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    Wirges geht wichtige Straßenbauprojekte an: Arbeiten im Neubaugebiet starten

    Die Stadt Wirges geht in den kommenden Monaten wichtige Straßenbauprojekte an. Dafür hat der Wirgeser Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung den Weg frei gemacht. Herzstück der Projekte ist der Bau der Erschließungsstraße „Bachaue“ im erweiterten Baugebiet „Lohmühle 3“. Darüber hinaus müssen marode Anliegerstraßen auf dem „Dornberg“ saniert werden. Viel zu tun gibt es in beiden Straßenzügen insbesondere für die Wasserwerke, da die Abwasserkanäle defekt sind.

    In der Wirgeser Hans-Böckler-Straße sind die Ausbauarbeiten derzeit in vollem Gange. Die Entwässerungskanäle werden hier erneuert. Foto: Kühr
    In der Wirgeser Hans-Böckler-Straße sind die Ausbauarbeiten derzeit in vollem Gange. Die Entwässerungskanäle werden hier erneuert.
    Foto: Kühr

    Die Bauarbeiten im Baugebiet Lohmühle 3, das fünf neue Bauplätze ausweist, beginnen in Kürze, nachdem der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für den Bau der Erschließungsstraße einstimmig an den günstigsten Bieter, die Firma Koch aus Westerburg, vergeben hatte. Innerhalb von drei Monaten soll die knapp 150 Meter lange Straße als Verlängerung der Bachaue fertig ausgebaut werden. „Die Grundstücksbesitzer warten darauf, dass sie bauen können. Die ersten Bauanträge werden jetzt gestellt“, sagte Stadtbürgermeister Andreas Weidenfeller gegenüber unserer Zeitung. Vorgesehen ist, die Straße und die Gehwege nach dem Vorbild des älteren Teilstückes der Bachaue zu pflastern. Im Bereich des Bürgersteigs werden im Zuge der Bauarbeiten zudem Wasserleitungen, Kabel für die Stromversorgung, Telekommunikation und Straßenbeleuchtung sowie Versorgungsleitungen der Gasversorgung Westerwald verlegt.

    Darüber hinaus plant die Stadt, hinter dem Schwimmbad von der Nordstraße bis zur neuen Bachaue eine Baustraße zu errichten, die auch für die späteren Bautätigkeiten im neuen Wohngebiet erhalten bleiben soll. Dadurch muss während des Baus der Einfamilienhäuser weniger Schwerlast- und Bauverkehr die jetzige Bachaue passieren. Der Bau der Erschließungsstraße kostet rund 181.000 Euro und damit mehr als ursprünglich im Haushalt für 2017 veranschlagt. Der Grund dafür ist einfach: Wegen der guten Konjunktur sind die Auftragsbücher der Baufirmen gut gefüllt. Die Folge: Die heimischen Unternehmen sind bestens ausgelastet und geben allesamt bei Ausschreibungen hohe Angebote ab. „Wir beobachten, dass die Kosten für Baumaßnahmen auf kommunaler Ebene derzeit steigen. So ist der Bau der Bachaue um gut 30.000 Euro teurer geworden“, räumte Weidenfeller ein.

    Die Erschließung des neuen Wohngebietes kostet insgesamt rund 233.000 Euro – die Summe umfasst den Bau der Straße, die Ingenieurkosten, die Straßenbeleuchtung und den Bau des Fußweges. Während die Anlieger 90 Prozent der Kosten (rund 210.000 Euro) tragen, kommen auf die Stadt rund 23.000 Euro zu. Mit den Grundstücksbesitzern hat die Stadtspitze unterdessen Ablöseverträge zur Finanzierung der Baumaßnahme geschlossen. Das hat für beide Seiten Vorteile: Die Stadt erhält dadurch bereits jetzt alle Einnahmen, während die Häuslebauer einen Fixpreis haben und auch nach der Endabrechnung nicht mit Nachforderungen rechnen müssen.

    Für Diskussion im Rat sorgte indes der Ausbau der Hans-Böckler-Straße und der Walter-Liebig-Straße auf dem Dornberg. Eine Kanalbefahrung hatte ergeben, dass die Oberflächen- und Schmutzwasserkanäle zum Teil zusammengebrochen sind und erneuert werden müssen. Kostenpunkt: rund 41.400 Euro. Da es sich aus Sicht der Stadtspitze um Anliegerstraßen handelt, die fast ausschließlich von den Anwohnern genutzt werden, ist die Stadt nur bereit, einen Anteil von 25 Prozent der Kosten zu tragen. Die Anlieger werden im Schnitt mit 340,99 Euro (Hans-Böckler-Straße) und 993,03 Euro (Walter-Liebig-Straße) belastet, so Weidenfeller. Seitens der SPD forderte Achim Wussow einen höheren Gemeindeanteil, um die Anlieger zu entlasten. Letztlich wurde der Stadtanteil aber mit elf Ja-Stimmen bei fünf Nein-Stimmen und einer Enthaltung auf 25 Prozent festgesetzt.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

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