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Bad Ems

VfL Bad Ems wird viel zu spät munter – Bitteres 3:4 gegen den Mitkonkurrenten VfL Hamm

Beim VfL Bad Ems fallen die Gegentore derzeit so eifrig wie das welke Herbstlaub von den Bäumen. Drei Niederlagen in Folge mit insgesamt 14 Gegentreffern haben die Kurstädter in Folge kassiert. Am Sonntag genügten drei eigene Tore nicht, um zu punkten: 3:4 (0:3) hieß es am Ende gegen den VfL Hamm, der dank seiner ersten Auswärtszähler überhaupt den letzten Tabellenplatz verlässt.

Der VfL Hamm um Spielertrainer Michael Trautmann (rechts) hat Julian Bär (am Ball) und die Bad Emser in Halbzeit eins eiskalt erwischt. Die Aufholjagd der gastgebenden Kurstädter endete nach 0:3 bei 3:4. Foto: Andreas Hergenhahn
Der VfL Hamm um Spielertrainer Michael Trautmann (rechts) hat Julian Bär (am Ball) und die Bad Emser in Halbzeit eins eiskalt erwischt. Die Aufholjagd der gastgebenden Kurstädter endete nach 0:3 bei 3:4.
Foto: Andreas Hergenhahn

„Die erste Halbzeit haben wir komplett verpennt“, monierte der Bad Emser Trainer Kay Ludwig, „das war ganz bitter“. Für die Gäste begann die Partie hingegen direkt richtig gut: Simon Langemann kam aus halbrechter Position zum Schuss und erzielte die frühe Führung für seine Elf (2.). „Da waren wir endlich mal in einer etwas komfortableren Lage“, freute sich Hamms Spielertrainer Michael Trautmann.

Die Gäste schafften es, das Spiel in der Folge von ihrem Strafraum fernzuhalten. Schließlich legten sie nach. Trautmann erhöhte mit einem kapitalen und flatternden Fernschuss aus rund 30 Metern (35.). Langemann gelang sogar kurz darauf das 0:3 nach schöner Vorarbeit durch Markus Giesbrecht. Die Einheimischen boten hingegen nichts Zwingendes und agierten meist zu umständlich.

Erst nach dem Wiederanpfiff änderten sich die Kräfteverhältnisse. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel in die Hand genommen“, sagte Ludwig, doch der Rückstand war letztlich schon zu groß. Zudem dauerte es lange, ehe der Anschlusstreffer glückte: Marco Lorch traf mit einem Nachschuss bei einer Ecke.

Spannend schien es zu werden, als Darius Werner einen Ball in die Spitze schlug und Andreas Stoffels mit einem Kopfball weiter verkürzte (79.). Aber auf dem kleinen Kunstrasen auf der Silberau wogt das Geschehen gerne hin und her. So stellte erneut Langemann den alten Abstand wieder her, als Artur Pleis ihn bediente. Ein Kunstschuss Christian Richters zum 3:4 schenkte den Emser Resthoffnung (83.).

Marco Lorch, der aufgerückte Kay Tups per Kopfball und Darius Werner besaßen Chancen zum Ausgleich. Ein Unentschieden wäre durchaus gerecht gewesen, fand Ludwig. Am Ende musste sich sei Team fragen lassen, weshalb es nicht eher aufgewacht war: „Es ist ärgerlich, dass wir nicht früher so aufgetreten sind.“

Michael Trautmann gefiel die Darbietung seiner Leute nach der Pause nicht mehr durchgängig, denn „da sind einige wieder in den alten Trott verfallen“. Dennoch stimmt der Trend. Axel Mast, der Vorsitzende des VfL Hamm, hat mitgeteilt, dass der Verein bis Saisonende mit Trautmann als Spielertrainer arbeiten will.

Bad Ems: Rixen – Laurentiu, Tups, Fuselbach (67. Panghab), Werner – Stoffels, Ziegert – Lorch, Krohmann (56. Gebel), Richter – Bär.

Hamm: Zeycan – Neufeld, Molzberger, Schneider, Kizilcan (80. Lukas) – Trautmann – Pleis, Stoll (84. Meier), Binneweiß – Giesbrecht (90.+2 Ratzi), Langemann.

Schiedsrichter: Franziska Hilger (Glees) – Zuschauer: 60.

Tore: 0:1 Simon Langemann (2.), 0:2 Michael Trautmann (35.), 0:3 Simon Langemann (37.), 1:3 Marco Lorch (67.), 2:3 Andreas Stoffels (79.), 2:4 Simon Langemann (81.), 3:4 Christian Richter (83.).

Nächste Aufgabe für die Bad Emser: am Freitag, 20 Uhr, in Niederroßbach bei der SG Emmerichenhain.

Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

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