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Hüffelsheim

Fußball-Landesliga: Derby der spielstarken Teams

Für den VfR Kirn ist es das zweite Derby in der Fußball-Landesliga West in Folge. Nach dem 4:1-Sieg gegen Meisenheim hat die Dieter-Müller-Elf am Sonntag (15 Uhr) die SG Hüffelsheim/Niederhausen vor der Brust.

Brust raus: Der Meisenheimer Marcel Schuster (links) ist vor Mert Bekdemir am Ball. Am Sonntag steigt für den Kirner Bekdemir das nächste Derby. Es geht zur SG Hüffelsheim/Niederhausen.  Foto: Klaus Castor
Brust raus: Der Meisenheimer Marcel Schuster (links) ist vor Mert Bekdemir am Ball. Am Sonntag steigt für den Kirner Bekdemir das nächste Derby. Es geht zur SG Hüffelsheim/Niederhausen.
Foto: Klaus Castor

Beim Tabellenzweiten geht der VfR nur als Außenseiter ins Spiel. Die SGH stellt mit 41 Toren gemeinsam mit dem FK Pirmasens II die stärkste Offensive der Liga. Dass der FKP II nach zwei Hüffelsheimer Remis zuletzt auf vier Punkte enteilt ist, stört Rainer Jera, Trainer der SGH, wenig. "Es ist nix passiert. Man kann zweimal hintereinander Unentschieden spielen", sagt der Trainer. Primäres Ziel sei es auch gegen Kirn, die Serie der Spiele ohne Niederlage auszubauen. Verliert die SGH ihr Spiel am 14. Spieltag nicht, wäre das gleichbedeutend mit dem zehnten Ligaspiel in Serie ohne Niederlage. "Wir haben vor dem Spiel einen Punkt, und den wollen wir auch hinterher immer haben", stellt Jera klar. Er selbst wird wieder an der Seitenlinie stehen. Das Spiel gegen den VfB Waldmohr (1:1) hatte er aufgrund eines Marathons verpasst. Den Marathon beendete Jera trotz einer Erkältung – und lag danach erst mal drei Tage flach. Jera: "Das war vielleicht falscher Ehrgeiz. Als Fußballer gibt man halt nicht auf." Mit den Kirnern erwartet der Coach ein spielstarkes Team, das sein Heil in der Offensive suchen wird. "So kenne ich Dieter Müller. Seine Teams versuchen immer, Fußball zu spielen", glaubt Jera. In einem mitspielenden Team sieht er Vorteile für seine SGH: "Da kann man auch mal in eine unsortierte Formation hineinstoßen." Fehlen wird Christian Schmidt (Urlaub), mit acht Toren gemeinsam mit Andreas Komforth bester Torschütze der SGH. Da trifft es sich gut, dass Komforth erstmals seit dem fünften Spieltag wieder von Beginn an auflaufen kann. Alle seine Treffer hatte Komforth bis zu seiner Verletzung am fünften Spieltag erzielt.

Nicht nur vor Komforth hat Dieter Müller, Trainer des VfR, seine Spieler gewarnt. In den Standards und den weiten Einwürfen der Gastgeber hat Müller eine gefährliche Waffe ausgemacht: "Da müssen wir höllisch aufpassen." Um die spielerischen Qualitäten möglichst nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, plant Müller nichts Besonderes. "Wir wollen einfach unser Spiel spielen und sie so möglichst weit vom Tor weghalten", erklärt der Trainer. Vor der Arbeit seiner Trainerkollegen Rainer Jera und Christopher Bernabè hat er großen Respekt. Allerdings: "Wir müssen uns nicht von ihrem Tabellenplatz irritieren lassen."

Besonders im mentalen Bereich hat Müller unter der Woche mit seinen Spielern gearbeitet. Die Art und Weise, wie seine Mannschaft auf Rückstände reagiert, gefällt ihm ganz und gar nicht. "Die Jungs lassen sich stark von solchen Situationen beeinflussen. Gegentore müssen wir schneller abhaken. Fehler passieren und müssen raus aus dem Kopf", erklärt Müller. Unterläuft seiner Mannschaft auch gegen die SG Hüffelsheim wieder die ein oder andere unkonzentrierte Phase, sieht er schwarz: "Eine gute Hälfte reicht nicht. Wir müssen hellwach sein. Von Beginn an." obi

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