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Bad Kreuznach

Da war mehr drin für Karadeniz

Im ersten Aufstiegsspiel zur Fußball-Landesliga haben sich Karadeniz Bad Kreuznach und der TSC Zweibrücken mit 2:2 (1:1) getrennt. Hälfte eins bestimmten die Gastgeber nach Belieben, verpassten es aber einen Vorsprung herauszuschießen. Den zweiten Durchgang dominierten die Gäste. In Cihan Ceylan und Yasin Senel flogen gleich zwei Spielertrainer von Karadeniz vom Platz.

Den Heimvorteil im Salinental nutzte Karadeniz Bad Kreuznach um Mehli Tasci (schwarzes Trikot) nicht. In den Aufstiegsspielen zur Landesliga trennte sich das Team vom TSC Zweibrücken mit 2:2.  Foto: Klaus Castor
Den Heimvorteil im Salinental nutzte Karadeniz Bad Kreuznach um Mehli Tasci (schwarzes Trikot) nicht. In den Aufstiegsspielen zur Landesliga trennte sich das Team vom TSC Zweibrücken mit 2:2.
Foto: Klaus Castor

Von Carsten Zillmann

und Fabian Strunk

Vor über 400 Zuschauern bestimmten die von Fangesängen begleiteten Gastgeber die Anfangsphase. Zunächst spielte Erhan Kurpejovic Ceyhun Kültür frei. Der nahm den Pass jedoch schlampig mit und scheiterte aus spitzem Winkel am Schlussmann des TSC. In der siebten Minute ging Melih Tasci bis zur Grundlinie, legte in den Rückraum auf Kurpejovic. Dessen Aufsetzer wurde aber ebenfalls entschärft. Der Führungstreffer fiel in Minute 19: Ceylan brachte einen Einwurf auf Kurpejovic, der den Ball klatschen ließ. Ceylan zog eine Flanke aufs lange Eck. Martin Kozel, der oberligaerfahrene Keeper der Zweibrücker, berührte das Leder zwar noch, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

Mit der Führung im Rücken starb Karadeniz gleich mehrfach in Schönheit. In der 23. Minute bediente Senel Tasci, der nicht flach einschob, sondern ans Außennetz lupfte. Kurz darauf hob Ceylan mit einem Traumpass die TSC-Abwehr aus den Angeln. Der gestartete Kültür zeigte sich aber zu eigensinnig. Er scheiterte erneut am Gäste-Torwart anstatt den mitgelaufenen und völlig frei stehenden Senel in Szene zu setzen. Der TSC kam mit dem Kunstrasen im Salinental überhaupt nicht zurecht. Da die Abwehr zusätzlich von den vier Bad Kreuznacher Offensivkräften angelaufen wurde, schlugen die Zweibrücker das Leder fast ausschließlich lang nach vorne. Wenn etwas ging bei den Gästen, dann über zweite Bälle. Einen solchen schnappte sich Denis Sikora, der in den Strafraum eindrang, wo ihn Furkan Meydan von den Beinen holte. Den fälligen Elfer lupfte Mentor Shabani frech in die Tormitte zum für den TSC sehr glücklichen 1:1-Pausenstand (45.).

Nach Wiederanpfiff tauschten die Teams die Rollen. Die Gäste waren deutlich besser in der Partie gekommen, setzten nun auf schönes Kurzpassspiel und übernahmen die Kontrolle. In der 55. Minute belohnte René Müller die Mühen der Zweibrücker und drosch einen Freistoß aus 20 Metern sehenswert in die Maschen. Zusätzlich dezimierten sich die Bad Kreuznacher selbst. Ceylan sah für sein zweites Foul im Spiel die Gelb-Rote Karte (69.) - angesichts der Härte in beiden Aktionen aber vertretbar. Der TSC bestimmte das Geschehen vollständig, ließ aber wie Karadeniz im ersten Durchgang zu viel liegen. In der 75. Minute parierte Karadeniz-Keeper Sinan Aydin. Nur zwei Minuten später hielt er erneut. Den Nachschuss auf das freie Tor schossen die Gäste an den Pfosten. Wiederum zwei Minuten darauf kamen die Gastgeber zur bis dahin einzigen Möglichkeit in Hälfte zwei. Kültür machte es dieses Mal besser und schob aus 16 Metern flach zum 2:2 (79.) ein. In der Schlussphase rauschte Aydin am Ball vorbei, doch zwei Zweibrücker hinderten sich gegenseitig am Einschuss in den völlig leer stehenden Kasten, sodass Meydan in höchster Not klärte (86.). Für eine Schwächung im Rückspiel sorgte Senel. Nach einem Kopfballduell schlug er seinen Gegenspieler im Fallen mit dem Ellenbogen und sah die Rote Karte (90.)

Karadeniz Bad Kreuznach: Aydin - C. Senel (74. Kural), Meydan, R. Tasci, Sadeghi - Erh. Kurpejovic, Ceylan - M. Tasci (60. M.Yakut), Az Taeife, Kültür - Y. Senel.

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