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Friedewald

Gute Torhüter prägen Verfolgerduell: Ahrbach führt lange bis zum verdienten Weitefelder Ausgleich


Jonas Wagner

Jörg Mockenhaupt besitzt reichlich Erfahrung. Er kennt die Tücken eines Fußballspiels. Bei der Einordnung des 1:1 (0:1) seiner SG Weitefeld-Langenbach/Friedewald/Neunkhausen gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod war aber selbst der langjährige Trainer hin- und hergerissen – zwischen Erleichterung und Ärger. „Wenn wir dieses Spiel verloren hätten, das wäre übel gewesen“, sagte Mockenhaupt. Dass sich seine Mannschaft den einen Zähler allerdings erst in der Schlussphase sicherte, war auch dem Weitefelder Trainer bewusst. „Deshalb bin ich letztlich mit dem Punkt zufrieden“, erklärte er – wohlwissend, dass ein Sieg seinem Team Tabellenplatz zwei und ein kleines Polster auf die Verfolger verschafft hätte. Gleiches galt für die Gäste und seinen Ahrbacher Kollegen Peter Olbrich, der sich aufgrund des Spielverlaufs ebenfalls mit dem Unentschieden im Duell der punktgleichen Jäger des Tabellenführers anfreundete, wenngleich er den Zeitpunkt des Weitefelder Ausgleichstreffers als „ärgerlich“ bezeichnete.

Weitefelds Mario Schönberger (rotes Trikot) versucht hier Ahrbachs Tim Kuhn aufzuhalten. Das Verfolgerduell in Friedewald endete mit einem 1:1-Unentschieden. Foto: Thomas Jäger
Weitefelds Mario Schönberger (rotes Trikot) versucht hier Ahrbachs Tim Kuhn aufzuhalten. Das Verfolgerduell in Friedewald endete mit einem 1:1-Unentschieden.
Foto: Thomas Jäger

Denn erst wenige Minuten vor dem Ende belohnte Justin Nagel die Gastgeber für einen beherzten Auftritt nach dem Seitenwechsel (87.). Die Leistung im zweiten Durchgang stimmte Mockenhaupt, der nach dem 1:5 in der Vorwoche bei der SG Müschenbach Wiedergutmachung gefordert hatte, wieder positiver. „In der zweiten Halbzeit war das die Reaktion, die ich mir vorgestellt habe.“

Vor der Pause tat sich die Heimelf gegen einen willigen Gegner, der durch Niklas Wörsdörfers Treffer (35.) mit einer verdienten Führung in die Kabinen ging, über weite Strecken schwer. Durch einige Umstellungen und eine offensivere Ausrichtung dominierte Weitefeld aber den zweiten Abschnitt – einzig das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag stimmte nicht. Großen Anteil daran hatte nicht selten Ahrbachs Keeper Florian Weimer, dem der ehemalige Torwart und gegnerische Trainer Mockenhaupt prompt eine starke Leistung bescheinigte. Aber auch aus Weitefelder Sicht war es eher der Tag der Torhüter als der Offensivkräfte, denn auch Sören Trippler hielt seine Vorderleute, die in Durchgang zwei das Hauptaugenmerk auf die Offensive legten, gleich mehrfach im Spiel.

Ahrbachs Trainer trauerte den vergebenen Kontermöglichkeiten nach und der Chance, nach dem Coup gegen Wissen in der vergangenen Woche das nächste kleine Ausrufezeichen zu setzen. Die Bemühungen des Gegners honorierte Olbrich aber: „Weitefeld hat aufgedreht und verdient das Tor gemacht“, sagte er, während Mockenhaupt letztlich doch knirschend zu seinem Fazit kam: „Ahrbach kann sich mehr über den Punkt freuen als wir.“

Von unserem Mitarbeiter Jonas Wagner

SG Weitefeld-Langenb./F./N. - SG Ahrbach/H./Girod 1:1 (0:1)

Weitefeld: Trippler – N. Weisang (46. Seibel), Mudersbach, Becker, Warning (46. Mockenhaupt) – Neitzert, Schönberger (75. Mauer), Cichowlas, Lohmar – Nagel, Lopata.

Ahrbach: Weimer – F. Kuhn (81. Klar), Quirmbach, Trumm, Lemmerz – Lenz, Schaaf – T. Kuhn (70. C. Laux), Wörsdörfer (46. Linz), Rausch – Fein.

Schiedsrichter: Christopher Groß (Münchenroth). - Zuschauer: 100.

Tore: 0:1 Niklas Wörsdörfer (35.), Justin Nagel (87.).

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