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Kirn

Neuer VfR-Coach: Florian Galle sorgt für Aufbruchstimmung in Kirn

Christoph Erbelding

Um die aktuelle Stimmung beim VfR Kirn zusammenzufassen, benötigt Florian Galle nur einen Begriff. „Aufbruchstimmung.“ Unter diesem Motto steht die Vorbereitung beim Fußball-Landesligisten, die nicht nur für die Spieler, sondern auch für den Coach eine neue Herausforderung darstellt.

Diese Zugänge wollen beim VfR Kirn im Landesliga-Team oder in der Reserve durchstarten: (von links) Julian Brüninghoff, Jannik Tryankowski, Marlon Krujatz, Nick Nikodemus, Evgeny Kryukov, der neue Spielertrainer Florian Galle, Andreas Pankratz und Alexander Wenz. Foto: Klaus Castor
Diese Zugänge wollen beim VfR Kirn im Landesliga-Team oder in der Reserve durchstarten: (von links) Julian Brüninghoff, Jannik Tryankowski, Marlon Krujatz, Nick Nikodemus, Evgeny Kryukov, der neue Spielertrainer Florian Galle, Andreas Pankratz und Alexander Wenz.
Foto: Klaus Castor

Für Florian Galle ist der VfR Kirn die erste Trainerstation. Der 27-Jährige hat bis zur vergangenen Saison beim SC Idar-Oberstein in der Oberliga gespielt, hat in der Spielzeit 2011/12 für die Schmuckstädter sogar 26 Spiele in der Regionalliga West bestritten und zwei Treffer erzielt, sich nun aber dafür entschieden, fußballerisch kürzer zu treten und eine Laufbahn als Trainer zu beginnen. „Nach so vielen Verletzungen, wie ich sie hatte, macht man sich natürlich seine Gedanken, wie es weitergehen kann. Es war daher eine bewusste Entscheidung für den VfR Kirn“, betont Galle, der weiter Fußball spielen, allerdings auch auf seinen Körper hören will: „Ich muss sehen, wie ich die Vorbereitung verkrafte. Geplant ist es auf jeden Fall, zu spielen, mit den Verantwortlichen ist es aber auch klar besprochen, dass ich mich auch zurücknehmen könnte, wenn es nicht reicht.“ Galle musste in den vergangenen fünf Jahren zweimal einen Knorpelschaden am linken Knie und eine schwere Schulterverletzung auskurieren. In der vergangenen Saison hat Galle nur noch acht Partien für den SC Idar bestritten und dabei einmal getroffen. Die aktuelle Vorbereitung kann er auf dem Platz bisher allerdings ganz gut durchziehen.

Unstrittig ist, dass die Kirner Galle auch auf dem Platz gut gebrauchen können. In Toptorjäger Philipp Skiba (jetzt SG Eintracht Bad Kreuznach) und Kapitän Johannes Mudrich (FC Bärenbach) haben sie sehr viel Qualität verloren. Galle sieht den Kader allerdings gut genug aufgestellt, „um die Abgänge als Team aufzufangen. Vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, dass sich nicht mehr alles auf einzelne Spieler konzentriert.“ In Marlon Krujatz (Bollenbacher SV), Nick Nikodemus (JSG Meisenheim) und Alexander Wentz (VfL Weierbach) haben die Kirner interessante Akteure dazubekommen, die sich allerdings erst noch an das höhere Niveau in der Landesliga gewöhnen müssen. Auch neu dabei sind die Torhüter Timo Furtwängler(SC Idar-Oberstein) und Evgeny Kryukov(VfL Weierbach). Verlassen haben den VfR neben Skiba und Mudrich auch Dimosthenis Papazois (Ziel unbekannt), Torhüter Tobias Buch (VfR Baumholder) und Alper Bekdemir (Vatanspor Kirn).

Neu ist auch einer der beiden Assistenztrainer: Ex-Profi Michael Dusek wird Galle im Hintergrund unterstützen. Von Vorteil ist dabei, dass Galle und Dusek auch beruflich zusammenarbeiten. „Da findet sich schon tagsüber immer mal eine Minute, um über den VfR zu sprechen. Michael wird dann auch bei vielen Trainingseinheiten dabei sein“, erläutert Galle, der allerdings das letzte Wort hat. Das Trainerteam komplettiert Rüdiger Hahn, der Coach der Reserve.

Welchen Fußball er mit dem VfR spielen will, da hält sich Galle noch etwas bedeckt. „Erfolgreich soll er sein“, sagt er und lacht, um dann zu ergänzen: „Klar ist, dass wir mehrere Systeme einstudieren wollen.“ Das klappt bisher offenbar gut: Der VfR unterlag in einem Test dem Oberligisten Hassia Bingen zwar mit 1:4, ließ anschließend allerdings mit einem 1:1 gegen den luxemburgischen Erstligisten FC Etzella Ettelbrück aufhorchen.

Galle selbst empfindet die aktuelle Vorbereitung übrigens als genauso anstrengend wie in seiner Zeit beim SC Idar, als er zwar nicht als Trainer, dafür aber als Spieler im höherklassigen Fußball gefordert war. Lediglich die Rahmenbedingungen hätten sich geändert. „Man muss auf viele Dinge achten und sich erst mal an einige Sachen gewöhnen. Das gilt auch für die Spieler nach fünf Jahren unter ihrem ehemaligen Trainer Dieter Müller.“ Der arbeitet nun als Jugendchef bei der SG Eintracht Bad Kreuznach. Für die Aufbruchstimmung beim VfR sind jetzt andere Akteure verantwortlich.

Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

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