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Stahlhofen

Hundsangen dreht gegen Elbert auf

Gelungener Einstand für Dominik Pistor und Daniel Hannappel als Trainerduo der SG Hundsangen/Obererbach: Der Abstiegskandidat der Bezirksliga Ost überzeugte im ersten Spiel nach der Trennung von seinem bisherigen Coach Martin Scherer und schöpft durch den 3:1 (0:1)-Erfolg bei der SG Elbert/Welschneudorf/ Stahlhofen neuen Mut. „Endlich sind wir mal für eine tolle Leistung belohnt worden“, sagte Pistor, der nach eigenen Angaben auch am Dienstag das Training leiten wird. „Wie es danach weitergeht, muss der Verein entscheiden.“

Tommy Brühl (links) trieb das Hundsangener Spiel in Stahlhofen an. Die SG Elbert (rechts Leon Simon) ging trotz Pausenführung leer aus.  Foto: Michelle Saal
Tommy Brühl (links) trieb das Hundsangener Spiel in Stahlhofen an. Die SG Elbert (rechts Leon Simon) ging trotz Pausenführung leer aus.
Foto: Michelle Saal

Die Gäste demonstrierten von der ersten Sekunde an, dass sie die Botschaft des Trainerwechsels verstanden haben. So, wie es der geneigte Zuschauer von einer Mannschaft erwartet, die sich mit aller Macht aus dem Abstiegskampf befreien will, zeigte Hundsangen eine immens hohe Laufbereitschaft, ging aggressiv zu Werke und machte es den Elbertern schwer, ins Spiel zu finden. Bis zum Pausenpfiff agierte das Team von Trainer Michael Diel nur selten wie ein Gastgeber – was aber nicht nur am Gegner lag, sondern vielleicht auch am ungewohnten Untergrund im ersten Spiel seit langem auf dem Platz in Stahlhofen.

Bei Hundsangen machten vor allem Marcel Hürter über die rechte Seite und im Zentrum Tommy Brühl Betrieb. Die erste Chance für die Gäste hatte Daniel Hannappel, der nach einem Fehlpass zum Abschluss kam, sein Ziel aber knapp verfehlte (14.). Die Elberter brauchten eine Standardsituation, um für Gefahr zu sorgen. Doch gleich der erste Versuch saß: Nach einem Eckball herrschte bei fast allen Beteiligten Verwirrung. Den Durchblick behielt nur Leon Simon, der den Ball aus acht Metern zum 1:0 unter die Latte donnerte (17.). Hundsangen ließ sich von dem Treffer nicht aus der Bahn werfen und blieb die etwas engagiertere Mannschaft. Die beste Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen, hatte an alter Wirkungsstätte Sebastian Schneider. Der frühere Elberter stürmte allein Richtung Tor, blieb aber im Duell gegen den herauseilenden Routinier Patrick Henschel nur zweiter Sieger (30.).

Was Schneider nicht gelang, holte Luca Heinz nach dem Wechsel nach. Durchgang zwei war keine sieben Minuten alt, da fing Hundsangen nach einem von zahlreichen Fehlern aufseiten der Elberter den Ball ab. Heinz behielt von der Strafraumgrenze die Übersicht und besorgte per Schlenzer das 1:1 (52.). Der Schreck bei den Gastgebern hatte sich noch nicht gelegt, da stand es schon 1:2: Nach Lars Bodes Foul an Lukas Tuchscherer verwandelte Daniel Hannappel den fälligen Foulelfmeter sicher (55.). „Dieser Doppelschlag war natürlich bitter für uns“, sagte Elberts Trainer Michael Diel, der dieses Spiel „nicht gut einsortieren“ kann. „Wir haben viele Fehler gemacht und waren nicht immer wach.“ Anders die Gäste: Hundsangen ließ nicht locker. Der Abpraller nach einem Freistoß aus 30 Metern landete bei Luca Heinz, der auch seine zweite Chance nutzte (64.) – 1:3, das Spiel war endgültig gedreht, die Vorentscheidung gefallen. Von der Diel-Elf kam weiter zu wenig, auch Christian Steras Freistoß konnte nicht wirklich für Gefahr sorgen (70.). In der hektischen Schlussphase gab es noch Gelegenheiten auf beiden Seiten, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Elbert/Welschneudorf/Stahlhofen: Henschel – Brand, Bode, Höber (68. M. Stera) – Schaaf, Otto, Simon – Gombert – Murphy, Klotz, C. Stera (68. N. Born).

Hundsangen/Obererbach: Schmitt – Faulhaber, Weimer, J. Hannappel, Noll – Heinz (90. Höhn), Brühl, D. Hannappel – Hürter, Tuchscherer – Schneider (82. Poppe).

Schiedsrichter: Markus Wozlawek (Bad Breisig) – Zuschauer: 170.

Tore: 1:0 Leon Simon (17.), 1:1 Luca Heinz (52.), 1:2 Daniel Hannappel (55., Foulelfmeter), 1:3 Luca Heinz (64.).

Von unserem Mitarbeiter Helmut Rosbach

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