aufgestiegen, die Mannschaft hat sich kaum verändert, sie werden bald wieder punkten."

    Die Infos zu Morbach: Mit nur sieben Treffern stellt der SVM die schwächste Offensive der Liga. Der Ausfall von Torjäger Florian Galle (Knorpelschaden im Knie) macht sich immer mehr bemerkbar. Nach zwei Auftaktsiegen setzte es fünf Pleiten in Folgen, Morbach geriet in eine Negativspirale. Ein Erfolgserlebnis gab es unter Woche beim allerdings wenig überzeugenden 2:1-Pokalsieg in Wittlich (Bezirksliga West). Wie bei Karbach fällt auch bei Morbach mit Yannick Görgen die etatmäßige Nummer eins längerfristig aus. bon

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