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Mengerschied

2:2 hilft weder Mengerschied noch Vordereifel

Mit 2:2 (1:1) trennten sich die punktgleichen SG Mengerschied/Unzenberg/Sargenroth und SG Vordereifel auf dem Mengerschieder Rasen in der Fußball-Bezirksliga Mitte. Ein 6:6 war auch möglich – nach einer Inflation von vergebenen Chancen. Eine Punkteteilung wäre es dennoch gewesen, was keinem weiterhilft. Einen leichten Vorteil davon hat für Vordereifel, weil der Punkt in der Fremde errungen wurde.

Abgeblockt: Mengerschieds Marcel Klein (links) wird hier von Vordereifels Niklas Diensberg am Schuss gehindert, die Partie endete 2:2.  Foto: B&P Schmitt
Abgeblockt: Mengerschieds Marcel Klein (links) wird hier von Vordereifels Niklas Diensberg am Schuss gehindert, die Partie endete 2:2.
Foto: B&P Schmitt

Der Auftakt war verheißungsvoll für die Gastgeber: Nach nur fünf Minuten war Patrick Kaspar nach einer Ecke von Daniel Georg per Abstauber mit dem Fuß zur Stelle, es stand 1:0 für die Gastgeber. Der Innenverteidiger soll bei Standardsituationen eigentlich wegen seiner Kopfballstärke im Strafraum auftauchen. Er kann es aber auch mit dem Fuß.

Die Freude über die Führung hatte nicht lange Bestand. Der sehr quirlige Lukas Mey, der vor seinem am gestrigen Sonntag beginnenden Urlaub doch noch mitspielen konnte, überwand mit einer tollen Einzelleistung den wiedergenesenen Björn Moldenhauer im Mengerschieder Kasten (11.), der keine Abwehrmöglichkeit hatte. Moldenhauer stand erstmals in dieser Saison in der Startelf. Sein Vertreter Christopher Spreyer ist aufgrund seiner guten Leistungen bislang nicht abgeschrieben und wird wie berichtet weitere Einsatzmöglichkeiten bekommen, alle zwei Spiele wird nunmehr gewechselt.

Vor dem 1:1-Ausgleich bestand die dicke Möglichkeit für Moritz Steffens auf 2:0 für Mengerschied zu erhöhen. Trotz seiner inzwischen 29 Jahren sprintete Daniel Georg locker an der Vordereifeler Abwehr vorbei, passte von der Torauslinie flach nach innen auf Steffens, der nahm den Ball direkt. Aber mit einer Glanzreaktion schaffte es Vordereifels Torwart, Patrice Sesterhenn, der neben Mey zu den besten seiner Elf gehörte, das Tor zu verhindern. „Den muss Moritz flach unten rein schieben“, bemängelte Mengerschieds Trainer Andreas Auler.

War es die verpasse Chance oder der Ausgleich der Gäste? Die Hunsrück-SG geriet fortan in arge Nöte und verlor völlig den Zugriff auf das Spiel und konnte froh sein, dass der Gast aussichtsreiche Möglichkeiten versemmelte. Wie Sturmführer Patrick Stein. Zweimal köpfte er an der indisponierten Mengerschieder Abwehr knapp vorbei.

„Wir können mit dem Punkt nicht zufrieden sein, müssen aber damit leben“, meinte Vordereifels Trainer Peter Geisen. Richtig unzufrieden war er in der 49. Minute: Christoph Braun dribbelte auf engstem Raum bis zur Grundlinie, legte nach innen auf, Vordereifels Abwehrspieler Lukas Weiler, blieb fast nichts anderes übrig, als das Spielgerät zum 1:2 ins eigene Tor zu bugsieren. War das die Vorentscheidung? Denkste.

Obwohl nun die für Mengerschied optimale Situation der möglichen Konter entstand. Georg tauchte dreimal alleine vor dem gegnerischen Torwart auf, das Tor erzielte aber Vordereifel. Und zwar erneut durch Mey in der 77. Minute. „Ein Unentschieden zu Haus gegen einen direkten Kontrahenten ist zu wenig. Mit einem Sieg wären wir vom Kopf her freier für die Zukunft“, sagte Auler. Etwas ähnliches wird auch sein Gegenüber Geisen gedacht haben.

Robert Mattern

SG Mengerschied/Unzenberg/Sarg. - SG Vordereifel 2:2 (1:1)

Mengerschied: Moldenhauer – Herrmann, Kaspar, Caspar, Tittel, Georg, Ketouati (68. Kratz), Klein (81. Wagner), Pink, Braun, Steffens.

Vordereifel: Sesterhenn – S. Diensberg, Schmitt, Hartmann, Weiler, Stein, Mey, N. Diensberg, Dreidoppel (46. Peters, 78. Feldhausen), Geisen, Adams.

Schiedsrichter: Torsten Moog (Oberwesel).

Zuschauer: 65.

Tore: 1:0 Kaspar (5.), 1:1 Mey (11.), 2:1 Weiler (49., Eigentor), 2:2 Mey (77.).

Beste Spieler: Braun – Mey, Sesterhenn.

Nächste Aufgabe für Mengerschied: am Sonntag (14.45 Uhr) in Niederburg; für Vordereifel: am Sonntag (14.45 Uhr) in Laubach gegen Ahrweiler.

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