Archivierter Artikel vom 11.05.2018, 14:23 Uhr
Koblenz

Theater in der Schule mit einem Drama gegen Mobbing

Die Albert-Schweitzer-Realschule plus auf dem Koblenzer Asterstein hatte das Tournee-Theater „Weimarer Kulturexpress“ eingeladen.

Foto: Albert Schweitzer Realschule plus Koblenz

Mobbing ist ein Thema, das in allen Gesellschaftsschichten großen Schaden anrichtet. Eine frühzeitige Sensibilisierung über die Mechanismen von Mobbing kann helfen, einzugreifen und dagegen zu wirken, bevor es zu spät ist. Aus diesem Grund hatte die Albert Schweitzer Realschule plus auf dem Koblenzer Asterstein jetzt das Tournee-Theater „Weimarer Kulturexpress“ eingeladen. Das Theater entwickelt speziell Stücke für Schulen, in denen wichtige Themen für Schüler behandelt werden.

Mit dem Stück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ wurde vor der gesamten Schülerschaft eine fesselnde Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikane inszeniert. Durch das provokante und interaktive Schauspiel beteiligten sich die Schüler mit höchster Aufmerksamkeit an der Entwicklung der beiden Figuren und erlebten, wie Menschen zu Opfern und Tätern werden und was man dagegen tun kann.

„Wenn all unsere Kinder gerne in die Schule gehen und mit anderen Kindern zusammen spielen und lernen und sich dabei ohne Angst und Stress entwickeln, setzt die Schule in ihrer Vorbildfunktion wichtige Impulse gegen eine Kultur der Ausgrenzung und Diskriminierung“, so Schulsozialarbeiter Erwin Groß.

Mit dem Theaterstück und einer anschließenden Diskussion möchte sich die Schulgemeinschaft der Albert Schweitzer Realschule plus mit dem Thema aktiv auseinandersetzen, um die tägliche Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Schule noch besser zu gestalten. Schulleiterin Anne Sattler ergänzt: “Wir haben nun schon zum dritten Mal in diesem Schuljahr etwas mit der kompletten Schulgemeinschaft unternommen. Diese Begegnungen sind ein Baustein in Sachen Corporate Identity, die für uns sehr wichtig ist."