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    Man kann nicht jede Woche von einem frühen Tor ausgehen

    Stimmen zum Spiel: Die Ernüchterung war riesengroß. "Ich fühle mich so niedergeschlagen wie nach keiner anderen Niederlage in dieser Saison", sagte Marco Caligiuri.

    Wie die Jungfrau zum Kinde kam Änis Ben-Hatira zum Berliner Führungstreffer. 05-Verteidiger Marco Caligiuri glaubt trotz der Niederlage, dass seine Mannschaft die angestrebten 40 Punkte erreichen wird. 
Foto: B. Eßling
    Wie die Jungfrau zum Kinde kam Änis Ben-Hatira zum Berliner Führungstreffer. 05-Verteidiger Marco Caligiuri glaubt trotz der Niederlage, dass seine Mannschaft die angestrebten 40 Punkte erreichen wird.
    Foto: B. Eßling - Bernd Eßling

    Stimmen zum Spiel: Die Ernüchterung war riesengroß. "Ich fühle mich so niedergeschlagen wie nach keiner anderen Niederlage in dieser Saison", sagte Marco Caligiuri.

    "Wir wir aufgetreten sind, das war einfach zu wenig, um gegen solche Mannschaften zu gewinnen", sagte Niko Bungert, der das 1:3 gegen Hertha BSC Berlin im Doppelpack mit dem eine Woche zuvor in Augsburg verlorenen Spiel betrachtete.

    Während die Berliner Spieler erleichtert und gut gelaunt Fragen beantworteten und ihr Trainer Otto Rehhagel, nachdem er die Sportklamotten gegen einen dunklen Anzug getauscht hatte, ZDF-Reporter Béla Réthy ein Loch ins Mikrofon redete, hatten sich fast alle Mainzer Profis wortlos in die Kabine verdrückt, wo sie lange verweilten. Einige wenige bemühten sich um Ursachenforschung. "Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen und hatten auch früh ein, zwei gute Chancen", blickte Caligiuri in die Anfangsphase zurück. "Nur waren sie diesmal nicht drin, im Unterschied zu den letzten Spielen."

    Ein erneuter Treffer in der Anfangsphase, "und das Spiel heute läuft, wie wir es in den letzten Wochen von Heimspielen gewohnt waren", meinte Bungert. Möglicherweise war die Überzeugung, die Sache erneut auf diese Art zu regeln, so ausgeprägt, dass die ausbleibende rasche Führung die Mannschaft verunsicherte. Marco Caligiuri wollte das zumindest nicht ausschließen, sagte aber auch: "Man kann nicht davon ausgehen, dass es jede Woche so läuft."

    Und dann machten die Berliner mit ihrer zweiten Chance - die erste hatte Christian Wetklo glänzend gegen Ramos vereitelt (11.) - ein Tor. "Von da an ging es bei uns bergab", hielt Niko Bungert fest. "Das war ein Schock", gab der Innenverteidiger zu. Ab dem Moment haben wir nicht mal mehr am Sieg geschnuppert. Abgesehen von der kurzen Phase nach dem Anschlusstreffer waren wir nie drauf und dran, das Spiel zu drehen."

    Den 05-Spielern war bewusst, welche Ausgangsposition sie sich innerhalb von acht Tagen zerstört hatten. "Vor zwei Wochen herrschte bei uns und im Umfeld das Gefühl, dass wir auf einem guten Weg sind und jetzt zwei Spiele gegen direkte Konkurrenten kommen, in denen wir uns absetzen können." Doch so schwach, wie die Mannschaft in Augsburg und gegen Hertha BSC aufgetreten sei, "können wir uns momentan eigentlich nur selbst wahnsinnig darüber ärgern, wie dumm wir sind".

    Bungert betonte auch, dass dem Ärger und der Enttäuschung in den bevorstehenden Partien in Bremen und Stuttgart eine entsprechende Reaktion folgen sollte. "Wir sind gefordert, das jetzt in den Auswärtsspielen wieder hinzubiegen."

    Die Moral der Mannschaft sei groß genug, um immer noch das vor der Saison ausgegebene Ziel von 40 Punkten zu erreichen, sagte Marco Caligiuri. Der Tatsache zum Trotz, dass die 05er in dieser Spielzeit noch nicht sonderlich als Punktesammler auf fremden Plätze aufgefallen sind. "Irgendwann muss der Knoten platzen."

    Der kommende Samstag wäre ein ganz guter Zeitpunkt.

    Peter H. Eisenhuth

    Wieder hier, in unserm Revier...Neben dem Platz: Mainzer Grüße nach LauternSpielszenen: Mainz verliert 1:3 gegen die HerthaWie einst Moses am Roten MeerNachgefragt bei: Christian Wetklo
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