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Andernach

DFB-Pokal: Bäckermädchen treffen am Sonntag auf Saarbrücken

Zum vierten Mal in ihrer erst elfjährigen Abteilungsgeschichte nehmen die Fußballfrauen der SG 99 Andernach am lukrativen DFB-Pokalwettbewerb teil. Im Rahmen der ersten Runde treffen die Bäckermädchen am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel auf den starken Zweitligisten 1. FC Saarbrücken.

Im letzten Spiel der Vorbereitung gewann die SG 99 (blaue Trikots) – vorn mit Caroline Asteroth, links Antonia Hornberg – mit 4:2 beim Liga-Konkurrenten SC 13 Bad Neuenahr (rechts Mia-Marie Liz Trombin). Diesen Sieg mussten die Bäckermädchen teuer bezahlen: Jana Sebastian (im Hintergrund) muste schon früh mit Verdacht auf neuerlichen Kreuzbandriss vom Feld.  Foto: Norbert J. Becker
Im letzten Spiel der Vorbereitung gewann die SG 99 (blaue Trikots) – vorn mit Caroline Asteroth, links Antonia Hornberg – mit 4:2 beim Liga-Konkurrenten SC 13 Bad Neuenahr (rechts Mia-Marie Liz Trombin). Diesen Sieg mussten die Bäckermädchen teuer bezahlen: Jana Sebastian (im Hintergrund) muste schon früh mit Verdacht auf neuerlichen Kreuzbandriss vom Feld.
Foto: Norbert J. Becker

Zweimal zogen die Schützlinge von Teamchef Kappy Stümper (seit Oktober 2013 im Amt) in die zweite Runde ein, im Vorjahr allerdings ereilte den damaligen Zweitliga-Aufsteiger etwas überraschend das frühzeitige Aus nach strapaziöser Anreise mit dem Bus beim Süd-Regionalligisten SV Alberweiler (0:1).

Foto: DFB

Daran erinnert sich auch Spielertrainerin Isabelle Stümper nur ungern, sie blickt daher lieber nach vorn: „Wir hatten Saarbrücken beim 2:2 im April am Rand einer Niederlage. Warum sollten wir sie nicht auch diesmal ärgern können?“ Allerdings ist die Mannschaft des FCS von vor vier Monaten nicht annähernd vergleichbar mit der runderneuerten, die sich nun in Andernach vorstellen wird.

Die SG 99 absolvierte eine ordentliche Vorbereitung, nur im Test gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach (0:2) gab's eine Niederlage. In dieser Partie muste Linksverteidigerin Maren Weingarz nach knapp fünf Minuten mit zweifachem Bänderriss im Fuß vom Platz, eine Woche später erwischte es Jana Sebastian früh beim 4:2-Erfolg im letzten Spiel der Vorbereitung beim Ligakonkurrenten SC 13 Bad Neuenahr. Die für den Moment niederschmetternde Diagnose: erneuter Riss des Kreuzbands.

Zwei Ausfälle, die der ohnehin nicht üppige Kader der SG 99 nur mit Mühe verkraften kann, die Zahl der verfügbaren Spielerinnen schrumpfte auf 14. Karla Engels weilt noch ein halbes Jahr in den USA, überdies hat sich Mittelfeldmotor Sarah Krumscheid in den Urlaub abgemeldet.

Auf Desiree Hennig, Sarah Klyta und Hannah Ackermann, die allesamt zum erweiterten Kader gehören, kann die SG 99 nicht zählen, sie bestreiten am Sonntag um 17 Uhr mit der zweiten Andernacher Mannschaft das Rheinlandliga-Punktspiel beim Titelfavoriten FV Rübenach. Um das alles ein wenig kompensieren zu können, wurde Natascha Rau, die ihre Karriere eigentlich schon für beendet erklärt hat, kurzfristig reaktiviert – zumindest für die Begegnung mit den Saarländerinnen.

Der Andernacher Teamchef sagt daher auch: „Nicht zuletzt aufgrund unserer personellen Situation ist Saarbrücken haushoher Favorit. Wir werden aber gewiss nichts abschenken und bis zum Schluss alles geben.“ Dabei mithelfen sollen die vier Neuzugänge Laura Weinel, Verena Weidung, Jana Theisen und Luisa Mais. „Sie haben sich allesamt sehr gut integriert und sind wirkliche Verstärkungen“, signalisiert das Stümper-Duo.

Exakt eine Woche später mus sich die SG 99 Andernach an gleicher Stelle erneut mit dem FCS messen, diesmal allerdings mit der zweiten Mannschaft zum Auftakt der Regionalliga Südwest. bhm

Der Eintritt zum Rasenplatz auf dem Stadion-Gelände erfolgt direkt neben dem Funktionsgebäude.

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