Archivierter Artikel vom 06.01.2022, 16:21 Uhr
Koblenz

Dr. Thorsten Rudolph informiert sich über geplantes Wohngebiet

Die Vorstellung eines neuen Konzepts für stadtnahen Wohnraum auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne findet Anklang.

Auf dem Foto sind (von links) Fabian Henkel (bpd, Projektsteuerung), Dr. Thorsten Rudolph, MdB, Adrian Jukic (Leiter bpd-Regionalbüro Koblenz), Eike Kurz (SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein) zu sehen.
Auf dem Foto sind (von links) Fabian Henkel (bpd, Projektsteuerung), Dr. Thorsten Rudolph, MdB, Adrian Jukic (Leiter bpd-Regionalbüro Koblenz), Eike Kurz (SPD-Ortsverein Ehrenbreitstein) zu sehen.
Foto: Wahlkreisbüro Thorsten Rudolph, MdB

Lange ist es her, dass in der Fritsch-Kaserne eine rege Betriebsamkeit herrschte. Ein Großteil der Gebäude ist inzwischen baufällig und die alten Kasernengebäude werden umfänglich abgerissen. Der Immobilienentwickler BPD hat das 12,5 Hektar große Gelände auf der Niederberger Höhe in Koblenz gekauft und möchte bis 2031 am Rande des Festungsplateaus ein neues Wohnquartier errichten, in dem rund 2000 Menschen ein Zuhause finden, wohnen und arbeiten sollen. Bei einem Besuch hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Thorsten Rudolph über das Projekt informiert. Nach der Vorgabe eines städtebaulichen Nutzungskonzeptes durch die Stadt Koblenz plant der Immobilienentwickler BPD nun drei Bebauungsbereiche für die neuen Gebäude, sogenannte „Bebauungsbänder“. Grünflächen sollen das neue Wohngebiet zudem attraktiver machen. Inzwischen hat BPD sein Regionalbüro in einem Bestandsgebäude im zukünftigen Wohnquartier bezogen. Von hier aus wird BPD das Projekt betreuen. Rudolph hat sich bei seinem Besuch vom Leiter des Koblenzer Regionalbüros, Adrian Jukic, und Fabian Henkel, der für die Projektsteuerung zuständig ist, das Konzept des neuen Wohngebietes erläutern lassen. „Der Wohnungsmarkt in Koblenz ist sehr angespannt. Hier auf dem Gelände der ehemaligen Fritsch-Kaserne bietet sich die Möglichkeit, für alle Bedürfnisse geeigneten Wohnraum zu schaffen“, so der Bundestagsabgeordnete.

Bei einem visuellen Rundgang über das Gelände konnte sich Rudolph ein Bild von der aktuellen Situation auf dem Gelände und von dem geplanten Wohngebiet mit etwa 800 Wohneinheiten machen. „Unter anderem mit dem Ansatz einer integralen Planung des Städtebaulichen Konzeptes, der Öffnung des Quartiers in alle Himmelsrichtungen, einer prägenden öffentlichen Grünfläche (dem sogenannten „grünen Band“) sowie einem über das Quartier hinaus gehenden Mobilitäts- und Verkehrskonzept (denn zeitgleich wird ein Mobilitäts- und Verkehrskonzept für den Stadtteil seitens der Stadt erstellt) und einem vorwiegend auf moderne Verkehrsformen und einen starken ÖPNV ausgerichteten, somit möglichst Auto-reduzierten Wohngebiet wollen wir ein nachhaltiges und lebenswertes Wohnen innenstadtnah ermöglichen“, erläuterte Adrian Jukic von der BPD. Außerdem soll zur Nachbargemeinde Urbar eine Fuß- und Radwegeverbindung geschaffen werden, damit die Nachbarschaften von den Angeboten profitieren können. Der Rückbau der Kasernengebäude soll ab 2023 erfolgen und die Bauphase für die Hochbauten ab 2024 beginnen. Rudolph und Jukic vereinbarten einen regelmäßigen Austausch, um auch von politischer Seite über aktuelle Entwicklungen des Projekts, von dem sich viele eine Entspannung des Wohnungsmarktes erhoffen, immer zeitnah informiert zu sein.