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Windhagen

Beim SV Windhagen macht sich nach dem 1:3 Frustration breit

Nach dem Spiel war es zum Davonlaufen – zumindest für Jürgen Hülder, Trainer des Fußball-Rheinlandligisten SV Windhagen. Hülder war nach der 1:3 (0:2)-Heimniederlage im Meisterschaftsspiel gegen die SG Malberg/Rosenheim zu keiner Stellungnahme zu bewegen, dafür sprach sein Co-Trainer Diego Giuliana: „Mit einem Sieg hätten wir drei Plätze gutmachen können und wären aus dem Tabellenkeller rausgekommen. So ist die Frustration natürlich groß.“

Ganz anders war die Stimmung auf der anderen Seite: „Wir haben einen kleinen Lauf“, freute sich Malbergs Trainer Volker Heun nach dem zweiten Sieg in Folge. Dabei musste er kurzfristig auf Steffen Löb verzichten: „Das ist ein Verlust, den man fast nicht kompensieren kann.“ Doch es gelang dem Malberger Trainer trotzdem, eine gute Mannschaft auf den Platz zu stellen, die den Gegner von der ersten Spielminute an forderte. Heun: „Da hilft uns auch unser breit aufgestellter Kader.“

Dabei hatte sich der SV Windhagen gar nicht so schlecht präsentiert. Nach der frühen 2:0-Führung der Malberger (17., 19.) gelang dem Schlusslicht im zweiten Durchgang früh der Anschlusstreffer durch Adrian Glos (54.). Doch letztlich schafften es die Gastgeber nicht, sich für ihre Mühen zu belohnen. Einen Last-Minute-Punktgewinn wie am vergangenen Wochenende gegen den TuS Oberwinter (3:3) gab es nicht, Nico Bähner sorgte in der 86. Minute für die Entscheidung.

Windhagen hielt vom Beginn an gut mit, beide Mannschaften agierten mutig und versuchten, den Gegner unter Druck zu setzen. So richtig gefährlich wurde es in der ersten Viertelstunde vor den Toren aber nicht. Doch dann schlugen die Gäste innerhalb von zwei Minuten durch Simon Weinlich und Tim Pfeiffer zu. „Wir machen es mit leichten Fehlern dem Gegner zu einfach“, sagte Windhagens Co-Trainer Giuliana. Beim zweiten Tor sahen die Windhagener beim Pass von Dennis Hombach auf Nico Bähner eine Abseitsstellung. Doch für Schiedsrichter Fabian Schneider zählte der Treffer.

„Ab der 30. Minute sind wir dann nachlässig geworden“, analysierte Malbergs Trainer Heun. Dazu kam Windhagen besser aus der Halbzeitpause. Giuliana: „Wir haben die Taktik etwas verändert und Johannes Rahn als hängende Spitze eingesetzt. In der zweiten Hälfte konnten wir besser Druck machen.“ Der Anschlusstreffer durch Glos (54.) war die logische Konsequenz. Die Gastgeber drängten weiter auf den Ausgleich, Malberg ließ aber keine gefährlichen Torszenen mehr zu. „Da müssen wir noch ein bisschen frecher werden“, sagte Giuliana. SG-Trainer Heun war dagegen zufrieden mit seiner Mannschaft: „In den letzten 20 Minuten haben wir dann auch nichts mehr anbrennen lassen. Aber wir hätten das dritte Tor früher machen müssen, dann wäre Ruhe gewesen.“

Die Niederlage muss Windhagen jetzt schnell abhaken, am Sonntag (15.30 Uhr) empfängt der Tabellenletzte die SG Neitersen/Altenkirchen. „Der Gegner steht im oberen Tabellendrittel, das wird ein schweres Spiel“, blickt Giuliana voraus. „Wir werden trotzdem alles versuchen.“ Als Vorbild soll das Spiel gegen Spitzenreiter Ahrweiler BC (2:3) dienen: „Da hat auch keiner gedacht, dass wir einen Punkt holen können, aber wir waren nah dran.“ So will die Mannschaft auch gegen Neitersen auftreten. Giuliana: „Wenn wir dann einen Punkt holen, sind wir heilfroh.“

Von unserer Mitarbeiterin

Dana Kim Hansen

SV Windhagen - SG Malberg/R. 1:3 (0:2)

SV Windhagen: Kosiolek – Ferreira-Böcker, Berghoff (32. Mohr), A. Alt, Ch. Alt, Waldbröl, Heßler (58. Cardoso), Blumenthal, Glos, Rahn, Pehlivan (75. Daun).

SG Malberg/Rosenheim: Zeiler – Heidrich, P. Gerhardus (11.Kudrenko), Hombach, S. Gerhardus, Pfeiffer, Weinlich, Frohn, Brenner (68. Nickol), Tsannang (75. Bleeser), Bähner.

Schiedsrichter: Fabian Schneider (Grafschaft). Zuschauer: 80.

Tore: 0:1 Simon Weinlich (17.), 0:2 Tim Pfeiffer (19.), 1:2 Adrian Glos (54.), 1:3 Nico Bähner (86.).

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