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Hachenburg

Oettgens Doppelschlag schockt den VfL Hamm

Zum Auftakt der Hachenburger Kirmes war der VfL Hamm ein sehr angenehmer Gast. In der Bezirksliga Ost kam die SG Müschenbach/Hachenburg zu einem ebenso klaren wie verdienten 4:0 (2:0)-Heimsieg und kann nun guten Gewissens die Feierlichkeiten in Angriff nehmen. „Ich bin sehr zufrieden, unser Sieg ist hochverdient“, freute sich Trainer Björn Hellinghausen. „Es war noch nicht alles perfekt, aber wir haben viele Torchancen herausgespielt.“

Hamms Spielführer Pascal Binneweiß (am Ball) stand mit seiner Mannschaft in Hachenburg von Beginn an auf verlorenem Posten gegen die SG Müschenbach (rechts Fabian Heinen), die sich mit 4:0 durchsetzte.  Foto: Thomas Jäger
Hamms Spielführer Pascal Binneweiß (am Ball) stand mit seiner Mannschaft in Hachenburg von Beginn an auf verlorenem Posten gegen die SG Müschenbach (rechts Fabian Heinen), die sich mit 4:0 durchsetzte.
Foto: Thomas Jäger

Die Gastgeber waren von Beginn an das dominierende Team. Sie hatten nicht nur viel mehr Ballbesitz als der VfL Hamm, sondern agierten auch im Spiel nach vorn viel dynamischer als das Team von der Sieg, das in der ersten Hälfte zu keiner Torchance kam.

Nachdem Gerrit Oettgen mit einem Schuss aus 20 Metern über das VfL-Gehäuse schon in der fünften Minute eine erste Duftmarke gesetzt hatte und Duncan Dykewicz den Ball nach einem Freistoß von Andreas Bleich über die Torlatte geköpft hatte (11.), war die Führung der SG Müschenbach/ Hachenburg nur folgerichtig. In der 17. Minute setzte sich Duncan Dykewicz auf der linken Seite durch und passte flach nach innen. Paul Herles ließ den Ball geschickt passieren, und Oettgen jagte das Spielgerät aus halbrechter Position zum 1:0 ins Netz. Nur vier Minuten später erhöhte er auf 2:0 mit einem trockenen Schuss von der Strafraumgrenze, nachdem die VfL-Abwehr den Ball nicht unter Kontrolle gebracht hatte. Um ein Haar hätte Michael Kleinhenz nach einer der gefährlichen Bleich-Ecken schon in der 26. Minute erhöht, doch sein Kopfball strich knapp am kurzen Pfosten vorbei. Mehr Glück hatte Kleinhenz in der 64. Minute, als ihm freistehend aus kurzer Distanz mit dem Treffer zum 3:0 die Vorentscheidung gelang.

Zuvor aber hatte der VfL Hamm gleich nach der Pause seine beste Phase im Spiel gehabt und zweimal nur knapp den Anschlusstreffer verpasst. Zunächst klatschte ein ebenso wuchtiger wie platzierter 20-Meter-Freistoß von Spielertrainer Michael Trautmann ans Lattenkreuz (47.), zwei Minuten später fischte Müschenbachs Torhüter Jan Böhning VfL-Spieler Daniel Stoll den Ball vom Fuß.

Nach diesem kurzen Gäste-Aufbäumen übernahmen die Platzherren aber wieder die Regie. Stuart Dykewicz (54., 63.) verfehlte mit seinen Schüssen nur knapp das Tor, bevor Kleinhenz das 3:0 erzielte. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Jannick Kessler (84.) auf Zuspiel von Stuart Dykewicz.

„Wir waren in der ersten Hälfte gar nicht richtig auf dem Platz, ohne Zweikampfverhalten und unbedingten Willen. Und nach unserer guten Phase haben wir wieder dumme Tore kassiert“, monierte Michael Trautmann.

Müschenbach: Böhning – Bleich, Heinen, Scavelli, Schneider (66. Hüsch) – Kleinhenz (69. Kessler), D. Dykewicz, Walkenbach, Oettgen – Herles (60. Rystwej), S. Dykewicz.

Hamm: Bargon – Molzberger, S. Trautmann, Müller, Kizilcan – Akyol (68. Reser), Nachtigal, Oppedisano (36. Schumacher), M. Trautmann – Binneweiß, Stoll.

Schiedsrichter: Henning Reif (St. Sebastian). – Zuschauer: 100.

Tore: 1:0, 2:0 Gerrit Oettgen (17., 21.), 3:0 Michael Kleinhenz (64.), 4:0 Jannick Kessler (84.).

Klaus Sackenheim/Chr. Gerhards

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