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    Montabaur

    Olbrichs Ahrbacher setzen zum Punkteklau bei den Großen an

    Durch die Niederlage der Wirgeser in Müschenbach am Tag der Deutschen Einheit stehen an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga Ost die Zeichen auf Wechsel. Emmerichenhain, Wissen, Montabaur und etwas überraschend auch Aufsteiger Ahrbach haben die Möglichkeit, an der EGC vorbeizuziehen. Im Tabellenkeller will vor allem Hund-sangen die Chance nutzen, sich etwas nach oben abzusetzen.

    Der Neuling SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod (weiße Trikots) ärgert die Topteams der Bezirksliga und hat sich das Spitzenspiel am Sonntag in Niederroßbach gegen die SG Emmerichenhain redlich verdient.  Foto: Fischkopp-Medien
    Der Neuling SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod (weiße Trikots) ärgert die Topteams der Bezirksliga und hat sich das Spitzenspiel am Sonntag in Niederroßbach gegen die SG Emmerichenhain redlich verdient.
    Foto: Fischkopp-Medien

    TuS Burgschwalbach – SG Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen (Sa., 17 Uhr). Am Kirmeswochenende sind bei der TuS Burgschwalbach die Hoffnungen recht groß, gegen Elbert die ersten Heim-Punkte ergattern zu können, berichtet Trainer Torsten Baier. Er erwartet eine gute Kulisse und fordert: „Wir müssen uns das brutal erarbeiten und erzwingen, den Bock umstoßen. Dass wir es können, weiß ich.“ Zuletzt verlor der Aufsteiger knapp bei der SG Westerburg. Personell hat sich wenig getan, Baier rechnet damit, die nächsten Wochen mit 15 bis 16 Spielern bestreiten zu können, die Trainingsbeteiligung ist „relativ hoch“. Zu beobachten sei allerdings eine gewisse Verunsicherung bei den jungen Akteuren. „Wir müssen die Scheu und das Nervenflattern ablegen“, erklärt Baier, dann werde auch die „Ladehemmung“ schwinden.

    „Man darf die Truppe nicht unterschätzen“, mahnt Elberts Trainer Michael Diel. Schließlich hatte Burgschwalbach bisher oft Gegner aus dem oberen Tabellendrittel und Verletzungsprobleme zu verkraften. Das gilt ebenso für seine Mannschaft, der einige Spieler fehlen. Doch wie gewohnt will Diel darüber nicht jammern. Aufgabe sei es, konsequenten Fußball zu spielen und diszipliniert die Positionen zu halten. Die Burgschwalbacher erwartet Diel offensiver als zuletzt in Westerburg. „Eine fleißige Mannschaft, sehr laufstark“, lobt der Trainer den Gegner. Der Müschenbacher Erfolg über Wirges habe generell wieder gezeigt, dass in der Bezirksliga vieles möglich ist und auch vermeintlich Kleine die Großen schlagen können. „Keiner braucht sich zu verstecken, es gibt keine wirklichen Favoritenrollen“, erläutert Diel.

    SG Wallmenroth/Scheuerfeld – SG Westerburg/Gemünden (Sa., 17 Uhr, in Wallmenroth). Mit vier Heimsiegen hat die SG Wallmenroth auf eigenem Platz einen Erfolg an den nächsten gereiht. Drei Punkte sind nun erneut das Ziel, wenn die SG Westerburg anreist. „Wir treffen auf eine Mannschaft, die sich auf Augenhöhe bewegt“, berichtet Trainer Stefan Häßler, der den Gegner beobachtet hat.

    Wieder soll sein Team sein Spiel durchsetzen, gut stehen und aus sicherer Ordnung nach vorne kombinieren. Personell sind dabei mitunter Veränderungen nötig, weil zum Beispiel am Montag nicht jeder trainieren konnte aufgrund von Blessuren. Definitiv ausfallen werden Tim Lück, Kevin Brocca und Nikola Heidrich. Häßler will deshalb nicht klagen, denn „wichtig sind die Jungs, die da sind“.

    „Das wird ein schweres Spiel gegen eine heimstarke Mannschaft“, vermutet Westerburgs Trainer Dobri Kaltchev. Sein Kapitän Matthias Wengenroth hat die Gegner beobachtet. Aber die Gäste haben Grund, mutig in die Partie zu gehen. „Wir haben Selbstvertrauen getankt“, bestätigt der Trainer, denn die Resultate stimmen in jüngster Zeit: „Jetzt belohnen wir uns auch für unseren Aufwand.“

    Zudem sind die Westerburger torgefährlicher geworden. Ihre personellen Sorgen sind derzeit übersichtlich, lediglich Justin Keeler wird am Samstag voraussichtlich ausfallen. „Alle anderen sind an Bord“, sagt Kaltchev, der unter diesen Voraussetzungen wenig Anlass sieht, taktisch etwas zu ändern. „Wir haben unsere Philosophie“, wenngleich seine Elf in der Fremde noch ohne einen Sieg dasteht.

    SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen – VfB Wissen (So., 15 Uhr, in Friedewald). Sportlich hoch interessant dürfte sich der Vergleich der SG Weitefeld mit dem VfB Wissen gestalten. Die Gastgeber haben dabei die Chance, sich der Spitzengruppe zu nähern. „Das ist eine Mentalitätssache“, meint SG-Trainer Jörg Mockenhaupt, der Wissen in der Favoritenrolle sieht. „Wir wollen das Spiel annehmen“, betont er. Mit Moral und Auftreten war er bisher zufrieden. Dabei sind die Verletzungsprobleme groß in Weitefeld. Zuletzt fehlten Mockenhaupt acht Spieler mit Stammelf-Potenzial: Nikolai Weisang, Mario Weisang, Nikolai Mudersbach, Maik Oliver Seibel, Sherif Rexhaj, Maximilian Strauch, Sören Trippler und Joshua Weller. Zumindest die beiden Weisangs dürften zurückkehren. Offen ist, wer als Torwart für die SG Weitefeld auflaufen wird.

    Der VfB Wissen ist ebenfalls nicht frei von personellen Sorgen. Einzig Hüseyin Samurkas dürfte nach den Worten von Trainer Walter Reitz wieder zum Kader stoßen. Sebastian Land sei trotz eines Kurzeinsatzes noch nicht soweit. Trotz aller Engpässe auf beiden Seiten erwartet Reitz ein sportlich attraktives Spiel bei Gastgebern, die nach vorne spielen und ihr Glück in der Offensive suchen werden.

    Die Wissener wollen ihrerseits versuchen, das Geschehen zu bestimmen und auf Sieg zu spielen. Reitz schließt aber nicht aus, dass seine Mannschaft auch zufrieden ist, wenn sie am Ende mit einem Punkt die Heimfahrt antritt. Schließlich geht er davon aus, dass die Weitefelder nicht an Qualität verloren haben und mit Jörg Mockenhaupt, seinem Weggefährten aus Betzdorfer Tagen, noch in der Tabelle Boden gut machen.

    VfL Hamm – TuS Montabaur (So., 15 Uhr). Der einzige Saisonsieg glückte am 20. August. Seither hat der VfL Hamm nur noch verloren und kam jüngst bei der SG Ahrbach mit 0:6 unter die Räder. „Die Stimmung ist natürlich nicht so gut“, berichtet der Trainer Philipp Höhner. Vor allem ärgert ihn, dass ihm Spieler immer wieder aus „diversen Gründen“ kurzfristig absagen. Das erschwere zudem die Trainingsplanung. Dabei will Höhner jetzt verstärkt Zweikämpfe und Kleinspielformen trainieren. Vor allem verlangt er nun jedoch mehr Teamgeist: „Die Einstellung der Spieler muss sich ändern, sonst wird es ganz schwierig in der Bezirksliga.“ Hoffnung gibt das Pokalspiel gegen Montabaur. „Da haben wir gezeigt, dass wir mithalten können“ – und am Ende hatte Hamm mit 3:2 nach Verlängerung überraschend gewonnen.

    „Wir sind gewarnt vom Pokal her, wir haben definitiv etwas gutzumachen“, erklärt Montabaurs Trainer Sven Baldus. Und nach den Gesprächen im Training geht er davon aus, dass seine Mannschaft genau dies anstrebt. „Wir müssen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, um erfolgreich zu sein“, gibt er vor. Allgemein will er nur auf das eigene Team schauen und nicht auf die Resultate der Konkurrenz. Personell sieht es in Montabaur erheblich besser aus als in Hamm. Baldus freut sich, dass Takayuki Omi und Tobias Schulz eine volle Trainingswoche hinter sich haben und als Optionen zur Verfügung stehen. Trotzdem entwickeln sich die Spiele für den TuS nicht zu Selbstläufern, schildert der Trainer. Die Gegner stünden gerne tief in der Deckung, seine Leute müssten spielerische Lösungen und Räume suchen.

    SG Emmerichenhain/Niederroßbach – SG Ahrbach/Heiligenroth/ Girod (So., 15 Uhr). Die Niederlage der EGC Wirges am Feiertagsdienstag in Müschenbach eröffnet der SG Emmerichenhain die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen. „Wir wollen den Platz an der Sonne zurückerobern“, bestätigt Trainer Nihad Mujakic. Doch einfach wird das nicht gegen den starken Aufsteiger SG Ahrbach: „Wir sind gewarnt, dass das kein einfacher Sonntagnachmittag für uns wird. Ich habe großen Respekt vor der Mannschaft und dem Trainer, Peter Olbrich ist ein alter Hase“, sagt Mujakic über die Ahrbacher. Vorsicht ist außerdem geboten, weil die Gastgeber auf gleich sechs Stammspieler verzichten müssen. „Das ist eine halbe Mannschaft, an der Verletztenliste wird sich nichts ändern“, erklärt der Trainer. Bauen kann er allerdings auf die Heimstärke: Alle Auftritte auf heimischem Feld verliefen bislang siegreich in dieser Saison für die SG Emmerichenhain.

    Für eine Nacht war auch die SG Ahrbach nach ihrem 6:0 über den VfL Hamm jüngst schon einmal Tabellenführer. „Eine schöne Momentaufnahme“, sagt Trainer Peter Olbrich darüber und die 17 Punkte, die seine Mannschaft sich bereits gesichert hat. „Der Spielplan hat es uns ermöglicht, dass wir so gut dastehen“, erläutert er. Jetzt folgen umso schwierigere Aufgaben wie die in Niederroßbach.

    Die „überragende Offensive“ der Einheimischen in den Griff zu kriegen, bezeichnet Olbrich als die größte Herausforderung. Dennoch kann seine Elf ohne Druck beim Favoriten aufspielen. Am taktischen Konzept möchte Olbrich nichts ändern, weil es sich bewährt habe. Mit dem Zwischenstand ist er allgemein zufrieden und kündigt an: „Jetzt wollen wir versuchen, bei den Großen Punkte zu klauen.“

    SG Hundsangen/Obererbach – FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen (So., 15 Uhr, in Hundsangen). „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, betont Hundsangens Spielertrainer Martin Scherer vor der Begegnung mit der FSV Osterspai. Geradezu Pflicht sei es, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Das sollte bei richtiger Einstellung machbar sein, findet er. Auch beim 1:3 in Wissen sei nicht alles schlecht gewesen. Überhaupt ist Scherer mit den Leistungen seines Teams nicht durchweg unzufrieden. Es fehlten aber bislang die Punkte und oft das Glück. „Wir müssen versuchen, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Es gibt keinen Grund, sich hinten reinzustellen“, fordert er nun. Scherer selbst kann gegen Osterspai allerdings nicht mitwirken, weil er in den Urlaub fährt – ein Geschenk zu seiner Hochzeit im Sommer.

    „Gegen Hundsangen haben wir uns meistens schwer getan“ und vorige Saison zweimal verloren, gibt Osterspais Trainer Nico Helbach zu bedenken. Er glaubt nicht, dass der Gegner lange im Tabellenkeller bleiben wird. Bei der FSV selbst schlagen sich einige Spieler mit leichteren Verletzungen herum, das gilt zum Beispiel für Max Kirchner und Florian Lemler. Sie könnten aber bis Sonntag fit werden. Außerdem erwartet Helbach, dass Torwart Stefan Schwarz und Felix Lemler zur Mannschaft zurückkehren. Nicht einsatzfähig ist hingegen Christoph Heymann. Unabhängig von der Aufstellung ist es wichtig, dass die Osterspaier nicht wieder so viele individuelle Fehler begehen wie am zurückliegenden Sonntag beim 2:6 gegen die SG Emmerichenhain. „Bis zum 0:4 haben wir drei Gegentore selbst verschuldet“, so Helbach.

    Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

    Trainertipp der Bezirksliga Ost

    Dobri Kaltchev (SG Westerburg)

    TuS Burgschwalbach- SG Elbert 1:0

    Wallmenroth - SG Westerburg 0:2

    VfL Bad Ems - SG Ellingen 1:3

    SG Weitefeld - VfB Wissen 1:1

    VfL Hamm - TuS Montabaur 0:3

    Emmerichenhain - SG Ahrbach 2:2

    SG Hundsangen - FSV Osterspai 2:1

    Torjäger-Fußball-BZLOst 30.3.17_k_k

    Torjäger

    Bezirksliga Ost

     1. David Quandel (SG Emmerichenhain) 13

     2. Jung Hun Kim (TuS Montabaur) 9

     3. David Röhrig (Spvgg EGC Wirges) 8

     4. Fation Foniq (VfB Wissen) 7

       Sascha Mertens (SG Wallmenroth) 7

     6. David Gläser (SG Westerburg) 5

       Niklas Klar (SG Ahrbach) 5

       Marvin Severin (Spvgg EGC Wirges) 5

     9. Oleg Bese (SG HWW Emmerichenhain) 4

       Adrian Knop (FSV Osterspai) 4

       Florian Lemler (FSV Osterspai) 4

       Daniel Krieger (VfL Hamm) 4

       Sean Patrick Murphy (SG Elbert) 4

       Florian Raasch (SG Ellingen) 4

       Lukas Tuchscherer (SG Hundsangen) 4

       Jan Lucca Schneider (SG Müschenbach) 4

       Mario Weisang (SG Weitefeld) 4

    18. u.a. Joachim Akwapay (Spvgg EGC Wirges) 3

       Lars Bode (SG Elbert) 3

       Justin Nagel (SG Weitefeld) 3

       Dominik Neitzert (SG Weitefeld) 3

       Florian Schlich (Spvgg EGC Wirges) 3

       Andreas Stoffels (VfL Bad Ems) 3

       Steffen Wittelsberger (SG Ahrbach) 3

       Torben Wäschenbach (VfB Wissen) 3

       Niklas Wörsdörfer (SG Ahrbach) 3

       Gerrit Oettgen (SG Müschenbach) 3

    Fußball-Bezirksliga Ost
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