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    InsulTriathlon: Bei David Breuer ist in Mexiko einfach der Wurm drin

    Es ist gibt Dinge, auf die hat man keinen Einfluss. Ärgerlich nur, wenn sie zur Unzeit passieren. Da ist Triathlet Rainer Breuer rund 9000 Kilometer nach Monterrey in Mexiko geflogen, um dort bei der Kontinentalmeisterschaft von Südamerika in der Rennserie 70.3 der World Triathlon Corporation (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) Punkte für die WM zu sammeln – und dann wird er von einem Stück Karbon gebremst. Oder besser: einem gebrochenen Stück Karbon.

    Der gebrochene linke Lenker-Aufsatz machte David Breuer zu schaffen.
    Der gebrochene linke Lenker-Aufsatz machte David Breuer zu schaffen.
    Foto: Breuer

    Zumindest hat sich die Tour nicht als kompletter Reinfall erwiesen. Der 25-Jährige erreichte schließlich noch Rang elf unter rund 1800 Aktiven in 3:56:49 Stunden (25:00 Schwimmen/2:04:21 Radfahren/1:24:51 Laufen). Womit er mit nunmehr 540 Punkten auf Rang 121 der WM-Qualifikation liegt. „Damit habe ich immer noch alle Optionen offen“, tröstet er sich. An seinem Resümee nach dem Rennen in Mexiko ändert das freilich nichts: „Da war der Wurm drin.“ Vorneweg das Missgeschick beim Radfahren: Nach rund der Hälfte der 90 Kilometer langen Radstrecke war ihm, nur rund 30 Sekunden hinter dem Führenden liegend, auf einmal der linke Teil des Lenker-Aufsatzes gebrochen, auf dem er sich für eine aerodynamisch bessere Position abstützen konnte. „Das ist mir noch nie passiert. Einfach 100 Prozent Pech. Danach habe ich etwas Zeit gebraucht, mich damit zu arrangieren“, sagt er. Fortan musste er nicht nur eine improvisierte Haltung annehmen, sondern gleichzeitig auch noch das abgebrochene Lenkerstück festhalten, da das Schaltkabel dadurch lief und er es somit nicht einfach wegwerfen konnte. Da genau in dieser Phase viel Bewegung im Fahrerfeld war, verpasste Breuer etwas den Anschluss. Trotzdem kam er immer noch als Zehnter zur Wechselzone vor dem Laufen, womit er weiterhin im Soll lag, hatte er sich doch eine Platzierung unter den besten zehn zum Ziel gesetzt.

    David Breuer kam in Monterrey auf den elften Rang. Foto: Breuer
    David Breuer kam in Monterrey auf den elften Rang.
    Foto: Breuer

    Am Ende sollte er es knapp verpassen. Denn so richtig kam Breuer beim Laufen nicht auf Touren. „Ich hatte zwar keine größeren Probleme, aber immer das Gefühl, es hält mich jemand von hinten fest“, berichtet er. Dass die Temperaturen auf dem Kurs in der zweitgrößten Stadt Mexikos nach dem frühen Start um 7 Uhr beim Laufen zunehmend auf 30 Grad und mehr stiegen, machte die Angelegenheit auch nicht leichter.

    Und so musste der Insuler noch einen Konkurrenten an sich vorbeiziehen lassen. Womit der Profi nicht nur das selbst gesteckte Ziel knapp verfehlte, sondern auch die Geldränge, die bei Rang zehn endeten.

    „Irgendwie ist alles zusammengekommen“, bedauert er auch mit Blick auf den Umstand, dass er verletzungsbedingt im Frühjahr fünf Wochen nicht trainieren konnte und die Konkurrenz bei diesem großen Wettkampf eben auch sehr stark war. Weshalb er auch eingestand: „Selbst wenn alles optimal geklappt hätte, wäre ein Platz von sieben oder acht realistisch gewesen, mehr aber nicht.“

    Schließlich lag er mit seiner Endzeit von 3:56:49 Stunden sogar noch unter der seines letzten Wettkampfs 2016 in Bahrain bei der Kontinentalmeisterschaft Mittlerer Osten (3:57:27/Platz zehn), wo es freilich noch etwas heißer war. Übermäßige Hitze ist bei seinen verbleibenden beiden Wettkämpfen vor der WM nicht zu erwarten: am 18. Juni in Luxemburg und am 2. Juli in Edinburg (Schottland). Dort will Breuer die nötigen Punkte für seine zweite WM-Teilnahme nach 2016 holen. Marcus Pauly

    Regionalsport extra (K)
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