40.000
  • Startseite
  • » Sport
  • » Regionalsport
  • » Regionalsport extra
  • » Koblenz
  • » Christian Groß hakt Überschlag ab und will weit vorn mitfahren
  • Aus unserem Archiv
    Löf

    Christian Groß hakt Überschlag ab und will weit vorn mitfahren

    Fast wäre es zu spät gewesen. „Wir haben als Letzte gemeldet“, bestätigt Christian Groß. Und sein Vater Thomas Groß, Manager des Powerboat Racingteams Moselstern, ergänzt: „Noch vor Ablauf der Frist rief uns der Rennleiter abends an und forderte uns dringend auf, noch in der Nacht unsere Meldung abzugeben, weil es am nächsten Tag schon zu spät sein könnte.“

    Gerüstet für die Motorbootsaison: das Powerboat Racingteam Moselstern aus Löf. Foto: Powerboat Racingteam
    Gerüstet für die Motorbootsaison: das Powerboat Racingteam Moselstern aus Löf.
    Foto: Powerboat Racingteam

    Es sind große Felder, die beim ADAC Masters und beim ADAC Cup in diesem Jahr an den Start gehen. „Nächste Saison gibt es eventuell Ausscheidungsrennen“, vermutet Christian Groß, der mit 15 Konkurrenten in der Mastersklasse fährt. Bei der Präsentation zum Auftakt des Rennjahres 2017 im Hotel des Hauptsponsors in Löf waren zum Stolz der Teamleitung gleich zwei flache rote Flundern zu besichtigen – neben der Startnummer 91 von Spitzenfahrer Christian Groß aus Löf noch die 80 Zentimeter kürzere und 30 PS schwächere rote Nummer 91. Es ist das Boot von Sebastian Müller aus Mülheim-Kärlich, geboren in Koblenz-Rübenach, der seine Premiere in der Einsteigerklasse am 20./21. Mai feiert, dem Rennwochenende auf der Mosel in Brodenbach. Bis zu 15 000 Zuschauer werden dann in „Klein-Monaco“ wieder die Rennen in den verschiedenen Klassen verfolgen.

    „Es ist nicht ganz einfach, ein Cup-Boot zu bekommen, zumal ein neues Boot unser Budget gesprengt hätte“, erklärt Thomas Groß, der dank seiner guten Kontakte zum Dresdner Christian Tietz dessen Rennmaschine übernehmen konnte. In der wird Sebastian Müller am Samstag auf der Mosel bei Alken seine ersten Trainingsrunden drehen. „Ich habe an allem Spaß, was einen Motor hat, aber Powerboat ist für mich neu“, berichtet der 36-Jährige, der in Mülheim-Kärlich seine Schreinerei betreibt. Der berufliche Kontakt letztes Jahr mit Thomas Groß führte über die Teilnahme am ADAC-Schnupperkurs im Sommer am Bodensee zu einem ersten Probesitzen im Cup-Boot des Löfer Racingteams. „Es ist eine enge Zelle, kompakt und sehr laut“, berichtet Müller von seiner Erfahrung. Im Neuner-Feld (darunter zwei Frauen) ist der 36-Jährige der Senior und einer von drei Schnupperkurs-Teilnehmern, die sich für einen Start in der diesjährigen Rennserie entschieden.

    Die Neulinge fahren in den ersten fünf Rennen mit einer roten Nummer. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk verweist auf „unsere durchgängige Förderpyramide“, der man die Teilnehmerrekorde in beiden Klassen verdanke. Einen Platz unter den ersten fünf im Endklassement strebt Sebastian Müller an, und Christian Groß, der es auch mit internationaler Konkurrenz aus Frankreich und den Niederlanden zu tun bekommt, geht ebenfalls mit viel Selbstbewusstsein in seine erste Masterssaison nach zwei Cup-Jahren. „Wir können weit vorn mitfahren, das hat man in der vergangenen Rennserie sehen“, betont Manager/Vater Groß. Ein Überschlag beim Sprintrennen 2016 in Brodenbach und der Getriebeschaden in Rendsburg führten dazu, dass der angestrebte siebte Platz nicht erreicht wurde. „Aber wir haben gelernt und gehen mit umso mehr Ehrgeiz in die neue Saison“, sagt Thomas Groß.

    Mit zwei Booten und 14 Teammitgliedern zählt das Racingteam Moselstern zu den größten in Deutschland, „das ist eine ganz andere Hausnummer“, beschreibt der Manager die neuen und höheren Anforderungen. Die Planungen für das Brodenbacher Heimrennen laufen seit Januar. „Der erste Start in der Saison ist immer schwierig, denn wir wissen noch nicht, wo wir stehen“, sagt Christian Groß. Und Radioman Mark Schwebler, der vom Ufer beide Fahrer durch ihre Rennen leitet, weiß: „Das wird hektisch, da muss ich von einer Besprechung zur anderen hüpfen.“

    Von unserem Mitarbeiter Thomas Wächtler

    Regionalsport extra (B)
    Meistgelesene Artikel
    Fußball Männer
    Fußball Frauen
    Neuzugang Yuko Aizawa (links; rechts kommt Mitspielerin Angelika Weber einen Schritt zu spät) steuerte zwei Treffer für den SC 13 zum 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg II bei. Foto: Vollrath

    im Rheinland

    - Westerwald

    - Mittelrhein/Mosel

    - Rhein-Lahn

    im Südwesten

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Fußball Mix
    Kapitän Tim Schulz (links) bemühte sich mit seinen Betzdorfer Mitspielern zwar, doch auch gegen Elversberg reichte es am Ende nicht.

    Jugendfußball

    - im Rheinland

    - im Südwesten

    Fußballpokale

    Hallenfußball

     späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?Wohin am späten Heiligabend? In welcher Kneipe feiert es sich nach der Bescherung besonders gut?

    Regionalsport Mix
    Sport-Lokalteile
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach