Archivierter Artikel vom 01.10.2020, 12:53 Uhr
Koblenz

Eifelverein Untermosel wandert Lahnwanderweg Etappe 19

Eifelverein Untermosel wandert Lahnwanderweg Etappe 19 – Die Lahn muss in den Rhein.

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Foto: Petra Heinz

Neun Wanderfreunde des Eifelvereins Untermosel fanden sich am Koblenzer Hauptbahnhof ein. Sie waren gut gerüstet für jegliches Wetter, dass der mit einiger Verzögerung eingetroffene Herbst präsentieren würde. Die Tour startete am Bad Emser Bahnhof. Weiter ging es über die naheliegende Lahnbrücke auf die „goldene Meile“ zum Kurpark und vorbei am bekannten Hackers Hotel, sowie der Trinkwasser führenden Römerquelle.

An der Uferpromenade auf der anderen Seite entdecken die Teilnehmer die Russisch-Orthodoxe Kirche St. Alexandra und innerhalb des Kurparks fanden sich einige alte Bäume, zum Beispiel ein riesiger Gingkobaum, mit einer mächtigen Baumkrone. Der Weg führt entlang der Emser Therme und weiter in Richtung Feuerwehr und Sportplatz. Abseits der Straße gelangten die Wanderer über einen landwirtschaftlichen Fahrweg bergauf zum Lemberg und dann hinunter nach Fachbach. Auf dem alten Postweg führt der Wanderweg etwas steil bergan zu einem Gipfelkreuz, das hoch über Fachbach und Nievern thront. Hier machten die Teilnehmer ihre Mittagsrast und genossen den Ausblick über das Lahntal.

Weiter durch den Mischwald, auf gut ausgeschilderten Pfaden, erreichten sie nach Waldaustritt am Mehrsberg eine etwas höher gelegene Hütte, von der aus ein herrlicher Panoramablick auf Schloss Stolzenfels und Lahnstein geboten wurde. Bald darauf passierten sie dann die Schutzhütte, die gegenüber dem Eingang der eins Komme fünf Kilometer langen Ruppertsklamm liegt. Eine Durchquerung ist derzeit leider nur von der Lahn aus aufwärts erlaubt. Die 16 Kilometer lange Etappe fand ihren Abschluss am Bahnhof in Niederlahnstein. Die Regionalbahn brachte die Teilnehmer zum Ausgangspunkt in Koblenz zurück.