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Cochem

Vordereifel holt Oberliga-Recken Alexej Eberhardt, Treis-Karden zieht um

Los geht es für die beiden Fußball-Bezirksligisten aus dem Kreis Cochem-Zell. Sowohl Treis-Karden als auch Vordereifel dürfen zu Hause beginnen. Die SG aus der Eifel tut das ohne Matthias Tutas, aber mit einem Neuzugang. Oder eventuell sogar mehr als einem. Und Treis-Karden mit einem Hin-und-her-Wechsler.

Vergangene Saison war Alexej Eberhardt (links) mit dem FV Engers noch beim FC Karbach gefordert, ab sofort wird er für die SG Vordereifel verteidigen. Und das schon am Sonntag gegen Cosmos Koblenz.  Foto: hjs-Foto
Vergangene Saison war Alexej Eberhardt (links) mit dem FV Engers noch beim FC Karbach gefordert, ab sofort wird er für die SG Vordereifel verteidigen. Und das schon am Sonntag gegen Cosmos Koblenz.
Foto: hjs-Foto

SG Vordereifel – Cosmos Koblenz (So., 14.45 Uhr, in Laubach). Es ist einiges los in diesen Tagen bei den Vordereifelern. Negativ wie positiv. Und zumeist betrifft es die Personalsituation. Die neuste Negativnachricht: Vordereifel muss einige Wochen auf Neuzugang und Torjäger Matthias Tutas verzichten, er hat sich bei einem Motorradunfall das Schlüsselbein gebrochen. Sein Trainer Kevin Schneck spricht aber von Glück im Unglück: „Wenn man bedenkt, was da sonst mal passiert, muss man sagen, es ist 'nur' das Schlüsselbein... Matthias wird am Montag operiert. Natürlich fehlt er uns und ist nur schwer zu kompensieren.“ Und Tutas ist ja beileibe nicht der einzige Spieler, der zum Start ausfällt. Die Hartmann-Brüder Tobias und Julian, Luca Fuhrmann, Peter Hoffmann, Jonas Gorges, Tom Stulla, Matthias Breitbach – sie alle werden aus verschiedenen Gründen fehlen. Johannes Kirsch ist angeschlagen, sein Einsatz fraglich. „Das ist eine lange Liste“, sagt Schneck, „aber wie sagt mein Opa: Man kann nur mit den Mädchen tanzen, die da sind.“ Und da wird derzeit bei der SG für Nachschub gesorgt – und zwar hochkarätigen: Vom Oberligisten FV Engers kommt Innenverteidiger Alexej Eberhardt. Der 28-Jährige hatte den FVE nach der abgelaufenen Saison mit unbekanntem Ziel verlassen, jetzt ist der neue Klub bekannt. Und Schneck ist froh darüber: „Wir mussten hinten was tun und mit Alexej kommt ein gestandener Oberliga-Spieler, der gerade unseren jüngeren Spielern Halt gibt, da haben wir jetzt ganz andere Möglichkeiten.“ Eberhardt absolvierte vergangene Runde 32 Spiele für Engers, davor kickte er bei der SG Mendig, der Spvgg Burgbrohl, dem SV Roßbach und der TuS Koblenz. Und eventuell tut sich noch etwas: „Wir sind noch an zwei Spielern dran“, verrät Schneck, ohne Namen zu nennen. Eberhardt wird übrigens direkt auf einen Ex-Teamkollegen treffen, denn Cosmos verpflichtete unter der Woche den ehemaligen Mayener Angreifer Hervé Loulouga. Dort wird er neben einem weiteren Ex-Engerser stürmen: Faisal Aziz. Schneck schaute sich Cosmos im Pokal beim 3:4 nach Verlängerung in Ettringen an. „Das ist vorne schon eine Hausnummer“, weiß er, „normalerweise ist das aber eine Partie, die wir zu Hause gewinnen wollen. Wir müssen uns aber auch noch die richtige Mischung finden, ich denke, es werden Kleinigkeiten entscheiden.“

SG Treis-Karden/Müden/Moselkern – Ata Sport Urmitz (So., 15 Uhr, in Müden). Moselkern, Müden, Treis-Karden. So war der ursprüngliche Gedanke in Sachen Spielort bei den Verantwortlichen der SG. Doch dort fand wegen der Hitzeperiode nun ein Umdenken statt. Der Grund: Der Platz in Moselkern hat in Folge der Trockenheit derart gelitten, dass dort nicht vernünftig gespielt werden kann. Der Sportliche Leiter der SG, Kai Thönnes, erklärt: „Letztlich stehen wir natürlich hinter der Vereinbarung, dass wir erst in Moselkern, dann in Müden und dann Treis-Karden spielen. Aber in Moselkern geht es derzeit nicht. Wir haben es jetzt im SG-Vorstand so entschieden, dass wir bis zur Winterpause in Müden spielen und nach der Winterpause in Treis.“

Ergo findet der Start gegen den Vierten der Vorsaison – Urmitz lag einen Platz und elf Punkte vor der SG – auf Asche statt, was sicherlich der Heimelf mehr entgegen kommt als den Gästen. Ob Vordereifel-Rückkehrer Arlind Schmitt von Beginn an auflaufen wird, ist eher nicht anzunehmen. Dass er dabei ist, sehr wohl. Denn Thönnes bestätigt, dass die Spielberechtigung seit Donnerstag vorliegt. Ohne, dass ein Amateurvertrag abgeschlossen werden musste. „Wir haben das so hinbekommen, Arlind ist frei“, sagt Thönnes, der das Hin und Her des Angreifers längst nicht so extrem bewertet wie es andere im Umfeld tun. Auch die Aussage seitens Vordereifel, dass Schmitt unzuverlässig gewesen sein soll, kann er nicht nachvollziehen: „Bei uns war er einer der zuverlässigsten und war auf Training. Ich nehme einfach an, dass er sich nicht wohlgefühlt hat. Ich habe den Wechsel vor der Saison nicht ganz verstanden, aber es war eben so. Er hat ein interessantes Angebot bekommen und es gemacht. Ich bin aber froh, dass er wieder bei uns ist. Ich hake das mal unter dem Kapitel 'junger Spieler' ab. Wenn ein 28-jähriger Kapitän einer Mannschaft das so gemacht hätte, wäre es was anderes gewesen. Aber Arlind ist noch jung und ist nun wieder bei uns.“ Weitere Personalien bei Treis-Karden: Benjamin Schnorpfeil und Michael Freiwald fehlen verletzt, ansonsten sind alle Mann an Bord.

Einen letzten Test hat die SG am vergangenen Montag gegen den Koblenzer A-Ligisten SG Dieblich/Niederfell absolviert und durch Tore von Marc Thönnes (3), Spielertrainer Andreas Oberreiter und Mladen Markota mit 5:0 gewonnen. Da durfte Schmitt noch nicht ran. Am Sonntag schon. mb

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