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    BingenRolle rückwärts: Rodrigues bleibt Hassia treu

    Im Brustton der Überzeugung hatte Nelson Rodrigues vor einem Jahr verkündet, dass er im Sommer 2017 als Trainer des Fußball-Verbandsligisten Hassia Bingen aufhört. Nun erfolgt der Rücktritt von der Rücktrittsankündigung: Der Bad Kreuznacher bleibt der Hassia treu, verlängerte seinen Vertrag bis Sommer 2018.

    „Die Situation stellt sich ganz anders da als noch vor einem Jahr. Viele Gründe haben dazu geführt, dass ich meine Meinung geändert habe“, erklärte Rodrigues. Eine große Rolle spielte bei seiner Aussage im Frühjahr 2016, dass der Verein den möglichen Aufstieg in die Oberliga aus finanziellen Gründen nicht mittragen wollte und eine Bewerbung ablehnte. „Als Übungsleiter stehst du bei Wind und Wetter auf dem Trainingsplatz und hast Ziele. Nun hat der Verein aber klar signalisiert, dass wir auch definitiv in die Oberliga aufsteigen, wenn wir es sportlich packen“, berichtet der Coach. Zudem übt Rodrigues seit dem Rücktritt von Uwe Frowein als Sportlicher Leiter die Rolle zusätzlich aus. In dieser Funktion legte Rodrigues dem Vorstand und Ältestenrat ein Konzept vor, das beide Gremien mittragen. „Wir brauchen eine fundierte Jugendarbeit, damit die Hassia, die schon 100 Jahre alt ist, auch die nächsten 100 Jahre übersteht. Dieser Weg ist alternativlos. Deshalb werden wir ab Sommer bis zu 20 000 Euro zusätzlich in die Jugendarbeit investieren.“ Mit dem Geld wird ein Jugendbus finanziert, der Station in Rüdesheim am Rhein, Rheinböllen, Stromberg und Bad Kreuznach machen und die Kinder zum Training und den Spielen abholen wird. Zudem werden qualifizierte Jugendtrainer verpflichtet oder Interessierten die Ausbildung bezahlt. Für Jörg Cevirmeci und Mükerem Serdar werden beispielsweise die Ausbildungskosten in Edenkoben übernommen.

    Neben der Oberliga-Perspektive und dem Jugendkonzept spielten für Rodrigues auch die finanzielle Situation der Binger („Wir sind schuldenfrei“) und die Rückmeldungen aus der Mannschaft eine Rolle. „Die Jungs haben meine Überlegungen freudig aufgenommen und mich bestärkt, weiter mit ihnen den Weg zu gehen“, berichtete Rodrigues. Eine Bedingung für die Fortsetzung der Zusammenarbeit war auch, dass Sandro Schlitz als Kotrainer bleibt. „Er ist mein loyaler Partner“, lobt der Cheftrainer. Dagegen wird Frank Dudat als Torwarttrainer aus gesundheitlichen Gründen aufhören.

    Die Entscheidung von Rodrigues, Hassia-Cheftrainer zu bleiben, hat im Kader eine Verlängerungs-Lawine ausgelöst. Schriftliche Zusagen für die neue Runde liegen von folgenden Spielern vor: Fabian Liesenfeld, Fabian Haas, Andy Schröder, Christian Klöckner, Enes Sovtic, Jörg Cevirmeci, Burak Tasci, Jannik Persch, Christopher Lind, Mükerem Serdar, Philipp Schrimb, Alexandru Baltateanu, Dominik Becker und Fabian Schuster. Das Bleiben von Torjäger Liesenfeld ist dabei als Königs-Personalie zu werten.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

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