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Betzdorf/Neitersen

Betzdorf und Neitersen legen wieder los: Sechs-Punkte-Spiel“ für SG 06 – Rumpel-Team erwartet Überraschungsmannschaft

Die Zeit der Vorbereitung ist für zwei der drei Fußball-Rheinlandligisten aus dem Kreis Altenkirchen zu Ende. Während die SG Malberg/Rosenheim erst am nächsten Wochenende ins Geschehen eingreifen wird, geht es für die SG 06 Betzdorf und die SG Neitersen/Altenkirchen schon an diesem Sonntag wieder um Punkte. So ist zumindest der Plan. Denn wie so oft kommt der Wintereinbruch gerade dann, wenn man ihn am wenigsten braucht.

Winterneuzugang Johannes Kühne (rechts, hier beim Test gegen Wirges) soll dem Spiel der SG Neitersen noch mehr Stabilität verleihen – am besten schon am Sonntag gegen die SG Ellscheid.  Foto: Regina Brühl
Winterneuzugang Johannes Kühne (rechts, hier beim Test gegen Wirges) soll dem Spiel der SG Neitersen noch mehr Stabilität verleihen – am besten schon am Sonntag gegen die SG Ellscheid.
Foto: Regina Brühl

SV Morbach – SG 06 Betzdorf (So., 14 Uhr). Er war schon fast angekommen, da durfte der Betzdorfer Tross plötzlich die Kehrtwende machen – das war an einem Sonntag im November, als der erste Schnee des bevorstehenden Winters auf den Hunsrück niedergerieselt war und rückblickend dafür sorgte, dass die SG 06 nun eine Woche früher als geplant ihr erstes Pflichtspiel des Jahres bestreiten soll. Ob es denn auch tatsächlich dazu kommen wird, darüber dürfte für Trainer Marco Weller und Co. diesmal früher Klarheit herrschen als damals.

Was den Leistungsstand seiner Mannschaft anbetrifft, so wird es wohl dieses erste Pflichtspiel brauchen, damit sich Weller ein Bild davon machen kann. Nur einen Test absolvierten die Betzdorfer, und der liegt mit Anpfiff der Begegnung am Sonntag dann auch schon mehr als vier Wochen zurück. Wie dem auch sei, das 0:7 gegen den 1. FC Kaan-Marienborn, den Tabellenführer der Oberliga Westfalen, darf nicht als Gradmesser gelten. Ebenso wenig wie die letzten Auftritte in Morbach, die aber immerhin Zuversicht streuen. Die letzten drei Spiele dort überstanden die Betzdorfer ohne Gegentreffer, in der Vorsaison setzten sie sich sogar deutlich mit 3:0 durch.

Das wäre auch diesmal ein passendes Resultat, und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen, um sich von einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf weiter zu distanzieren, und zum anderen, um entgegen aller derzeitigen Turbulenzen rund um den Verein ein sportliches Lebenszeichen von sich zu geben.

SG Neitersen/Altenkirchen – SG Ellscheid (So., 15 Uhr, Hinrunde 1:2). Intensiv haben sich die Neiterser auf die Restsaison vorbereitet, die für sie an diesem Sonntag mit dem Nachholspiel auf der Neiterser „Emma“ beginnen soll. Unabhängig davon, ob nun gespielt werden kann oder nicht, sieht Maik Rumpel seine Mannschaft gut vorbereitet. „Wir wollen schon gerne spielen“, hofft der Neiterser Trainer auf Tauwetter.

Und das, obwohl die Personalsituation wie oft besser sein könnte. Neben Florian vom Dorf, Christian Roscher, Christoph Hauptmeier und Nico Hees drohen auch Yannik Stein, Janik Gahlmann, und Tobias Berger auszufallen. Da macht es sich im Nachhinein gleich doppelt bezahlt, dass die Neiterser in der Winterpause ihren Kader aufgefüllt haben. Während die jungen Hannes Hering (noch nicht spielberechtigt) und Nick Madronte (verletzt) jedoch noch außen vor sind, haben Florian Raasch und Johannes Kühne bereits bewiesen, dass sie das Aufgebot nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ verstärken.

Torjäger Raasch stellte dies in den vier Vorbereitungsspielen gegen die Oberligisten Engers (1:2) und Karbach (2:2) sowie den Bezirksligisten Wirges (3:3) und Wissen (2:1) schon mit einigen Treffern und Vorlagen unter Beweis. Derweil soll Kühne im defensiven Mittelfeld für noch mehr Stabilität sorgen und dafür seine Erfahrung einbringen, die er zuletzt beim luxemburgischen Erstligisten CS Fola Esch sammelte. „Er ist natürlich ein absoluter Glücksfall für uns“, sagt Rumpel über den 29-Jährigen, den es beruflich in den Westerwald verschlagen hat und der nach diversen Trainingseinheiten bei der SG in der Hinrunde nun also zumindest bis Sommer fest zur Mannschaft gehört.

Den beiden Verstärkungen aufseiten der SG Neitersen stehen beim kommenden Gegner zwei nicht zu verachtende Abgänge gegenüber. Dabei verloren die Ellscheider in Marco Michels, den es zum Oberligisten FSV Salmrohr zog, ihren vielleicht wichtigsten Spieler. Mit 30 Toren schoss er die Mannschaft in der Vorsaison fast im Alleingang zum Aufstieg und stellte seine Treffsicherheit auch in der Rheinlandliga mit 13 Treffern in 19 Spielen unter Beweis. Zudem muss Trainer Niklas Wagner den offensiv flexibel einsetzbaren Hans Schult ersetzen. Bange ist ihm davor aber nicht: „Natürlich waren die beiden wichtige Spieler für uns. Gleichzeitig ist es nun für andere Spieler die Gelegenheit. ihre Chance auf Einsatzzeit zu nutzen. Unser Kader ist breit genug, und wir haben Geduld“, schließt Wagner nicht aus, dass die Überraschungsmannschaft der Hinrunde auch im neuen Jahr weiter für Furore sorgen kann.

Von unserem Redakteur Andreas Hundhammer

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