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Westerburg

Schulstandort Westerburg: Ferienzeit ist Bauzeit

Angela Baumeier

Dort, wo in den meisten Wochen des Jahres Kinder und Jugendliche sich für das Leben vorbereiten, über Klassenarbeiten schwitzen oder frohes Gelächter in den Pausen erschallt, hat sich auch in den Sommerferienzeiten keine Ruhe gesenkt. Denn auch in diesem Jahr gilt: Ferienzeit ist Bauzeit.

Auch im Bereich des Westerburger Schulzentrums herrschen daher derzeit rege Bautätigkeiten. Bei den kreiseigenen Schulen liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Aktivitäten am und im Gebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums/Friedrich-Schweitzer-Schule. Insgesamt werden am Schulstandort rund zwei Millionen Euro investiert.

Am Gebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums erhält nun der östliche Teil des Gebäudes (Friedrich-Schweitzer-Schule/Gymnasium) in der Königsberger Straße ein komplett „neues Gesicht“. Die Arbeiten, die unter der Regie des heimischen Architekturbüros Schäfer (Westerburg) erfolgen, laufen planmäßig.

Mit der Fassadensanierung wurde im vergangenen Jahr (erster Bauabschnitt) begonnen. Dabei geht es auch um eine energetische Sanierung. So werden die alten Holzfensteranlagen durch dreifach verglaste Alufenster erneut. „Das geschieht alles technisch und optisch analog zum ersten Bauabschnitt. Eingebaut werden anthrazitfarbene Fenster mit roten Lüftungsflügeln“, erläutert Patrick Müller (Architekturbüro Schäfer). Die Arbeiten seien sehr lärmintensiv und daher auch nur in den Ferien möglich.

Auch die Gebäudehülle wird mittels einer wärmegedämmten Vorsatzschale thermisch ertüchtigt: Dabei werden Faserzementplatten auf Metall-Unterkonstruktion aufgesetzt, dahinter eine 160 Millimeter starke Mineralfaserdämmung angebracht, die vor Wärme und Kälte schützt. Außerdem werden die Fenster mit elektrisch betriebenen Außenjalousien versehen. Beginnt das neue Schuljahr, werden dann die Schüler und Lehrer unter besseren Bedingungen arbeiten können: Dämmung und die Außenjalousien werden für eine angenehmere Raumtemperatur sorgen.

Die Kosten hierfür werden rund 1,3 Millionen Euro betragen. In den Folgejahren 2019 und 2020 sollen die restlichen Bereiche des Schulgebäudes entsprechend saniert werden.

Gleichzeitig mit der Fenster- Fassadensanierung werden Teile der Klassenräume des südwestlichen Gebäudebereiches (Wörthstraße) komplett saniert. Die Fußböden werden erneuert, ebenso die abgehängten Decken. Eingebaut werden zudem neue LED-Leuchtmittel. Darüber hinaus müssen sämtliche Be- und Entwässerungsleitungen sowie die weitere Sanitärinfrastruktur erneuert werden. Die Sanierung erfolgt in drei Bauabschnitten in den Jahren 2017 bis 2019. Für diesen zweiten Bauabschnitt in diesem Jahr sind rund 200.000 Euro angesetzt.

Im Zuge der Brandschutzsanierung im Nebengebäude (Friedrich-Schweitzer-Schule) wurden die Lüftungskanäle der nicht mehr benötigten Lüftungsanlage für die Aula demontiert. Nunmehr muss das Lüftungszentralgerät rückgebaut werden. In diesem Zuge ist es notwendig, die aus dem Jahre 1971 stammende Lüftungsanlage des innen liegenden Computerraumes zu erneuern. Gleichzeitig wird der Computerraum saniert: Die Holzdecke wird demontiert und eine neue Abhangdecke eingebaut. Der Teppichboden wurde bereits entfernt und stattdessen wird ein Vinylboden verlegt. Schließlich müssen natürlich auch die Wände wieder angestrichen werden.

Außerdem wird die vor zwei Jahren begonnene brandschutztechnische und energetische Sanierung des Aulabereichs der Friedrich-Schweitzer-Schule in diesem Jahr beendet. Die Gesamtkosten betragen rund 150.000 Euro. Schließlich wird auch der rund zehn mal zehn Meter kleine Innenhof neu gestaltet.

Von unserer Reporterin Angela Baumeier

Verbandsgemeinde investiert in ihre Bildungseinrichtungen

Nicht nur der Kreis, sondern auch die Verbandsgemeinde ist Schulträger. Neben einer Reihe kleinerer Instandhaltungsmaßnahmen an einigen Gebäuden gibt es dabei zwei größere Baustellen, informiert Martin Ortseifen (VG-Verwaltung): Das betrifft zum einen die Realschule plus am Schlossberg Westerburg, zum anderen die Grundschule Höhn. Darüber hinaus würden beispielsweise Fugen- oder Sanitärarbeiten durchgeführt, auch ein Klassenraum werde mal gestrichen. Hingegen müssen an der Realschule plus aus brandschutztechnischen Grünen alle Innentüren erneuert werden. Die Arbeiten, für die 250.000 Euro veranschlagt sind, sollen bis eine Woche vor Schulbeginn abgeschlossen sein, anschließend folgt die Grundreinigung.

Weiter geht es auch mit den Arbeiten an der Grundschule Höhn (die WZ berichtete), die barrierefrei gestaltet wird. Jetzt werden gerade die Rampe angebaut und die Toiletten installiert. Investiert werden insgesamt rund 850.000 Euro. Die Kosten werden durch den Westerwaldkreis, die Heinrich-Haus gGmbH sowie die Verbandsgemeinde Westerburg zu unterschiedlichen Teilen getragen. bau

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