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Wissen

Wohnhausbrand: Feuer richtet großen Schaden an

Beim Brand eines Wohnhauses in der Wissener Fichtenstraße ist nach Angaben der Kriminalpolizei Betzdorf ein Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro entstanden.

Die vier Bewohner konnten sich in der Nacht zu Donnerstag rechtzeitig in Sicherheit bringen; zwei von ihnen mussten vorübergehend im Wissener St.-Antonius-Krankenhaus wegen leichter Verletzungen behandelt werden.

„Zur Brandursache können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden. Hier muss das Ergebnis eines Gutachtens abgewartet werden", teilte die Kripo mit, das Haus seit derzeit unbewohnbar. „Um 0.36 Uhr sind wir alarmiert worden", erklärte Roman Rüth als Wehrleiter der Verbandsgemeindefeuerwehr Wissen, „der Code Feuer der Klasse III mit Menschenrettung bedeutet automatisch, dass neben dem Löschzug Wissen auch der aus Schönstein ausrückt."

Verstärkung trifft zeitnah ein

Wenig später wurden dann die Katzwinkeler Kollegen an den Ort des Geschehens gerufen, so dass laut Rüth die komplette VG-Wehr mit 65 Einsatzkräften das Feuer bekämpfen konnte. „Alles ist sehr gut gelaufen", resümierte Rüth nach getaner Arbeit, die kurz vor 6 Uhr beendet war. Darüber hinaus waren zunächst noch Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes inklusive Notärztin zur Stelle, die jedoch nach kurzer Zeit wieder abrücken konnten, weil die vier Bewohner durch einen Seiteneingang ins Freie gelangt waren, ohne ernsthaften Schaden zu nehmen. Angehörige des DRK-Ortsvereins Wissen lösten die Hauptamtlichen als Back-up ab; ein Team des DRK-Ortsvereins Birken-Honigsessen versorgte die Wehrleute nach Rückkehr in den Standort an der Bahnhofstraße mit einem stärkenden Frühstück.

Als die Wehrleute eintrafen, hatten sich die Flammen schon über den Carport, der direkt mit dem Wohnhaus verbunden ist, hergemacht. Zwei abgestellte Autos brannten völlig aus. Ein drittes, das in einer Garage geparkt war, sei dank Ruß und Qualm ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden, erläuterte der Wehrleiter des ersten Löschzuges, Stefan Deipenbrock.

Die Flammen, die womöglich in dem Abstellbereich der beiden Personenwagen entstanden waren, hätten sich zudem über die gesamte Länge des überstehenden Dachstuhls bis auf die andere Seite des Gebäudes ausgebreitet. „Das Dach muss wahrscheinlich komplett saniert werden", vermutete er. Laut Rüth und Deipenbrock ist das eigentliche Haus davongekommen. Sie berichteten gleichlautend, dass zum einen mit starken Gebläsen eine Verrauchung der Zimmer verhindert worden sei, zum anderen seien nur in zwei Räumen Fensterscheiben aufgrund der enormen Hitzeentwicklung geplatzt.

Feuerwehr hat die Lage im Griff

Die hohe Temperatur hatte parallel zur Folge, dass an einem unmittelbar angrenzenden Haus ein Rollladen verschmort und eine Fensterscheibe geborsten sei. „Die Möglichkeit, dass das Feuer komplett auf ein anderes Anwesen hätte überspringen konnte, war eigentlich nie gegeben", sagte Rüth, nachdem er das Geschehen noch einmal rekapituliert hatte. Als hilfreich erwies sich der in einem Ernstfall erstmals eingesetzte Powermoon, der beim Löschzug Schönstein stationiert ist. Das Gerät, das der Förderverein angeschafft hatte, leuchtet große Flächen schattenfrei aus, was sich bei diesem nächtlichen Einsatz als sehr hilfreich erwies.

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