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    Waldböckelheim

    Reich zollt Winterbachern großen Respekt

    Die Kulisse war grandios. Knapp 1000 Zuschauer wollten den Krimi der Fußball-A-Klasse in Waldböckelheim sehen. Mit einem Sieg nach Elfmeterschießen über die SG Schmittweiler/Callbach/Reiffelbach/Roth - wir berichteten bereits - sicherte sich der SV Winterbach Platz zwei und trifft in den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga auf den TuS Kirschweiler. Partie eins steigt am Samstag im Hochwald, das Rückspiel am Mittwoch in Winterbach.

    Von unserem Redakteur Olaf Paare

    "Ich habe meinen Jungs in der Pause gesagt, dass das die Spiele sind, für die wir das ganze Jahr trainieren. Einfach geil, was da los war", berichtete SVW-Trainer Kay Warkus. Seine Spieler scheinen die Worte aufgesogen zu haben. Sie bestimmten die zweite Hälfte, hätten durch einen Elfmeter - SG-Torwart Lucas Frenger parierte den Schuss von Jochen Schäfer klasse - und einen Pfostenknaller in Führung gehen können. "Wir hatten die besseren Chancen", resümierte Warkus. Doch in der 82. Minute kippte die Partie, als sich Marco Reich, der Trainer der SG, einwechselte. In der Schlussminute hätten Niklas Paulus und Lars Michel - nach genialem Reich-Pass - die Verlängerung verhindern können. In der gaben die Schmittweilerer dann den Ton an. Der Treffer von Reich fiel folgerichtig. Aufgrund des Rückstands und von zwei Gelb-Roten Karten schien der SVW geschlagen zu sein. "Ich habe noch daran geglaubt, dass wir den Ausgleich schießen können", erklärte Warkus. Sascha Weichels abgefälschter Schuss bestätigte die Hoffnungen des Trainers und bescherte den Winterbachern das Elfmeterschießen. "Mich ärgert am meisten, dass wir es nicht geschafft haben, das Ding in zweifacher Überzahl nach Hause zu bringen. In der Verlängerung waren wir am Drücker. Aber die Winterbacher haben nie aufgegeben. Dem zolle ich großen Respekt", erklärte Reich, der sich als fairer Verlierer zeigte: "Kay Warkus hat eine tolle Mannschaft wie auch wir. Manche Profis haben Krämpfe in der Verlängerung. Wir gehen tagsüber arbeiten und abends über 120 Minuten unserem Hobby nach. Alle Spieler sind bis an ihre Grenzen gegangen vor der tollen Kulisse."

    Elfmeterschießen ist oft Glückssache - oder auch nicht. Reich: "Ich bin nicht angetreten, weil ich wollte, dass die anderen die Verantwortung übernehmen. Aber ich hatte ein schlechtes Gefühl. Kaum einer wollte schießen, vielen hat die Überzeugung gefehlt." Fünf der neun Schützen versemmelten. "Das lag aber auch an den beiden starken Torhütern", erklärte Reich. Kay Warkus erklärte seinen Torwart Tim Warkus sogar zum Matchwinner: "Er hat großartig gehalten." Die beiden entscheidenden Elfer für die Winterbacher verwandelten dann ausgerechnet der Schmittweilerer Benedikt Bernd und Schäfer, der im Spiel gescheitert war.

    "Die Enttäuschung ist natürlich riesig", resümierte Reich und ergänzte: "Wir starten in der nächsten Saison einen neuen Versuch aufzusteigen. Alle Spieler bleiben, hinzu kommen vier starke Zugänge." Namen möchte er nicht nennen, sagt: "Ich bin sehr überrascht, wie das viele Vereine praktizieren. Aus meiner Sicht sollten Wechsel nur die abgebenden Vereine bekannt geben. Alles andere ist respektlos." Warkus freut sich auf die Verlängerung der Saison: "Natürlich wollen wir jetzt auch aufsteigen."

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