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    Idar-Oberstein

    Schlussspurt des VfL Weierbach kommt zu spät – 1:2 gegen die SG Hoppstädten-Weiersbach

    Dass ein Trainer seiner Mannschaft nach einer Niederlage ein Kompliment ausspricht, kommt nicht allzu häufig vor. Aber Willi Kossligk hatte trotz der 1:2-Niederlage seines VfL Weierbach im Auftaktspiel der Bezirksliga gegen die SG Hoppstädten/Weiersbach auf heimischem Hartplatz einige lobende Worte für seine Mannschaft übrig. Es gab Anerkennung für den kämpferischen Einsatz. Seine Mannschaft habe trotz der Niederlage Moral gezeigt.

    Artur Magel (links) und sein VfL Weierbach lieferten der SG Hoppstädten-Weiersbach auf dem Weierbacher Hartplatz einen großen Kampf. Vergeblich – am Ende siegte die SG Hoppstädten-Weiersbach mit Mühe beim VfL 2:1.  Foto: Manfred Greber
    Artur Magel (links) und sein VfL Weierbach lieferten der SG Hoppstädten-Weiersbach auf dem Weierbacher Hartplatz einen großen Kampf. Vergeblich – am Ende siegte die SG Hoppstädten-Weiersbach mit Mühe beim VfL 2:1.
    Foto: Manfred Greber

    Vor allem in einer intensiven ersten Hälfte ließ der VfL bis auf einen Kopfball von Maximilian Ding nichts zu. Weierbach präsentierte sich in der Offensive einen Tick zielstrebiger, als die Gäste aus Hoppstädten. VfL-Außen Julian Röhrig tankte sich auf der linken Seite mehrmals gut durch, seine Flanken fanden aber keinen Abnehmer, da sich die vordersten Spitzen nicht mit eingeschaltet hatten. Der SG fehlten in einem ambitionierten 3-4-3-System noch die Automatismen im Offensivspiel. Offensiv ließ die SG den VfL bis auf Röhrig aber nicht zur Entfaltung kommen. „Was die Spielanlage angeht, wollen wir variabel sein“, erklärte SG-Trainer Jörg Marcinkowski und ergänzte: „Wir sind noch ein bisschen auf der Suche.“

    Im zweiten Durchgang kam durch die Einwechslung von Tim Förster, der sich in den ersten Minuten agil präsentierte, ein bisschen mehr Schwung ins VfL-Spiel. Aber ausgerechnet in dieser Phase zeigte sich die Weierbacher Defensive einmal unsortiert. Ding setzte sich nach einem hohen Anspiel im direkten Zweikampf gegen seinen Gegenspieler durch und veredelte gekonnt ins lange Eck zur SG-Führung (53.). Mit der Führung im Rücken gelang es der SG auch spielerisch besser, die Partie an sich zu reißen. Dabei lief viel über die linke Seite, auf der Kevin Axmann als eher defensiverer Außen einen fehlerlosen Part spielte, während Ding viele Bälle festmachte und weiterleitete. Weierbach steckte wiederum nie auf und zeigte sich bemüht, schaffte es aber in dieser Phase kollektiv nicht, offensive Akzente zu setzen. Nach anfänglichem Schwung hingen Förster und Sturmtank Julian Deutsch wieder in der Luft. In der 72. Minute sorgten wieder Zweikampfschwäche nach einem hohen Ball für das nächste Gegentor. Alexander Bambach wurde an der Strafraumkante mit dem Rücken zum Tor angespielt, düpierte beide VfL-Innenverteidiger im direkten Duell und schloss eiskalt ab. „Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht“, fand Marcinkowski.

    Weil Weierbach es immer weiter probierte, wurde die Partie dann doch noch einmal spannend. Der eingewechselte VfL-Neuzugang Marc Lamot, der schon vorher in zwei Aktionen die Möglichkeit zum Anschluss hatte, sorgte mit einem langen Einwurf für Gefahr im SG-Strafraum. Den hoch in die Zentrale geklärten Ball nahm Alexander Wenz direkt per Seitfallzieher. Der Ball flog als Bogenlampe zum 1:2 ins Netz (83.). Mit dem Anschlusstreffer startete der VfL noch einmal eine richtige Schlussoffensive, die die SG letztlich jedoch schadlos überstand.

    „Kompliment für den kämpferischen Einsatz, den meine Mannschaft an den Tag gelegt hat“, resümierte Marcinkowski. „Wir haben die Bedingungen auf dem Hartplatz angenommen, es war sehr schwierig zu kombinieren. Dennoch waren wir die feldüberlegene Mannschaft.“

    Nach dem desaströsen Pokalaus gegen den FC Hohl war auch Kossligk mit der deutlichen Leistungssteigerung seines Teams nicht unzufrieden, sah aber auch noch Verbesserungspotenzial: „Wenn wir konsequenter sind, können wir was aus dem Spiel mitnehmen. Uns hat ein bisschen die Durchschlagskraft gefehlt.“

    Von unserem Mitarbeiter Tim-Julian Schneider

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