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Koblenz

Bei Cosmos redet niemand von Abstieg

Sie feierten, als wären sie schon wieder aufgestiegen. Soeben hatte der FC Cosmos Koblenz das erste Bezirksligaspiel seiner noch jungen Vereinsgeschichte mit 4:2 gegen den Traditionsverein FC Alemannia Plaidt gewonnen und damit sogar die Tabellenspitze erklommen, das machte selbstbewusst. "Von Abstiegskampf reden wir nicht", stellte Trainer Erkan Aydogan klar.

Besser hätte der Bezirksligaauftakt für den FC Cosmos Koblenz nicht sein können: Agim Xhaferi (rechts) und seine Kameraden besiegten den FC Plaidt mit 4:2. Foto: Wolfgang Heil
Besser hätte der Bezirksligaauftakt für den FC Cosmos Koblenz nicht sein können: Agim Xhaferi (rechts) und seine Kameraden besiegten den FC Plaidt mit 4:2.
Foto: Wolfgang Heil

Auf dem Bezirksliga-untauglichen Hartplatz an der Steinstraße im Koblenzer Rauental (Vorstandsmitglied Hasan Tezer: Wir führen Gespräche mit der Stadt, aber die hat kein Geld) bekam der Gast eine halbe Stunde lang kein Bein auf den Boden. "Die ersten 35 Minuten wurden komplett verschlafen", kritisierte Alemannia-Trainer Volker Schambach den Auftritt seiner neu formierten Mannschaft. "Wir müssen uns noch finden." Beide Teams waren mit kräftig durchgeschüttelter Startformation aufgelaufen, das geschlossenere Mannschaftsgefüge stellte der FC Cosmos dar. "Bei uns gibt es nur ein paar Kleinigkeiten zu ändern", sagte Coach Aydogan. Folgerichtig die frühe 2:0-Führung. Bei Petrovicis Flachschuss (9.) wurde der neue Plaidter Keeper Dennis Hyski auf dem falschen Fuß erwischt. Die Kugel kullerte an ihm vorbei ins Eck, da sah der Tormann schlecht aus. Glänzend dagegen seine Reaktion bei Ismayil Baruts Kopfball, was jedoch nur vorübergehend half, denn im Nachsetzen war Firat Ergat per Kopf zur Stelle (30.).

Gut, dass der FC Plaidt mittlerweile einen Niko Dudek in seinen Reihen hat. Das Rübenacher Urgestein sorgte in seinem ersten Punktspiel für die Alemannen fast im Alleingang für den Ausgleich. Zunächst verlud er sechs Minuten vor der Pause zwei Gegenspieler und traf perfekt hoch ins lange Eck, zehn Minuten nach Wiederanpfiff stand er sträflich frei und durfte ungestört für Maximilian Hilts Kopfball zum 2:2 auflegen. "Da waren wir eigentlich am Drücker", beurteilte Volker Schambach die Situation nach dem Gleichstand.

Hatte er in der ersten Halbzeit noch "Zweikämpfe und Ballgewinn" gefordert, so hielt sich die Partie mittlerweile die Waage. Eine Vorentscheidung fiel, als der Kleinste auf dem Platz die groß gewachsenen Plaidter Innenverteidiger düpierte. Ausgerechnet Agim Xhaferi, wie die neue Cosmos-Sturmspitze Barut von Ata Urmitz gekommen und als wieselflinker Wirbelwind von eher minderer Kopfballstärke, nutzte den Stellungsfehler der Gegenspieler zur erneuten Führung (68.) per Kopf. "Über solche Situationen haben wir vorher gesprochen, das hat uns zurückgeworfen", lautete Schambachs Kommentar. "Und dann kam auch noch der Konter zum 4:2."

Der Vorsprung machte bei Cosmos Koblenz die Beine frei. "Vom Potenzial der Einzelspieler her sind wir am stärksten in dieser Klasse", betonte Erkan Aydogan die technischen Fähigkeiten, mit denen das zweite Koblenzer Bezirksliga-Team die Schlussphase der Begegnung unter seiner Kontrolle behielt. Am Ende machte Neu-Stürmer Barut noch sein (schön herausgespieltes) Tor und beförderte den FC Cosmos damit ganz nach oben. Dort möchte man auch gern bleiben, "wir sind ehrgeizig und wollen vorn mitspielen", sagte der Trainer.

Von unserem Mitarbeiter

Thomas Wächtler

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