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    Wissen gegen Hamm: Ein Sieg-Derby mit ungleichen Vorzeichen – Weitefeld will Schwung mitnehmen

    Vor dem sechsten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga Ost liegen vier Teams gleichauf mit zehn Punkten auch Rang drei – drei davon sogar mit exakt dem gleichen Torverhältnis. Zwei davon treffen am Sonntag direkt aufeinander. Und zwar ist die SG Wallmenroth zu Gast beim ebenfalls starken Mitaufsteiger SG Ahrbach.

    Nils Germann (rechts) ist mit der SG Wallmenroth/Scheuerfeld am Sonntag beim ebenfalls starken Mitaufsteiger SG Ahrbach zu Gast.  Foto: Regina Brühl
    Nils Germann (rechts) ist mit der SG Wallmenroth/Scheuerfeld am Sonntag beim ebenfalls starken Mitaufsteiger SG Ahrbach zu Gast.
    Foto: Regina Brühl

    VfB Wissen – VfL Hamm (Fr., 19.30 Uhr). Vor dem größten aller Derbys an den Ufern der Sieg möchte Wissens Trainer Walter Reitz weder die traditionelle Brisanz des Vergleichs mit dem VfL Hamm noch das Tabellenbild zu hoch bewerten. „Eigentlich hatten wir jedes Wochenende ein Derby“, sagt er. Und „die Tabelle ist für mich im Moment uninteressant, das spielt keine Rolle“, sagt er zum Status des VfB als Spitzenreiter. „Wir wollen endlich eine vernünftige Heimleistung zeigen“, erklärt Reitz stattdessen. Beim vorherigen Flutlichtspiel auf eigenem Platz gegen Wallmenroth gelang das beim 1:1 nicht. „Da haben wir im zweiten Durchgang den Faden verloren und disziplinlos gespielt.“ Heute Abend können die beiden Ex-Betzdorfer Sebastian Land und Alexander Rosin wegen einer Zerrung beziehungsweise einer langwierigen Schambeinentzündung nicht auflaufen. „Das sind absolute Leistungsträger, die wir nicht gleichwertig ersetzen können“, bedauert der Coach, der zudem einen weiteren Abgang verkraften muss: Torben Wäschenbach wird ein Jahr in Kanada verbringen.

    Auch Hamms Trainer Philipp Höhner will nicht auf die Tabelle schauen. „Die Gegner spielen bei uns derzeit nicht so eine große Rolle“, erläutert er vor der Partie, die er wegen der geografischen Nähe aber durchaus als großes Derby einordnet. Ausgemachter Favorit ist für ihn der VfB Wissen – und dies über den Spieltag hinaus. Denn Höhner traut dem Nachbarn zuallererst den Aufstieg zu. „Wir müssen unsere beste kämpferische Leistung bringen, um da etwas mitnehmen zu können“, ahnt Höhner, der auf Nick Madronte und Daniel Stoll verzichten muss. Ansonsten hofft er, dass alle angeschlagenen Spieler fit werden. Auffällig ist bei seiner Mannschaft das Torverhältnis von 11:19. Um Stabilität und Selbstvertrauen zu erlangen, werden verstärkt Zweikämpfe trainiert. Doch Defensive allein macht nicht das Konzept des VfL Hamm aus. Das ist in der Liga bekannt.

    SG Westerburg/Gemünden – SG Ellingen/Bonefeld/Willroth (So., 14.30 Uhr, in Gemünden). Ohne ihren Kapitän Matthias Wengenroth muss die SG Westerburg ihr Heimspiel bestreiten. Grund dafür ist die Rote Karte, die er sich im Spiel bei der SG Elbert eingehandelt hat. Es war die erste überhaupt in dieser Bezirksliga-Saison. Die Länge der Sperre stehe noch nicht fest, teilt Trainer Dobri Kaltchev mit. Trotzdem möchte sich seine Elf nach anerkannt guten Leistungen endlich den ersten Saisonsieg sichern. Allerdings wartet erneut ein starker Gegner auf die Westerburger. „Wir werden die Ruhe bewahren“, betont Kaltchev. Gegebenenfalls müsse man mal einen Dreier „erzwingen“ mit guter Organisation und Disziplin, am besten gleich gegen die schwächer als erwartet gestartete SG Ellingen. Bis auf Wengenroth und den langzeitverletzten Tim Barke stehen alle Akteure zur Verfügung.

    Die SG Ellingen kommt nach wie vor nicht so richtig in Fahrt. Nur fünf Punkte aus fünf Spielen sind zu wenig, um den gesteckten Erwartungen gerecht zu werden. „Die Ergebnisse stimmen derzeit mit den Leistungen nicht überein“, findet Thomas Kahler. „Wir belohnen uns nicht für gute Spiele und machen noch zu viele Fehler. Bei unseren bisherigen beiden Unentschieden haben wir vier Punkte verschenkt“, zieht der Ellinger Trainer eine erste Zwischenbilanz. In Gemünden stehen er und sein Team schon etwas unter Druck. Eine weitere Niederlage würde den Rückstand zu den führenden Teams eventuell schon auf acht Punkte anwachsen lassen und Ellingen würde vorerst in den unteren Regionen der Tabelle feststecken. „Es ist ein richtungsweisendes Spiel. Deshalb wollen wir die drei Punkte unbedingt“, setzt Kahler, der personell auf den Kader der Vorwochen bauen kann, ein klares Ziel.

    SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen – SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen (So., 14.30 Uhr, in Oberelbert). Nach dem Wadenbeinbruch von Kevin Jung hütet nun Moritz Weißenborn das Tor der SG Elbert. „Das ist für uns ein absoluter Glücksfall“, freut sich Trainer Michael Diel über den Neuzugang. Auch sonst ist zu spüren, dass bei den Unterwesterwäldern der Kader breiter geworden ist. 14 Spieler trafen sich unter der Woche zum Training. Einen Aufwärtstrend dokumentieren aber hauptsächlich die Ergebnisse. Das 3:2 über Westerburg hat Diel allerdings nicht in allzu guter Erinnerung wegen zu viel Hektik neben und auf dem Platz und mäßiger Leistung in Überzahl. „Wir müssen am Wochenende konzentriert auftreten“, verlangt er und rechnet damit, dass der Gegner aus Weitefeld nun immer besser zu seiner Spielstärke findet.

    „Das 4:1 gegen Emmerichenhain hat uns gut getan“, bestätigt Weitefelds Trainer Jörg Mockenhaupt. Die Leistung stimmte genauso wie das Resultat. „Wir müssen unsere Spielweise vom Wochenende beibehalten, aber ich sehe uns nicht in der Favoritenrolle“, sagt der Übungsleiter. Konzentration sei notwendig, um mit einem Auswärtssieg in der Tabelle an der SG Elbert vorbeizuziehen. Allerdings hat Mockenhaupt vor dem Kontrahenten großen Respekt, denn in der Vorsaison verloren die Weitefelder deutlich in Elbert. Dazu machen sich Verletzungen und berufliche Verpflichtungen aktuell bemerkbar, sodass zeitweise nur elf von 21 Spielern trainieren. Neben Maximilian Strauch und Mario Weisang könnte aber auch der angeschlagene Dominik Neitzert bis Sonntag zurückkehren.

    SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod – SG Wallmenroth/Scheuerfeld (So., 15 Uhr, in Ruppach-Goldhausen). „Wir sind in der Liga angekommen, wir können mithalten“, freut sich Trainer Peter Olbrich von der SG Ahrbach, verspricht aber trotz des bisher guten Saisonverlaufs und vor dem Vergleich zweier sehr guter Aufsteiger: „Wir bleiben mit den Füßen auf dem Boden.“ Olbrich glaubt, dass Wallmenroth auch im weiteren Saisonverlauf eine gute Rolle spielen werde und traut dem Kontrahenten einen Platz im oberen Tabellendrittel zu. „Aber wir wollen gegen jeden unsere Chance suchen“, beteuert er. Personell sehe es bei der SG Ahrbach derzeit „nicht viel anders aus als bei anderen Vereinen“.

    „Wir würden nicht nein sagen, wenn es weiter so läuft“, berichtet Trainer Stefan Häßler vom bestplatzierten Aufsteiger SG Wallmenroth. Trotz des 2:1 verlangt er aber gegenüber dem Osterspai-Spiel eine Steigerung, sonst werde es diesmal schwierig. Zu unkonzentriert im Abschluss habe seine Mannschaft agiert. „Aber wir jammern da auf hohem Niveau“, räumt Häßler ein, der die nächsten Wochen für prägend dafür hält, „wohin die Reise geht“. Außer Tim Lück und Peter Bayer hat die SG Wallmenroth derzeit keine Ausfälle zu beklagen. Stets 16 bis 22 Leute im Training zeugen von der nötigen personellen Breite. Allerdings fällt Häßler auf, dass seine Spieler sich zu Wochenbeginn häufiger mit Blessuren herumschlagen. „Daran sieht man, dass man in der Bezirksliga stärker bis zum Anschlag gehen muss als in der A-Klasse“, meint er.

    Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

    Trainertipp der Bezirksliga Ost

    Nico Helbach (FSV Osterspai)

    VfB Wissen. VfL Hamm 3:1

    Spvgg Wirges - VfL Bad Ems 4:1

    SG Westerburg - SG Ellingen 1:2

    SG Elbert - SG Weitefeld 2:2

    FSV Osterspai - Müschenbach 1:0

    TuS Montabaur - B'schwalbach 2:0

    SG Hundsangen - Emm.'hain 1:1

    SG Ahrbach - SG Wallmenroth 2:2

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