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Bad Neuenahr-Ahrweiler/Mendig

Ahrweiler BC: Erst Derby, dann Feier im Schlösschen

Bleibt der Ahrweiler BC in der Erfolgsspur – oder kann die SG Eintracht Mendig/Bell den kompletten Fehlstart in der Fußball-Rheinlandliga vermeiden? Eine Antwort auf diese Fragen verspricht das Derby des Rhein/Ahr-Kreises am Samstag (17.30 Uhr) im Bad Neuenahrer Apollinarisstadion.

Diesen Mann sollte die SG Eintracht Mendig/Bell am Samstag im Auge behalten: Almir Porca (links) war mit seinen Toren ein Garant für den Aufstieg des Ahrweiler BC.  Foto: Vollrath
Diesen Mann sollte die SG Eintracht Mendig/Bell am Samstag im Auge behalten: Almir Porca (links) war mit seinen Toren ein Garant für den Aufstieg des Ahrweiler BC.
Foto: Vollrath

Obwohl nur knapp 30 Kilometer die beiden Kontrahenten voneinander trennen, ist der kommende Gegner für ABC-Coach Jonny Susa ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt. „Wie auch in den Ligen zuvor muss ich auch erst einmal die Rheinlandliga kennenlernen. Natürlich haben wir uns Informationen über Mendig geholt und den Gegner auch im Spiel gegen Eisbachtal beobachtet, allerdings wurde die Begegnung auf einem Hartplatz ausgetragen, was wenig darüber verrät, welches Leistungsvermögen die Eintracht auf einem normalen Untergrund hat“, sagt Susa.

Der Erfolgstrainer des Aufsteigers aus der Kreisstadt blickt auch mit den Erkenntnissen auf den mit zwei Siegen überaus gelungenen Saisonstart ohnehin viel lieber auf sein eigenes Team: „Ich habe jetzt einige Spiele in der Liga verfolgt und muss feststellen, dass ich uns schon zu den besseren Mannschaften zähle. Wir brauchen uns vor keinem zu verstecken, wenngleich ich meine Spieler nach den ersten beiden Siegen im Training ermahnt habe, auf dem Teppich zu bleiben.“

Ganz andere Probleme hat da Mendigs Trainer Cornel Hirt, dessen Elf nach zwei Spieltagen immer noch auf den ersten Punktgewinn wartet. Mit dem bisher verlustpunktfreien TuS Mayen und Vizemeister Eisbachtaler Sportfreunde hatten die Vulkanstädter aber auch zwei dicke Brocken zu Beginn zu bewältigen. Mit dem Ahrweiler BC folgt nun der dritte echte Prüfstein. Hirt: „Ahrweiler hat eine sehr erfahrene und gestandene Truppe und ist wohl das Beste, was ich in den letzten Jahren in der Rheinlandliga gesehen habe. Alleine ein Andreas Dick hat über 80 Regionalliga-Einsätze auf dem Buckel.“ Dazu kommt mit Almir Porca ein Spieler im Dress des ABC, der einer der heißesten Kandidaten auf die Torjägerkrone der Rheinlandliga ist.“

Trotz der beiden Niederlagen zum Auftakt und der Schwere der kommenden Aufgabe sieht Hirt seine Elf im Apollinarisstadion aber absolut nicht chancenlos: „Eisbachtal war schon ein Schritt in die richtige Richtung. Wir haben kaum etwas zugelassen und selbst einige hochprozentige Chancen gehabt. Leider haben wir zurzeit das Manko, dass wir absolut untypische und unnötige Gegentore kassieren.“

Bei der sportlichen Wende helfen könnte Niklas Heinemann, dem Hirt gute Aussichten auf einen Platz in der Startformation voraussagt. Fehlen wird hingegen aus gesundheitlichen Gründen Marcel Berg. Beim Ahrweiler BC kann Trainer Susa wieder auf Sebastian Sonntag setzen, der aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Ob Sonntag gleich wieder von Beginn an auflaufen wird, will Susa nicht verraten: „Die Jungs, die am letzten Wochenende in Wirges 4:0 gewinnen haben, haben ihre Sache sehr gut gemacht. Mal schauen, ob wir die gleich Startelf wieder ins Rennen schicken. In jedem Falle haben wir mit Sebastian wieder eine Option mehr.“

Ein weiterer Erfolg des ABC käme den Verantwortlichen beim Aufsteiger durchaus gelegen, denn am Sonntag findet im Lennè-Schlösschen die vereinsinterne Saisoneröffnungsfeier statt. Susa geht jedenfalls optimistisch ins Spiel: „Mendig hatte ein schweres Auftaktprogramm und ist sicherlich besser, als es die beiden Niederlagen aussagen. Trotzdem sollte es zu Hause zu einem Sieg reichen, wenn wir uns wieder an die Vorgaben halten.“ Jan Müller

„Ahrweiler ist wohl das Beste, was ich in den letzten Jahren in der Rheinlandliga gesehen habe.“

Cornel Hirt, Trainer des Fußball-Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell, hat allerhöchsten Respekt vor dem kommenden Gegner.

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