Koblenz

Nachhaltig familienfreundlich

Ortsbürgermeister widmet Familienbündnis zum 15. Geburtstag einen Baum beim Weinbrunnen.

Oberbürgermeister David Langner (links) und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (rechts) freuen sich gemeinsam mit Bündniskoordinatorin Minka Bäumges über den neuen Bündnis-Baum in den Rheinanlagen.
Oberbürgermeister David Langner (links) und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (rechts) freuen sich gemeinsam mit Bündniskoordinatorin Minka Bäumges über den neuen Bündnis-Baum in den Rheinanlagen.
Foto: Koblenzer Bündnis für Familie

Familien sind wichtig. Sie vereinen Generationen, sichern Zukunft und Erinnerung an die eigene Geschichte. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Familie aussieht. Eine Stadt, die gut für ihre Familien sorgt, ist eine, in der die Menschen gern leben und arbeiten. Dafür, dass Familien und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Koblenz im Fokus bleiben, sorgt (auch) das Bündnis für Familie. In der Region macht das Netzwerk immer wieder mit familienfreundlichen Projekten und Aktionen auf sich aufmerksam, bundesweit hat es seit langem eine Vorbildfunktion. Heute wird das Koblenzer Bündnis für Familie 15 Jahre alt.

Seit eineinhalb Jahrzehnten setzt sich das Koblenzer Bündnis für Familie – dem Unternehmen, Behörden, Bildungsträger, Medien, Kirchen, Kammern, Politik, öffentliche und soziale Institutionen, Vereine aber auch Privatpersonen angehören – auf vielfältige Weise für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein: Informationsveranstaltungen zu familienbewusster Personalpolitik, Feste in Parks und Seniorenheimen, Nikolauswanderungen und Adventszeitbetreuung, Herbstferienfreizeit, Kinderstadtführungen und Hausaufgabenhefte, aber auch das Projekt „Schängel in Sicherheit“, das Kindern in Not Anlaufstellen bietet und Erwachsene für die Bedürfnisse der kleinen Koblenzerinnen und Koblenzer sensibilisiert. „Bei all diesen Aktivitäten geht es um eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, damit um mehr Familienfreundlichkeit, und um das Miteinander der Generationen. Gerade die Angebote, die sehr junge und sehr alte Menschen zusammenbringen, tragen viel zum gegenseitigen Verständnis bei, und oft genug lernen sich bei unseren Veranstaltungen Menschen kennen, die sich dann auch im Alltag unterstützen“, erklärt Bündniskoordinatorin Minka Bäumges. Schließlich sei erklärtes Bündnisziel, dass alle Koblenzerinnen und Koblenzer in ihrer Stadt gut leben und arbeiten können.

Zum Geburtstag hatten sie und ihre Mitstreiter sich etwas Besonderes ausgedacht: den Bündnis-Baum. Der steht in unmittelbarer Nähe des Weinbrunnens in den Rheinanlagen, wurde von der Stadt gestiftet und rechtzeitig zum Bündnisgeburtstag während einer kleinen, corona-konformen Feierstunde von Oberbürgermeister David Langner mit einer Plakette versehen übergeben. Familienfreundlichkeit und das nachhaltige Pflanzen eines Baumes – eine Kombination, welcher die Stadtspitze viel abgewinnen kann. „Als ein herzliches und großes “Dankeschön„ an die Kooperationspartner des Koblenzer Bündnisses für Familie und an die engagierten Unterstützer, Mitarbeiter und Helfer widmen wir diesen Baum allen denjenigen, die dazu beigetragen haben, dass unser Familienbündnis auch nach 15 Jahren noch so aktiv, engagiert und dynamisch bei der Erreichung von mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Familienfreundlichkeit und generationenübergreifendem Verständnis ist und damit zu einem noch familienfreundlicheren und liebenswerteren Koblenz beiträgt. Gerade in Zeiten der Pandemie stehen Familien unter einer großen Belastung. Jedes Entgegenkommen ist dabei hilfreich.“

Das, was man gemeinsam erreichen kann, erfreut auch Bürgermeisterin Ulrike Mohrs ganz besonders. „Die in den letzten 15 Jahren geleisteten vielen ehrenamtlichen Stunden haben in guten und nachhaltigen Projekten und Aktionen mit dazu beigetragen, dass Unternehmen und ihre Mitarbeiter, Alte und Junge hiervon vielfältig profitieren konnten. Ich bitte alle, die sich bisher engagiert haben, weiter zu machen im Sinne einer Verbesserung von Familienfreundlichkeit und damit eines gesellschaftlichen Gewinns. Dankeschön!“

Pressebericht Koblenzer Bündnis für Familie