40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Regionalsport extra
  • » Montabaur/Hachenburg/Westerburg
  • » Verbandsjugendturnier beim RV Montabaur-Horressen: Laura-Sophie Chamski trumpft im Stechen auf
  • Aus unserem Archiv
    Montabaur-Horressen

    Verbandsjugendturnier beim RV Montabaur-Horressen: Laura-Sophie Chamski trumpft im Stechen auf

    Einmal im Jahr gehört die Reitanlage des RV Montabaur-Horressen – fast – ausschließlich den jugendlichen Turnierreitern. Lediglich vier von zwanzig Prüfungen waren beim Verbandsjugendturnier für alle Altersklassen oder aber ab Junioren ausgeschrieben. Was jedoch den Sport ausmacht, lässt sich schon in den einfacheren Prüfungen beobachten: Schöne Ritte, aber auch mal Uneinigkeiten zwischen Pferd und Reiter, nervöse Jungsportler – sowohl unter den Vier- als auch den Zweibeinern und auch Paare, die wie ein eingeschworenes Team wirken.

    Laura-Sophie Chamski ist auf ihrem Pony Yazzel auf dem Weg zum Sieg im Stechen des Stilspringens der Klasse E.  Foto: Ute Lisges
    Laura-Sophie Chamski ist auf ihrem Pony Yazzel auf dem Weg zum Sieg im Stechen des Stilspringens der Klasse E.
    Foto: Ute Lisges

    Spannend war das Stilspringen der Klasse E, wie auch ein A-Stilspringen am Folgetag mit einem Stechen ausgeschrieben. Somit mussten die jungen Sportler sich zunächst in einem E-Parcours über ihre Wertnoten für das Stechen qualifizieren, um dort einen Stechparcours wie üblich auf Fehler und Zeit zu reiten. Und dort zeigten die Ponys den Großpferden einmal, wo es langgeht.

    Wie üblich im Springsport hatte auch der Gastgeber RV Montabaur-Horressen gleich mehrere Eisen im Feuer, von denen es zwei Paare auch in das Stechen schafften. Den Auftakt machte Paula Großmann mit Chocolate Chips. Sie hatte nach dem Umlauf mit hochrotem Kopf, aber strahlend die Halle verlassen und mit 7,5 die beste Wertnote von 18 Paaren erreicht. Nunmehr aber riss der Schecke zweimal, und die Amazone rutschte auf den fünften Rang zurück.

    Luke Skywalker Ruhe eingeflößt

    Auch die Mayenerin Alica Roth hatte mit ihrem Graf einen Abwurf und wurde letztlich Vierte. Sie hatte es auch gar nicht auf den Sieg angelegt: „Das Stechen ist total egal, du reitest eine normale Runde“, war die Ansage gewesen. Je nach Erfahrung eine gute Idee, letztlich hatte das Paar trotz des unglücklichen Abwurfs am dritten Hindernis im Stechen zwei sehr schöne Runden gezeigt.

    „Langsaaam“ – das hört man selten in einem Stechen. Lea Winters Hauptaufgabe bestand allerdings darin, ihren überaus ehrgeizigen Luke Skywalker etwas Ruhe einzuflößen. „Da braucht man sehr gute Nerven und viel Geduld“, verriet die Dierdorferin später. Ihr Pferd musste immer wieder beruhigt werden, die Sprünge hingegen waren dabei fast noch das kleinste Problem. Teilweise einen halben oder gar dreiviertel Meter sprang der Braune höher als erforderlich. Hatte sie im Umlauf noch einen kleinen Abzug für Zeitfehler kassiert, blieb Winter diesmal innerhalb der erlaubten Zeit und sicherte sich ohne Fehler schließlich Rang drei. Für einen solch hektischen Sportpartner braucht es neben Geduld und Nerven wohl auch viel Zuneigung. Winter: „Das ist mein Herzenspferd.“

    Dann folgte der Auftritt der „Kampfponys“: Trotz der kleinen Galoppade ihres Sirke nahm Lena Haubrich (ReitSF Mittelrhein) Winter gut siebeneinhalb Sekunden ab und setzte in 38,78 die Marke für die letzte Starterin, Laura-Sophie Chamski, die für den Gastgeber gleich mit zwei Ponys antrat und eines ins Stechen pilotiert hatte.

    Ein rasanter Ritt zum Sieg

    Die zu schlagende Zeit habe sie nicht gewusst, verriet sie nach dem Stechen. Die Devise war eher „Gas geben und drüber“. Und da hatte Chamski in Yazzel einen verlässlichen Partner: Immer passend am Hindernis, immer hoch genug gesprungen und trotz ein paar überflüssiger Meter in einer weit angelegten Linkskurve rasant unterwegs, schob sich die junge Amazone auf Platz eins – den vierten Sieg in Springen der Klasse E. Und strahlte darüber genauso wie die „Großen“ nach einem Sieg in schweren oder mittelschweren Prüfungen. Kurz zuvor hatte sie mit Yazzel noch den dritten Platz in einem Stilspringen der Klasse A – also eine „Liga höher“ – erreicht, eine Klasse, die sie in dieser Saison zu reiten begonnen hat. Noch aufregender also für die junge Sportlerin: „E ist nicht so schlimm wie A.“ Ute Lisges

    Regionalsport extra (F)
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach