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Wirges

Wichtiger Meilenstein: Wirges wird jetzt zum "Hot Spot"

Ob die Sanierung der Wirgeser Schulmensa samt Hort oder der Turnhalle an der Theodor-Heuss-Realschule plus, ob der Nachtragshaushalt für 2017 oder der Auftrag für eine neue Seilwinde für den Siershahner Löschzug – der Rat der Verbandsgemeinde (VG) Wirges hat in seiner jüngsten Sitzung gleich eine ganze Reihe kommunalpolitischer Themen auf den Weg gebracht. Besonders wichtig für die jüngere Generation: Wirges wird zum „Hot Spot“.

Das Wirgeser Rathaus hat bereits seit einem Jahr freies WLAN. Die Verbandsgemeinde Wirges will nun alle Gebäude, die sich im Eigentum der Kommune befinden, mit Hot Spots ausstatten. Einzig Klassenräume und Schulhöfe der Grundschulen und der Realschule werden ausgespart.
Das Wirgeser Rathaus hat bereits seit einem Jahr freies WLAN. Die Verbandsgemeinde Wirges will nun alle Gebäude, die sich im Eigentum der Kommune befinden, mit Hot Spots ausstatten. Einzig Klassenräume und Schulhöfe der Grundschulen und der Realschule werden ausgespart.
Foto: Verena Hallerman

Gebäude im Eigentum der Kommune sollen in diesem und im kommenden Jahr mit freiem WLAN, sprich mit öffentlich zugänglichen, drahtlosen Internetzugangspunkten, ausgestattet werden. Aus pädagogischen Gründen ziehen allerdings nicht alle Schulen mit.

Nach dem einstimmigen Beschluss des Verbandsgemeinderates werden in einem ersten Schritt in diesem Jahr die Grundschulen Wirges und Siershahn sowie das Hallenbad mit freiem WLAN ausgestattet. Die Maßnahme kostet die Kommune rund 1100 Euro. Während der Hot Spot im Wirgeser Hallenbad im Foyer vorgesehen ist, ist an der Theodor-Heuss-Grundschule ein Zugangspunkt in Höhe des Lehrerzimmers geplant. In den Schulklassen und auf dem Schulhof soll es ebenso wie an der Siershahner Overberg-Grundschule aber kein freies WLAN geben. Hier sind zwei Zugangspunkte im Lehrerzimmer und in der Schulmensa geplant. Die Pfarrer-Giesendorf-Schule in Dernbach wünscht dagegen keinen Hot Spot, auch die Schulleitung der Theodor-Heuss-Realschule plus hat sich dagegen ausgesprochen.

Dem Ratsbeschluss zufolge werden in einem zweiten Schritt im Jahr 2018 die Sporthallen in Wirges, Dernbach und Siershahn sowie das Feuerwehrgerätehaus in Wirges mit Hot Spots ausgestattet. Dies wird allerdings mit rund 9700 Euro zu Buche schlagen, weil neben der Anschaffung der Hardware auch eine EDV-Verkabelung des Feuerwehrgerätehauses sowie die Anbindung der Sporthallen an das EDV-Netz der Schulen notwendig sind. Die Mittel sollen im Haushalt für 2018 bereit gestellt werden. Einziges Problem: Die Anbindung des Wirgeser Stadions an schnelles Internet ist derzeit nicht möglich. „Wir bemühen uns aber um eine Zwischenlösung“, versprach Bürgermeister Michael Ortseifen. Es werde geprüft, ob entsprechende Baumaßnahmen realisiert werden können und wie hoch die Kosten sind, sagte er.

Darüber hinaus hat der VG-Rat einstimmig die rund 828.000 Euro teure Sanierung der in den 1970er-Jahren erbauten Schulmensa mit Kinderhort an der Theodor-Heuss Realschule plus in Wirges auf den Weg gebracht. Ein Neubau hätte nach einer Berechnung des Rathauses knapp 2,2 Millionen Euro gekostet. Eine Sanierung sei damit wesentlich wirtschaftlicher, so Ortseifen. Die Kommune hat gleichwohl eine Förderung nach den Schulbaurichtlinien beim Land beantragt. Ob das Land das Projekt bezuschusst und in welcher Höhe, das ist derzeit noch offen. Die Baumaßnahme soll ab den Oster- oder Sommerferien 2018 beginnen und rund zehn Monate dauern. Da der Pavillon während der Bauarbeiten nicht genutzt werden kann, prüft die Verwaltung derzeit, ob die Schule das Bürgerhaus übergangsweise nutzen kann, wie Ortseifen weiter ausführte.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden das Dach und die marode Fassade des Pavillons erneuert; auch Fenster und Türen werden ausgetauscht. Die Außenfassade wird nach den Plänen des Ransbach-Baumbacher Architekten Wolfgang Gerhards mit einer Alu-Verkleidung dem Erscheinungsbild der Realschule plus angepasst. Da die Nachfrage nach Ganztagsplätzen an der Heuss-Realschule und dementsprechend nach Mittagessen für Realschüler stark angestiegen ist, soll der kleine Küchenbereich der Mensa vergrößert und umstrukturiert werden; auch geänderte Brandschutzauflagen müssen im Zuge der Sanierung umgesetzt werden. Im Inneren wird darüber hinaus ein neuer Linoleumboden verlegt, die Wände erhalten einen neuen Farbanstrich, zudem werden neue LED-Lampen eingesetzt und die alten Heizkörper ersetzt. Die Mittel für Umbau und Renovierung sollen im Haushalt 2018 bereitgestellt werden.

Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

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