Archivierter Artikel vom 20.05.2019, 12:29 Uhr
Neuwied

Kolpinger begehen Anna Maria Jahresgedenktag

Im 30. Wallfahrtsjahr ging es wieder zur Besinnungsstätte Maria Laach.

Das Foto zeigt die Wallfahrergruppe mit dem Neuwieder Banner, getragen von Siegbert Rathenow.
Das Foto zeigt die Wallfahrergruppe mit dem Neuwieder Banner, getragen von Siegbert Rathenow.
Foto: Kolpingsfamilie Neuwied

Traditionell feiern die Mitglieder des Kolping-Bezirks Koblenz in den geschichtsträchtigen Klostermauern, hier fand Bundeskanzler Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister Zuflucht vor den Nazis, einen seiner vielen Tankstellentage, die er im ganzen Bistum Trier an unterschiedlichen Orten begeht. Der gut besuchte Einkehrtag wurde mit einer feierlichen Hl. Eucharistie mit Präses Thomas Gerber gestaltet. In seiner Predigt rief er, wie der selige Adolf Kolping als Welt-Auftrag mit auf den Weg gab, dazu auf, sich verantwortlich für Frieden, Demokratie, soziale Gerechtigkeit, Menschlichkeit zu engagieren. Das sei der christliche Auftrag an uns. Den Schutz des Lebens durch Arbeit und Wohnen gilt es für alle zu gewährleisten. Der Glaube an das Wirken des Hl. Geistes in uns allen gibt Kraft und Inspiration, um auch in schweren Zeiten nicht ohne Hoffnung, Zuversicht und Beistand fest zu bleiben.

Die Botschaft vom Vorbild Jesu an die Jugend der nachfolgenden Generation in zeitgemäßer Sprache, Form und Handlung, heute nennen wir es auch Event, ohne den Inhalt des Glaubens aufzugeben, zu vermitteln, ist der Auftrag der Kirche und unserer christlichen Gemeinschaft, somit insbesondere unserer Kolpingsschwestern und -brüder. Seine Predigt, die Präses Gerber in bekannter Weise mit Freude und Begeisterung, Mut machend für die Zuhörer vortrug, schloss er mit einem wichtigen Kolping-Leitspruch: „Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist.“

Es folgte anschließend ein Kurzrundgang durch die Abtei Maria Laach unter der Führung des Kolpingmitglieds Oswald Senner, der die Teilnehmern auf wichtige Sehenswürdigkeiten aufmerksam machte und sie erklärte. Danach bestand die Möglichkeit einer Visite der Bücherei und der Gärtnerei. Am Ende genossen die Wallfahrer noch im Seehotel ein Stück Obsttorte mit dem dazu gehörenden Kaffee, um somit gestärkt die Heimfahrt anzutreten.