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    Neitersen/Weyerbusch

    Hält Zu-Null-Serie von Neitersen II weiter an? Derby gegen Weyerbusch am Sonntag

    Am sechsten Spieltag der Kreisliga A Ww/Sieg kommt es unteranderem zum Lokalkampf zwischen der SG Neitersen/Altenkirchen II und dem SSV Weyerbusch. Während es bei der Rheinlandliga-Reserve bislang kaum besser hätte laufen können, hakt es beim SSV noch an einigen Stellen. Anstoß der Partie auf der Neiterser "Emma" ist am Sonntag um 12.30 Uhr.

    In dieser Szene des ersten Spieltags zieht ein Steinerother Spieler an einem Niederdreisbacher Widersacher vorbei. Ähnlich verläuft bislang die Saison für beide Teams: Aufsteiger Steineroth kassierte erst kürzlich seine erste Niederlage, während der VfB bislang nur einen Sieg feiern durfte.  Foto: René Weiss
    In dieser Szene des ersten Spieltags zieht ein Steinerother Spieler an einem Niederdreisbacher Widersacher vorbei. Ähnlich verläuft bislang die Saison für beide Teams: Aufsteiger Steineroth kassierte erst kürzlich seine erste Niederlage, während der VfB bislang nur einen Sieg feiern durfte.
    Foto: René Weiss

    Es ist keine neue Erkenntnis, dass eine Fußballmannschaft häufig in den Bereichen ihre Stärken besitzt, für die ihr Trainer ein besonderes Faible hat (oder zur aktiven Zeit hatte). Beispiel SG Neitersen/Altenkirchen II: Ihr Coach Stefan Bischoff war früher Verteidiger. „Dazu kann ich dem Team jetzt auch am meisten vermitteln“, sagt er. Bischoff gelingt dies mit großem Erfolg, schon in der abgelaufenen Saison stellten die Kombinierten die beste Defensive der Kreisliga B 2 (27 Gegentore in 26 Punktspielen).

    Und jetzt sorgen sie mit einer Zu-Null-Serie für Aufsehen, die verbandsweit ihresgleichen sucht. Die Rheinlandliga-Reserve ist der einzige A-Ligist im Fußballverband Rheinland, der dem Gegner in dieser Spielzeit noch keinen Torerfolg gestattete. „Ich habe schon vor dem ersten Spieltag gesagt, dass wir in der Abwehr unsere Stärke haben und wir darüber zum Erfolg kommen müssen“, erklärt Bischoff nach nun fünf absolvierten Partien. 0:0 gegen Stockum-Püschen, 1:0 gegen Rennerod, 2:0 gegen Meudt, 0:0 gegen Herdorf und Daaden – die Viererkette vor den Torhütern Constantin Redel beziehungsweise dem gegen Herdorf eingesetzten René Schröter steht sicher wie die Bank von England. Routiniers wie Dennis Hähr, Carsten Rein oder Robin Cousin ließen bislang die gegnerischen Bemühungen scheitern. „Wir lassen auch kaum Chancen zu“, lobt der Trainer die Konzentrationsfähigkeit seines Teams.

    Abwehrarbeit beschränkt sich „auf der Emma“ nicht nur auf die Spieler in der hintersten Reihe. „Bei uns denken zehn Spieler zu 100 Prozent defensiv, der zweite Stürmer zu 50“, gibt Bischoff Einblicke in seine taktischen Vorgaben. Das Resultat: Saisonübergreifend hat der Aufsteiger (inklusive Aufstiegsrelegation 2016/17) seit 653 Ligaminuten eine weiße Weste. Am Sonntag versucht nun der SSV Weyerbusch im Derby in Neitersen ab 12.30 Uhr das Bollwerk zu knacken. „Wir wollen so lange wie möglich weiterhin die Null halten. Aber wir können von mir aus auch das erste Gegentor kassieren, so lange es nicht die erste Niederlage wird“, so Bischoff.

    Mit welchem taktischen Konzept sein SSV-Kollege Stefan Hertling die Spielvereinigung knacken will? „Mit Geduld und der Hoffnung, dass der Liebe Gott uns hilft“, schmunzelt er. Aber Spaß beiseite. „Ich bin ein Trainer“, sagt Hertling über sich selbst, „der gerne offensiv Fußball spielen lässt. Dass können wir, und das werden wir auch am Sonntag tun. Dabei dürfen wir gegen die Neiterser Mannschaft mit ihren erfahrenen Spielern aber nicht ins offene Messer laufen. Wir wollen dieses Derby auf jeden Fall gewinnen“, kündigt der Willrother an. Routiniers wie die Einheimischen sie in ihren Reihen haben, müssen sich in Weyerbusch erst noch entwickeln. Hertling: „Wir haben eine der jüngsten Mannschaften der A-Klasse. Es fehlen noch die Spieler, die die jungen an die Hand nehmen. Aber die werden sich auch herauskristallisieren.“

    Bislang hat der Vorletzte lediglich gegen Alsdorf gewonnen, wobei der Trainer unlängst im Kreispokal (0:1 gegen Lautzert-Oberdreis) und in der Liga gegen Berod-Wahlrod (2:3) Ergebnisse sah, die in seinen Augen nicht dem Spielverlauf entsprachen. „Da waren wir jeweils aktiver. Wir machen die Pferde noch lange nicht scheu. Der Zeitpunkt, an dem der Knoten bei uns platzt, wird kommen. Und dann bin ich davon überzeugt, dass unser Team nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.“ René Weiss

    Der Blick auf die anderen Plätze

    SV Stockum-Püschen - SG Meudt/Berod/Elbingen-Hahn (Samstag, 18 Uhr). Nach drei Niederlagen in Folge sind die Gastgeber auf den letzten Tabellenrang abgerutscht und drohen mehr und mehr den Anschluss zu verlieren. Auch die Gäste verloren zuletzt dreimal hintereinander und liegen mit gerade mal einem Zähler mehr auf dem Konto auf dem Platz zwölf. Mit Blick auf die kommenden Aufgaben sagt SV-Trainer Nico Tzimas: „Auf uns kommen jetzt einige Wochen der Wahrheit zu. Da heißen die Gegner Herdorf, Daaden und Weyerbusch. Mit dem ersten Saisonsieg könnten wir diesen Aufgaben etwas ruhiger entgegensehen.“

    VfB Niederdreisbach - SG Herdorf (Sonntag, 15 Uhr). Jetzt hat es auch für die SG Herdorf geklappt – und wie. Am fünften Spieltag gelang der Elf von Benjamin Simon der erste Sieg, der gegen Steineroth deutlich ausfiel (5:1). Simon und Co. hoffen auf eine befreiende Wirkung. „Wer Steineroth so deutlich weghaut, zeigt, dass er bislang unter seinen Möglichkeiten gespielt hat. Wir werden Herdorf nicht unterschätzen, wollen aber trotzdem die drei Punkte“, sagt VfB-Trainer Christian Hensel. Nach vier Punkten aus den beiden Partien gegen Stockum-Püschen und Rennerod sah er sein Team auch im abgebrochenen Spiel in Meudt „am Drücker“. „Obwohl wir personell auf der letzten Rille gehen, haben wir uns gefangen.“

    SV Niederfischbach - SG Alsdorf/Kirchen/Freusburg/Wehbach (Sonntag, 15 Uhr). Aufgrund der Terminüberschneidung mit dem DFB-Ü 40-Cup in Berlin, für den sich die Alsdorfer Routiniers qualifiziert haben, fehlen den Kombinierten sieben Stammspieler für das kommende Wochenende, sodass SG-Trainer Enis Caglayan um eine Verlegung der Partie bat. „Einige Väter unserer Spieler sind in Berlin dabei, und sie wollen dieses großartige Erlebnis verständlicherweise mit der ganzen Familie vor Ort genießen“, erklärt Caglayan, der in der Bundeshauptstadt selbst auf dem Platz stehen wird. Die Reaktion des Gegners sorgte für Enttäuschung in Alsdorfer Reihen – denn der lehnte den Verlegungswunsch ab. „Trotz der vielen Ausfälle wird mir nicht angst und bange. Co-Trainer Andreas Weber wird die Mannschaft am Wochenende betreuen und sie so einstellen, dass sie wie die Löwen kämpft“, ist sich Caglayan sicher. Angesichts des 25-Mann-Kaders haben die Gäste einige Alternativen, um die Fehlenden zu ersetzen gegen einen Gegner, „der eine tolle Offensive hat, die aus dem Nichts einen Treffer machen kann“ (Caglayan). Die Niederfischbacher haben mit Ausnahme des Saisonauftakts gegen Meudt alles gewonnen. „Wenn du so eine kleine Serie wie wir hingelegt hast, dann gibt das Selbstvertrauen. Es birgt aber auch die Gefahr, nachlässig zu werden. Wir sind gut unterwegs, haben aber nach fünf Spieltagen noch nichts erreicht“, so SVN-Coach Marco John.

    SC Berod-Wahlrod - SG Alpenrod-Lochum/Nistertal/Unnau (Sonntag, 15 Uhr). Mit dem fünften Sieg in Serie könnten die Platzherren zum einen ihren starken Lauf fortsetzen, und zum anderen winkt möglicherweise der Sprung nach ganz oben. Zum Spiel sagt SC-Spielertrainer Thomas Schäfer: „Wir werden uns jetzt nicht zurücklehnen, ansonsten könnten wir ein blaues Wunder erleben.“ Ohne Punktgewinn aus den vergangenen beiden Partien hat die SG Alpenrod wieder etwas an Boden verloren und ist mit ihren bisher geholten sechs Zählern derzeit Tabellenachter.

    SG Steineroth/Dauersberg/Molzhain - SG Daaden/Biersdorf (Sonntag, 15 Uhr). Auch wenn die Daadener in den vergangenen vier Partien nur einen Zähler holten, sagt Trainer André Ermert: „Die Verfassung meiner Mannschaft ist trotz des für uns nicht zufriedenstellenden Saisonstarts nach wie vor gut. Nach dem ersten Spiel haben uns immer wieder auftretende Fehler aus der Bahn geworfen. Das müssen wir im Gesamten als Mannschaft besser hinbekommen und diese unnötigen Fehler abstellen. Dessen ist sich meine Mannschaft bewusst und daran arbeiten wir Woche für Woche.“ Steineroth musste vor einer Woche seine erste Niederlage hinnehmen. Mit 1:5 ging die Elf von Björn Hellinghausen gegen die SG Herdorf unter. Der Aufsteiger brennt nun auf eigenem Platz auf Wiedergutmachung.
    Die Partie zwischen Aufsteiger SG Rennerod/Irmtraut/Seck und Tabellenführer Spvgg Lautzert-Oberdreis wurde auf den 3. Dezember verlegt.

    Siegen-Wittgenstein

    FC Grün-Weiss Siegen - SG Mudersbach/Brachbach (Sonntag, 15 Uhr). Die beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams der A-Klasse treffen im Spitzenspiel aufeinander und wollen ihre Erfolgsserien verlängern. rwe/hf

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