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Simmern

Futsal: Kommt es wieder zum Hunsrück-Finale Kirchberg gegen Mengerschied?

Am Sonntag wird ab 13.30 Uhr in Piesport an der Mosel der Futsal-Regionalmeister gesucht. Sechs Teams – je zwei aus den Verbänden Rheinland, Saarland und Südwest – streiten sich um die Krone. Und es gibt nicht wenige, die der Meinung sind, dass die zwei heißesten Eisen im Feuer die beiden Rheinlandvertreter und damit die zwei Hunsrücker Mitte-Bezirksligisten TuS Kirchberg und SG Mengerschied/Unzenberg/ Sargenroth sind. Kirchberg gewann zuletzt die Rheinlandmeisterschaft gegen Mengerschied, das seinerseits im Simmerner "Masters" zuvor den TuS besiegt hatte. Beide Teams sind futsalerprobt, was man von den Gegnern in den beiden Dreiergruppen nicht unbedingt behaupten kann.

Wie beim Masters in Simmern und beim Rheinlandfinale in Andernach könnte es auch bei der Regionalmeisterschaft im Endspiel ein Duell zwischen dem TuS Kirchberg (in Blau mit Artem Sagel) und Mengerschied mit (von links) Dennis Weckmüller und Florian Wickert geben.  Foto: B&P Schmitt
Wie beim Masters in Simmern und beim Rheinlandfinale in Andernach könnte es auch bei der Regionalmeisterschaft im Endspiel ein Duell zwischen dem TuS Kirchberg (in Blau mit Artem Sagel) und Mengerschied mit (von links) Dennis Weckmüller und Florian Wickert geben.
Foto: B&P Schmitt

Der Südwesten schickt den Landesliga-Fünften SG Meisenheim/ Desloch-Jeckenbach und den VfR Kaiserslautern (Erster der A-Klasse im Donnersbergkreis) ins Rennen. Letzterer schlug die Meisenheimer im Finale der Südwestmeisterschaft in Bad Kreuznach mit 5:1. Das heißt: Im Südwesten gab es zumindest eine Qualifikation, im Saarland sah das anders aus. Hier meldete sich nur der AFC Saarbrücken (Tabellensiebter Kreisliga A Warndt/Südsaar) für die Futsal-Saarlandmeisterschaft. Die Meisterschaft fiel damit flach, die Eintrittskarte nach Piesport war aber für den AFC damit schon mal gesichert... Da der saarländische Verband aber einen zweiten Teilnehmer melden musste, erklärte sich der VfL Primstal (Vierter der Saarlandliga) bereit, das Feld zu komplettieren. Primstal könnte ein Stolperstein werden – je nachdem, wie der VfL besetzt ist. Denn beim großen Saarland-Hallenmasters in Homburg wurde Primstal Zweiter, verlor erst das Finale gegen Oberligist Diefflen nach Elfmeterschießen. Allerdings: Es wurde nach den "alten" Hallenfußballregeln gespielt, Futsal soll erst 2016 auch im Saarland Pflicht werden.

Kirchberg trifft in Gruppe A auf eben jene Primstaler und Kaiserslautern, also die vermeintlich stärksten Gegner neben Mengerschied. TuS-Trainer Christian Schneider hat aber einen Vorteil: "Ich kann beide Mannschaften vorher noch sehen." Denn Kirchbergs Gegner eröffnen das Turnier. Im zweiten Spiel des Tages ist Mengerschieds Trainer Andreas Auler in der gleichen komfortablen Situation: Meisenheim und Saarbrücken spielen zuerst. Zweimal zehn Minuten dauert eine Partie, je zwei Teams kommen weiter und spielen dann das Halbfinale "überkreuz".

Dorthin wollen und können es beide Hunsrücker Mannschaften schaffen. "Wir haben unsere besten Spieler dabei", sagt Schneider, dem zwar Christopher Wild und Fabian Schneider fehlen werden, der dafür aber Winterzugang Sebastian Kilp mitnimmt. Dass seine Mannschaft nach dem 4:2-Sieg gegen Mengerschied im Rheinlandfinale in Andernach der große Favorit ist, sieht Schneider nicht so: "Das ist unheimlich schwierig einzuschätzen. Mengerschied hat auch eine gute Truppe, bei den anderen Gegner kenne ich die Klasse, aber nähere Infos habe ich nicht. Wir sind gut damit gefahren, dass wir es einerseits locker angehen und Spaß haben wollen, aber wir wollen auch das Bestmögliche rausholen und das nicht einfach an uns vorbeigehen lassen." Das Bestmögliche wäre der Titel und die Teilnahme am Viertelfinale des DFB-Futsal-Cups. Das findet für den Südwestmeister am 21./22. März statt – und damit an einem interessanten Termin. Weil: Am Sonntag, 22. März, stünde das Derby im Freien zwischen Mengerschied und Kirchberg an. Nicht unwahrscheinlich also, dass es verschoben werden muss, wenn es der TuS oder die SG ins Viertelfinale schafft. Die SG hat damit Erfahrung: Unvergessen, als Unzenberg/ Sargenroth, damals noch A-Klässler und ohne Mengerschied, in der Runde der letzten Acht am Team Yasar aus Hamburg scheiterte. 7:8 lautete der Endstand damals nach zweimal 25 Minuten in der pickepackevollen Simmerner Halle vor fast 500 Fans, Daniel Georg traf fünfmal und hätte den haushohen Favoriten fast ins Straucheln gebracht.

Heuer wäre der Vizemeister aus dem Regionalverband West der Gegner, allerdings nicht in heimischen Gefilden, sondern auswärts. "Dann hätten wir halt eine schöne Reise", sagt Schneider. Diese Aussage könnte Auler sicher unterschreiben. Mirko Bernd

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