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    Herdorf

    Rot-weiße Ballons zum „Herdorfer Festtag"

    Mit elf Salutschüssen hat auf der „Knöstplatte" in Herdorf die närrische Session begonnen. Das es beim sechsten Schuss haperte, kann aber nur als glückliches Omen für die tollen Tage im Hellertal gewertet werden. An der Spitze der 111. Session steht Prinz Marco I. (aus dem Hause John): Das bekannte Herdorfer Gesicht ist normal als Trainer der SG-Fußballmannschaft unterwegs.

    Während ihm die Strumpfhose auf der Prinzenparty noch ein wenig unangenehm war, passte sie bei der Sessionseröffnung nun wie angegossen. Kombiniert mit weißen Sportschuhen repräsentiert er die KG Herdorf sehr adrett: „Es ist unheimlich toll, von euch allen so genial empfangen zu werden."

    Prinz Marco I. verriet, dass, obwohl er schon als Herdorfer Narrenvertreter bei befreundeten Vereinen unterwegs war, es für ihn „ein wahres Erlebnis ist, vor euch allen hier auf der Knöstplatte zu stehen". KG-Präsident Norbert Weber, der zusammen mit Nachwuchspräsident Tim Fastnacht und Vizepräsident Stefan Euteneuer durch das Programm führte, forderte die Narren auf, künftig zur Glück-auf-Kampfbahn zu pilgern, die für die tollen Tage in „Prinz-Marco-Arena" umbenannt wird: „Da wird jetzt Karneval und Torgeschrei gleichermaßen großgeschrieben."

    Des Prinzen schmucke Begleiter Florian Ermert und Holger Muhl, sowie Hofmarschall Daniel Schmidt seien „ausgewählt worden, damit unser wertvoller Prinz nicht verloren geht", schmunzelte Weber. Es sei erstaunlich, wie viele närrische Besucher den „Herdorfer Festtag" mitverfolgten – und dies immerhin an einem Arbeitsdienstag, betonte der KG-Präsident. Die Kinder der Herdorfer Kindertagesstätten ließen rot-weiße Ballons fliegen, bei denen man hoffte, dass sie Richtung Grünebach und nicht „zu den Hahnengeln nach Daaden fliegen".

    Stadtbürgermeister Uwe Erner versicherte dann doch ernsthaft, dass die Ballons tatsächlich nach Grünebach geflogen sind. „Herdorf ist in Sachen Karneval erste Bundesliga, und mit einem Trainer als Prinz gelingt uns auch noch einiges im Fußball", betonte Erner.

    Die Mitglieder der befreundeten Vereinen jubelten: Fußball verbindet. Seine Herkersdorfer Tollität Prinz Andreas I. (aus dem Hause Bassa) ist ein alter Fußballkumpel der Herdorfer Tollität. Da Prinz Andreas I. nicht persönlich da sein konnte, begrüßten seine Frau Sabine I. („die Helene Fischer aus Herkersdorf", so Weber) und eine Abordnung des HCC das närrische Volk im Hellertal. Das Erbachtaler Dreigestirn, die Närrischen Ritter aus Herschbach, eine Abordnung des KC Hövels, des KKC Kaan-Marienborn sowie die KG Wissen gaben sich ebenfalls die Ehre und beglückwünschten zum „großartigen Prinz hier in Herdorf".

    Prinz Marco I. gratulierte Angela Fey und Felix Burbach zum Geburtstag. Er ehrte Burbach für seine Leistungen als Kapitän der ersten Fußballmannschaft und zeichnete auch die RZ-Sportfotografin Regina Brühl mit dem KG-Orden aus. Sabrina Fuchs

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