Archivierter Artikel vom 24.09.2018, 14:19 Uhr
Koblenz

Türkischstämmige Migranten machen nicht selten Diskriminierungserfahrungen

Der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz besuchte die Türkische Gemeinde Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltung diente als eine Diskussionsplattform zu aktuellen politischen Vorfällen

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Foto: Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz

Auf Anfrage von Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, kamen die Vertreter der Türkischen Gemeinde in Rheinland-Pfalz gestern in Koblenz für ein Austauschtreffen zusammen. SPD-Generalsekretär Herr Stich besuchte mit Ziya Yüksel, dem Vorsitzenden der AG Migration und Vielfalt in der SPD Rheinland-Pfalz und dem Juso RLP Vorsitzenden Umut Kurt die Türkische Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Die Veranstaltung diente als eine Diskussionsplattform zu aktuellen politischen Vorfällen wie zum Beispiel fremdenfeindliche Kundgebungen in Chemnitz und Özil/MeTwo Debatte. Die Vertreter der Türkischen Gemeinde fanden Gelegenheit, ihre politische Wahrnehmung zu reflektieren und ihre Stellungnahme zu den aktuellen Debatten zu betonen.

Hierbei wurde unter verschiedenen vorgebrachten Wortmeldungen deutlich, dass türkischstämmige Migranten in besonderem Maße Diskriminierungserfahrungen machen. Trotz bester Deutschkenntnisse und zum Teil deutscher Staatsbürgerschaft bekommen sie immer wieder zu spüren, dass sie nicht dazu gehören.

Am Ende des Gespräches hoben Herr Stich und Herr Yüksel ihre Bereitschaft vor, sich weiterhin mit der Türkischen Gemeinde austauschen zu wollen und dabei verschiedene thematische Schwerpunkte zu setzen.

Der Vorstandsvorsitzende Ahmet Günes und der Erste stellvertretende Vorstandsvorsitzende Serkan Genc bedankten sich bei Herrn Stich für sein offenes Ohr für die Probleme und Wünsche der Migranten in Rheinland-Pfalz. „Dieselbe Aufmerksamkeit und Austauschbereitschaft erwarten wir auch von den anderen Parteien“, so äußerte sich Herr Günes abschließend.