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Stromberg

Applaus für faire Bretzenheimer: FSV-E-Junioren fallen beim Witte-Cup positiv auf

Spannende Duelle haben sich viele junge Fußballer geliefert, die im Rahmen des Witte-Cups in der Deutscher Michel Halle um Pokale und Medaillen wetteiferten. 32 Mannschaften aus der Region nahmen am mittlerweile zum 13. Mal ausgerichteten Weihnachtsfußballturnier des TuS Stromberg für Jugendteams teil. G-, F-, E- D- und C-Junioren lieferten sich packende Spiele.

Kollektivjubel: Die G-Junioren-Teams hatten viel Spaß. Foto: Jens Fink
Kollektivjubel: Die G-Junioren-Teams hatten viel Spaß.
Foto: Jens Fink

Um den Spaß ging es bei den G- und F-Junioren. Ein Sieger wurde nicht gekürt. Bei den Jüngsten waren neben den Fußballern der gastgebenden JSG Soonwald Teams aus Kempten sowie Waldalgesheim, Spabrücken und Bretzenheim mit von der Partie. Bei den F-Junioren bildeten Teams aus Bretzenheim, Nieder-Olm, Planig und Waldalgesheim neben der JSG das Teilnehmerfeld.

„Technisch wirklich tollen Fußball haben die E- und D- Junioren gezeigt“, lobte TuS-Vorsitzender Christian Schröder das Niveau der Spiele der mittleren Altersgruppen. Bei den E-Junioren zeichnete sich früh ein spannender Wettkampf um den Sieg ab. Kicker aus Spabrücken, Saulheim, Hackenheim und Waldalgesheim nahmen es mit der JSG Soonwald sowie zwei Teams des FSV Bretzenheim auf. Die beiden FSV-Auswahlen traten im letzten Spiel gegeneinander an. „Hätte eine der beiden Mannschaften gewonnen, wäre ihr der Turniersieg sicher gewesen, doch die Bretzenheimer Spieler haben sich äußerst fair verhalten“, hob Schröder hervor. Denn anstatt sich gewissermaßen auf einen Sieger zu einigen und den Turniererfolg mit nach Bretzenheim zu nehmen, gaben die FSV-Akteure alles, um auch das interne Klubduell zu gewinnen. Dabei sprang ein 2:2 raus, das für Freude bei der JSG Soonwald sorgte, die dadurch noch den Turniersieg verbuchte. Einhellig lobten Trainer und Zuschauer hinterher das sportlich korrekte Verhalten der FSV-Spieler, die mit viel Applaus bedacht wurden.

Die D-Jugendlichen der Hassia aus Bingen und des FSV Nieder-Olm waren unterdessen den Teams aus Ockenheim/Appenheim sowie Waldalgesheim überlegen. Im entscheidenden Spiel um Rang eins setzte sich dann die Hassia gegen den FSV mit 2:0 durch.

Bei den C-Jugendlichen kämpften jeweils zwei Mannschaften der Binger Hassia und der JSG Soonwald mit Gegnern aus Ingelheim sowie Bretzenheim/Winzenheim um den Sieg. Die Gastgeber waren klar überlegen: Das erste Soonwald-Team wurde Erster, die zweite Vertretung der JSG sicherte sich die zweite Position.

TuS-Vorsitzender Schröder zeigte sich mit dem Verlauf und dem hohen Niveau des Turniers zufrieden. Rund 500 Zuschauer hätten an zwei Tagen die Spiele der jungen Fußballer verfolgt. Schröder freute sich insbesondere darüber, dass neben Mannschaften aus dem Kreis Bad Kreuznach auch junge Fußballer aus dem Kreis Mainz-Bingen in die Michelstadt gekommen waren. „Das zeigt, dass unser Turnier überregional sehr attraktiv ist“, bilanzierte Schröder.

Insgesamt sei eine klare Tendenz nach oben zu verzeichnen. Womöglich liege dies auch daran, dass es zunehmend schwieriger werde, Hallen für solche Turniere zur Verfügung gestellt zu bekommen. „Umso mehr freut es uns, dass wir hier in der Deutscher Michel Halle eine tolle Infrastruktur mit großer Spielfläche und Zuschauerbereich anbieten können“, meinte Schröder.

Auffällig sei, dass bei den C- und D-Jugendlichen mehr Mannschaften angereist waren. „Hier hatten wir fast eine Verdopplung zum Vorjahr und mussten sogar einige Absagen erteilen“, informierte Schröder.

Von unserem Reporter Jens Fink

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