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Linz

Linzer Basketballerinnen stecken in der Zwickmühle

Die Basketballerinnen des BBC Linz sind bereit für ihr „Endspiel“. Im letzten Saisonspiel bei der punktgleichen DJK Saarlouis-Roden geht es am Sonntag ab 18 Uhr um den Meistertitel in der Oberliga und damit auch um den Aufstieg in die Regionalliga, aus der sich die Linzerinnen nach der vergangenen Saison mangels Personal und Perspektive freiwillig zurückgezogen hatten.

18 Punkte gelangen Alina Biesenbach (am Ball) beim deutlichen Heimsieg des BBC Linz gegen die TSG Heidesheim.  Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz/RZ-Archiv
18 Punkte gelangen Alina Biesenbach (am Ball) beim deutlichen Heimsieg des BBC Linz gegen die TSG Heidesheim.
Foto: Creativ/Heinz-Werner Lamberz/RZ-Archiv

Dass sie eine Klasse tiefer trotz dünner Besetzung bisweilen deutlich unterfordert sind, bewiesen die BBC-Korbjägerinnen im letzten Heimspiel gegen das Schlusslicht TSG Heidesheim, das sie mit 84:27 gewannen.

„Das Spiel hat uns Mut und Motivation für Saarlouis gegeben“, sagte Spielführerin Sophia Esser hinterher, „jetzt ist auch wirklich der Wille da, die Meisterschaft zu holen, nachdem wir so eine tolle Saison gespielt haben.“ Selbst im Falle des Titelgewinns erscheint aber eine Rückkehr des BBC Linz in die Regionalliga unwahrscheinlich, da sich an den ungünstigen Bedingungen, die zum Rückzug geführt hatten, im Grunde nichts geändert hat. Gerade mal acht Spielerinnen stehen im Kader, nicht selten treten die Linzerinnen nur zu sechst oder zu fünft an, die Partie in Saarbrücken beendeten sie nach mehreren Hinausstellungen gar nur zu zweit.

„Einen Aufstieg wird es tendenziell eher nicht geben“, sagt der Vereinsvorsitzende Ralf Wördemann und kündigt für die nächsten Tage ein Gespräch mit Spielerinnen und Trainer an. Der Grund für die dünne Personallage liegt aus seiner Sicht auf der Hand: „Viel zu lange wurde bei uns die Jugend stiefmütterlich behandelt.“ Erst jetzt wurde eine Nachwuchsmannschaft für den U 16-Bereich ins Leben gerufen; bis die Mädchen oberligareif wären, gehen allerdings etliche Jahre ins Land.

„Wir stecken in der Zwickmühle“, räumt Wördemann ein. Zerfällt die aktuelle Mannschaft, in der Leistungsträgerin Uta Marx mit 40 Jahren vor dem Karriereende steht und andere aus beruflichen Gründen am Weitermachen zweifeln, fehlt dem Nachwuchs der Anreiz, und auch die jüngeren Spielerinnen der aktuellen Mannschaft wie Alina Biesenbach, Melina Brandt und Johanna Schmidt hätten dann keine Perspektive mehr im Verein.

Gegen Heidesheim spielten sechs Linzerinnen noch mal groß auf, schraubten den 18:13-Vorsprung aus dem ersten Viertel bis zur Halbzeit auf 40:18 und zermürbten den konditionell nachlassenden Gegner in der zweiten Hälfte mit Balleroberungen und Fastbreaks. Hervorzuheben war aus Sicht von Kapitänin Esser vor allem „unsere Disziplin und durchgehende Motivation“. Ob das reicht, um die Reserve des Bundesligisten Saarlouis Royals zu bezwingen – das Hinspiel endete 61:49 für Linz –, wird sich zeigen. kif

BBC Linz: Biesenbach (18), Esser (18/1), Victoria Hundrieser (14/4), Brandt (15), Schmidt (2) Marx (17/3).

A501-Tabelle-80211_k

Basketball

Oberliga Frauen

DJK Saarlouis-Roden - ASC Th. Mainz II  67:50 BBC Linz - TSG Heidesheim  84:27 MJC Trier II - TV Bad Bergzabern  94:66

 1. BBC Linz  17  959: 749 28  2. DJK Saarlouis-Roden  17 1046: 885 28  3. MJC Trier II  18 1212: 888 26  4. ATSV Saarbrücken  17 1023: 822 24  5. ASC Th. Mainz II  17  977: 986 20  6. SG Towers Speyer II  17  906: 917 14  7. TV Bad Bergzabern  18  845: 983 12  8. SC Lerchenberg  17  899: 977 10  9. TV Bitburg  17  858:1031 10 10. TSG Heidesheim  17  618:1105 -1

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