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Westerwaldkreis

Statistik für den Westerwaldkreis: In Montabaur ist die Kaufkraft am höchsten

In der Stadt Montabaur liegt die Kaufkraft pro Kopf kreisweit am höchsten. Dies geht aus Zahlen der GfK GeoMarketing GmbH für das laufende Jahr hervor, die die IHK Koblenz für die Verbandsgemeinden und größeren Städte in ihrem Kammerbezirk vorgelegt hat. Demzufolge verfügt jeder der 12.361 Einwohner (Stand 1. Januar 2012) über eine jährliche Kaufkraft von 5913 Euro. Damit liegt die Kreisstadt in der Kategorie der Städte ab 10.000 Einwohner im Bereich der IHK an der Spitze und rangiert über dem Bundesdurchschnitt von 5500 Euro und auch über dem rheinland-pfälzischen Mittelwert, der bei 5469 Euro liegt.

Die IHK Koblenz misst den Kaufkraftzahlen eine hohe Bedeutung für die gewerbliche Entwicklung von Kommunen bei.  Foto: dpa
Die IHK Koblenz misst den Kaufkraftzahlen eine hohe Bedeutung für die gewerbliche Entwicklung von Kommunen bei.
Foto: dpa

Von unserem Chefreporter Markus Kratzer

Auch bei den zehn Verbandsgemeinden des Kreises liegt Montabaur ganz vorne. Den 38 231 Einwohnern stehen pro Kopf 5894 Euro zur Verfügung. Über dem Bundesschnitt liegt auch noch die Verbandsgemeinde Wallmerod (14 630 Einwohner), für die die Konsumforscher eine Pro-Kopf-Kaufkraft von 5511 Euro ermittelten. Die VG Höhr-Grenzhausen (13 350 Einwohner) und die VG Ransbach-Baumbach (14 717 Einwohner) liegen mit 5448 beziehungsweise 5427 Euro etwa im Landesdurchschnitt, dicht gefolgt von der VG Wirges, in der der errechnete Wert für die 18 458 Einwohner im Mittel 5411 Euro beträgt.

Schlusslichter in der kreisweiten Auflistung sind die Verbandsgemeinden Rennerod (16 608 Einwohner) und Westerburg (22 505 Einwohner). Hier liegt die Kaufkraft im Schnitt mit 5061 beziehungsweise 5084 Euro zwischen 7 und 8 Prozent unter dem Wert für ganz Deutschland. Dazwischen reihen sich die VG Selters (16 396 Einwohner / 5266 Euro), die VG Hachenburg (23 755 Einwohner / 5240 Euro) und die Verbandsgemeinde Bad Marienberg (19 081 Einwohner / 5184 Euro) ein.

Die GfK-Kaufkraft kann vereinfacht als die Summe des verfügbaren Einkommens bezeichnet werden, die für den privaten Verbrauch ausgegeben werden kann. Als Basis für die Berechnung werden die amtlichen Lohn- und Einkommensteuerstatistiken herangezogen. Auch Renten und Pensionen, Arbeitslosengeld I und II, Wohngeld, Kindergeld und Bafög sowie Schätzungen zu Einkommen der Landwirtschaft werden berücksichtigt. Außerdem werden Spitzen bei Unternehmereinkommen herausgefiltert, die die regionale Pro-Kopf-Kaufkraft stark nach oben verzerren würden.

Die IHK Koblenz misst den Kaufkraftzahlen eine hohe Bedeutung für die Standortwahl und Marketingausrichtung von Unternehmen sowie für die gewerbliche Entwicklung von Kommunen bei. Wie stark allein schon die Unterschiede im gesamten Kammerbezirk sind, verrät ein Blick über die Grenzen des Westerwaldkreises. Denn die Pro-Kopf-Kaufkraft schwankt bei den Verbandsgemeinden zwischen 6249 Euro in Vallendar (Kreis Mayen-Koblenz) und 4680 Euro in Hamm (Kreis Altenkirchen), bei den Städten über 10 000 Einwohnern zwischen den 5913 Euro von Montabaur und 5051 Euro in Betzdorf (Kreis Altenkirchen) sowie bei den Landkreisen und kreisfreien Städten zwischen 5764 Euro in der Stadt Koblenz und 5072 Euro im Kreis Birkenfeld. Hier rangiert der gesamte Westerwaldkreis mit 5394 Euro im Mittelfeld.

Montabaur Hachenburg
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