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    Kirn-Sulzbach

    Marie Fuhrs Anschlusstor setzt neue DSG-Kräfte frei

    Beim Kreisderby Frauenfußball-Verbandsliga zwischen dem SC Kirn-Sulzbach und der DSG Breitenthal/Niederhambach gewannen die Gäste mit 4:2 (1:2) und bleiben mit dem vierten Sieg in Serie an der Tabellenspitze. Die schwungvolle und taktisch überzeugende Leistung der ersten Hälfte konnte der SCK in den zweiten 45 Minuten nicht auf den Platz bringen.

    Gewühl im Frauen-Verbandsliga-Derby: Je zwei Akteurinnen des SC Kirn-Sulzbach (rot) und der DSG Breitenthal streiten sich um den Ball. Am Ende siegte die DSG 4:2.  Foto: Manfred Greber
    Gewühl im Frauen-Verbandsliga-Derby: Je zwei Akteurinnen des SC Kirn-Sulzbach (rot) und der DSG Breitenthal streiten sich um den Ball. Am Ende siegte die DSG 4:2.
    Foto: Manfred Greber

    „Bis zum Anschlusstreffer der DSG kurz vor dem Pausenpfiff waren wir ebenwürdig“, betrachtete SC-Coach Michael Malinka das 1:2-Anschlusstor von Marie Fuhr (45.) als Knackpunkt des Spiels. Bis dahin war der SCK besser, die Zeichen standen auf Sieg für Kirn-Sulzbach.Gästetrainer Rüdiger Rydzewski war mit dem Auftritt seiner Mannschaft im ersten Durchgang berechtigterweise nicht zufrieden. „Wir waren weit weg von Ball und Gegner“, erklärte er den fehlenden Zugriff aufs Spiel.

    Doch die erste Großchance der Partie ging auf das Konto der DSG. Stürmerin Vanessa Buchen lief allein aufs Tor zu, brachte den Ball jedoch nicht im Kasten unter (10.). Die stabile SCK-Abwehr ließ die Gäste im Anschluss nicht mehr gewähren und übertrug damit enorme Sicherheit auf ihr Team. In der 25. Minute zog Vanessa Vögel nach gelungenem Pass durch die Schnittstelle der DSG-Abwehr in den Sechszehner ein, behielt die Übersicht und spielte den Ball quer auf die mitgelaufene Helena Kiefer, die nur noch einschieben musste – 1:0 (26.). „Ich hatte den Eindruck, dass wir Kirn-Sulzbach vom Kopf her etwas unterschätzt haben“, räumte Rydzewski ein.

    Und es kam noch besser für Kirn-Sulzbach. Nach einem langen Pass von Lisanne Schneider stand Viktoria Becker 16 Meter vorm Tor, wurde nicht konsequent attackiert und sorgte mit einem ansehnlichen Lupfer ins lange Eck für das 2:0 (30.).

    Mit dem Rückenwind der 2:0-Führung spielten die Gastgeberinnen nun weiter mutig auf. Tor-Vorbereiterin Schneider umdribbelte drei Spielerinnen und konnte nur durch ein taktisches Foul gestoppt werden (37.) Der folgende Freistoß von Kiefer landete jedoch in der Mauer (37.). Drei Minuten später startete Kiefer ein Solo und tankte sich bis in den Strafraum durch, scheiterte jedoch an DSG-Keeperin Kathrin Claßen-Meier (40.). Das Heimteam schaltete aber zu früh ab, was die eingewechselte Marie Fuhr, die aus 20 Metern die etwas weit draußen stehende Svenja Hübner überlistete, eiskalt ausnutzte (45.). „In der Pause habe ich den Mädels gesagt, dass wir mit der Spielweise der ersten Hälfte nicht weit kommen werden“, gab Rydzewski einen Einblick in seine Halbzeitansprache, die von Erfolg gekrönt sein sollte.

    Wie ausgewechselt kamen die Gäste aus der Pause, sodass es nur fünf Minuten dauerte, ehe Buchen nach einem langen Ball frei stehend durch einen platzierten Flachschuss den Ausgleich markierte (50.). Schneider hatte die einzige Halbchance für den SCK in der zweiten Hälfte, der Schussversuch mit ihrem schwächeren linken Fuß war jedoch zu harmlos (55.).

    Das Derby entwickelte sich nun immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Die überragende Buchen tankte sich auf der rechten Außenbahn durch und verlud Hübner mit einem Flachschuss ins lange Eck – 2:3 (63.). Anschließend hatte es der SCK seiner bärenstarken Torhüterin zu verdanken, dass die Partie nicht schon früher entschieden war. Bei einer Doppelchance der DSG innerhalb von 60 Sekunden parierte Hübner zunächst einen satten 25-Meter-Hammer von Anne Becker (74.), und nach dem anschließenden Eckball behielt sie im Strafraum-Getümmel die Übersicht und klärte erneut stark (75.). dann gerieten die Kirn-Sulzbacherinnen auch noch in Unterzahl.

    Christina Weiß schadete den Gastgeberinnen mit einer Notbremse kurz vor dem Strafraum und sah die Rote Karte (78.). Der folgende Freistoß von Becker rauschte allerdings noch am Tor vorbei. Fuhr machte es kurz darauf dann besser und setzte mit einem halbhohen Schuss aus 16 Metern, bei dem Hübner den Ball noch mit den Fingerspitzen berührte, den Schlusspunkt (82.).

    „Aufgrund unserer überragenden zweiten Hälfte war es ein verdienter Sieg“, resümierte der zweite DSG-Trainer, Uwe Conrad. „Wir haben in der zweiten Hälfte nichts mehr anbrennen lassen“, stimmte Rydzweski zu. SCK-Coach Malinka lobte sein junges Team, bei dem drei 16-Jährige mit von der Partie waren, und erkannte den Sieg des alten und neuen Tabellenführers an: „Als sie eine Schippe draufgelegt haben, kam ihre Klasse zum Tragen“, sagte er.

    Von unserem Mitarbeiter Felix Horstfeld

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