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Nürburgring

Zwei Reifenschäden verhindern den Sieg

Die zweite Saisonhälfte in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring begann für Wolfgang Kaufmann mit Rang drei vielversprechend.

Der Molsberger Rennprofi Wolfgang Kaufmann steuerte den Kremer-Porsche trotz zweier Reifenschäden auf Rang drei der Klasse SP 7.
Der Molsberger Rennprofi Wolfgang Kaufmann steuerte den Kremer-Porsche trotz zweier Reifenschäden auf Rang drei der Klasse SP 7.
Foto: honorarfrei

Nach letzten Abstimmungsarbeiten begann die Jagd auf die besten Trainingszeiten. In nur 90 Minuten galt es, den Kremer Racing Porsche 997 KR möglichst weit nach vorne in der Startaufstellung zu bringen.

Kaufmann erledigte die Aufgabe auf der mehr als 24 Kilometer langen Streckenkombination aus Nordschleife und Grand-Prix-Strecke mit Erfolg: Pole Position in der Klasse SP 7 mit einem Vorsprung von rund drei Sekunden auf den nächsten Konkurrenten.

Die Zeichen für ein gutes Ergebnis beim 37. RCM DMV Grenzlandrennen standen also gut für Kaufmann und das Team Kremer Racing. Der Molsberger Rennprofi sollte die beiden ersten Stints absolvieren, um einen möglichst großen Vorsprung auf die Klassenkonkurrenz herauszufahren. Doch noch vor Ende seines ersten Turns schlug der Defektteufel zu, als sich beim Herausbeschleunigen aus dem Streckenabschnitt Bergwerk ein Reifenschaden hinten rechts anbahnte. "Um Reifen und Fahrzeug nicht weiter zu beschädigen, habe ich sofort Tempo rausgenommen", beschrieb Kaufmann die folgenden, quälend langsam absolvierten Kilometer bis zur Box.

Dort bekam der Porsche 911 neue Reifen, wurde aufgetankt, und Kaufmann ging erneut auf die Strecke. Trotz des ersten eingefangenen Rückstandes kämpfte er weiter um den Sieg in der SP 7. Doch erneut sollte ein Reifenschaden den Erfolg bremsen. An fast der gleichen Stelle wie im ersten Rennabschnitt ging dem Pneu hinten rechts die Luft aus, sodass Kaufmann erneut in langsamer Fahrt zurück in die Boxengasse musste.

Obwohl das Team durch die beiden Boxenstopps Zeit verlor, konnten Kaufmann/Baunach/Schiewitz am Ende doch noch auf das Siegerpodest klettern. Rang drei war unter den gegebenen Umständen ein großer Erfolg, doch mit dem Sieg vor Augen fiel die große Freude schwer: "Das Auto hat wirklich gut funktioniert, der Sieg war klar drin", so Kaufmann. "Wir müssen untersuchen, warum wir zweimal das gleiche Problem hatten. Zumal das Schadensbild unüblich wirkt."

Christan Freyer

Motorsport (F)
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