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    Gering

    Vordereifel holt einen Punkt, verliert aber Stein mit Rot

    Am sechsten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte trennten sich am Freitagabend auf dem Rasenplatz in Gering die SG Elztal Gering-Kollig und die SG Vordereifel mit einem 2:2 (1:2)-Unentschieden. Der Gastgeber weist in der Tabelle jetzt bei noch einem Spiel weniger sieben Punkte auf. Der Gast kommt auf fünf Zähler.

    Foto: Andreas Walz

    Immerhin stattliche 210 Zuschauer hatten an diesem kalten Abend auf dem Maifeld den Weg zur Elztaler „Alm“ gefunden und sie sahen ein Spiel mit zwei komplett verschiedenen Halbzeiten. Vor dem Pausengang war Vordereifel dominant, in Abschnitt zwei Elztal. Und das hatte seine Gründe, auf die später einzugehen sein wird.

    Der Reihe nach: Gegenüber der Partie von vor zwei Wochen gegen Müden, die zwar mit 1:2 verloren ging, war Gering nicht wiederzuerkennen. Ohne Kampf und Leidenschaft schien man sich dem in dieser Phase übermächtigen Gegner beugen zu wollen. Der machte Dampf, zu klaren Tormöglichkeiten kam er zunächst jedoch nicht. Dafür hatte er Lukas Mey in seinen Reihen. In der 20. Minute marschierte der 20-jährige Neuzugang aus Mayen von links in den Strafraum, zog ab und es stand 0:1. Julian Steitz, der ehemalige Müdener im Elztaler Kasten, hatte die Kugel noch abgefälscht, dem Torschützen aber auch das kurze Eck sträflich frei gelassen. Wie aus dem Nichts stand es dann plötzlich 1:1 (29.). Niclas Lohn hatte sich im gegnerischen Strafraum durchgetankt und Matthias Thelen dankend vollendet. Die Freude währte aber nur kurz. Fast im Gegenzug ließ Mey seinen Gegenspieler Ludwig Amling alt aussehen, und mit einem Schlenzer in den Winkel der Marke Traumtor markierte er den 1:2-Pausenstand (31.). Wenig später zeigte Steitz bei einem Freistoß von Mey seine Klasse, als er diesen mit einer Glanzparade noch gerade so über die Latte lenkte (40.).

    Kurz vor der Pause folgte dann die Aktion, die die Vordereifeler Gemüter hochkochen ließ. Nach einem Foul sah Fabian Müllen, der vorher schon Gelb verwarnt war, von Schiedsrichterin Franziska Hilger die Gelb-Rote Karte (44.). „Das war ein Allerweltsfoul und Gelb-Rot völlig überzogen. Bis zu diesem Moment waren wir eindeutig die bessere Mannschaft und ohne den Platzverweis gewinnen wir dieses Spiel klar“, äußerte sich Gästetrainer Peter Geisen noch sehr moderat zu dieser für ihn spielentscheidenden Szene.

    Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer dann ein völlig anderes Spiel. Elztal rannte an und Vordereifel in Unterzahl war bedacht, das Ergebnis zu halten. Was aber nur teils gelang, denn schnell fiel der Treffer zum 2:2-Ausgleich und letztendlich auch zum Endstand. Linksfuß Thelen hatte sich fast an der rechten Eckfahne den Ball zum Freistoß zurechtgelegt und die Kugel ins lange obere Eck gezwirbelt (52.). Gästekeeper Patrice Sesterhenn sah hier nicht gut aus.

    Danach entwickelte sich ein wildes Gekicke. Elztal marschierte weiter vehement, aber einfallslos an, und machte dem Gegner das Verteidigen leicht. „In der Pause hat es nach einer schlechten Hälfte ein Donnerwetter gegeben. Wir kamen zwar besser raus, so richtig ins Spiel fanden wir trotzdem nicht. Wenn man ein Tor machen will, muss man sich einfach mehr einfallen lassen. Zudem wären drei Punkte für uns auch unverdient gewesen“, sagte Elztal Coach Bernd Pauly zum durchwachsenen Auftritt seiner Elf. Völlig überflüssig sah kurz vor Schluss Vordereifels Angreifer Patrick Stein nach einer Unsportlichkeit noch die Rote Karte (84.). Aber auch aus dieser doppelten Überzahl wusste Elztal kein Kapital zu schlagen, während die Vordereifeler Konter über die zweiten 45 Minuten nie saßen.

    Als Geisen sich nach dem Abpfiff trotz seines sichtlichen Ärgers mit Kritik an der Schiedsrichterin zurückhielt, fand der Vorsitzende der SG Vordereifel, Helmut Junglas, deutliche Worte: „Sie war doch total überfordert und hat alles gegen uns gepfiffen. Dieses Spiel war für sie mindestens zwei Klassen zu hoch.“ Pauly hatte übrigens an der Spielleitung von Franziska Hilger aus Glees nichts auszusetzen, empfand sie aus seiner Sicht im Gegensatz zum Spiel seiner Mannschaft vor dem Halbzeitpfiff auch nicht schlecht.

    Alfons Benz

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    Elztals Kapitän Lukas Martini (vorn rechts) klärt hier vor seinem Gegenspieler Patrick Stein, der Vordereifer sah nach 84 Minuten die Rote Karte. Am Ende trennten sich beide Kontrahenten mit einem 2:2.

    Foto: Walz
    Fußball-Bezirksliga Mitte
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