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Höhr-Grenzhausen

Schulen in Höhr-Grenzhausen: Eine Million Euro für drei Projekte

Thorsten Ferdinand

Auch in diesem Sommer investiert der Westerwaldkreis kräftig in die Sanierung seiner Schulen. Neben den Bildungseinrichtungen in Westerburg und Montabaur (unsere Zeitung berichtete) profitieren davon unter anderem auch die Schulen in Höhr-Grenzhausen. Die Investitionen in der Kannenbäckerstadt summieren sich dieses Mal auf rund eine Million Euro. Das Geld fließt in drei verschiedene Projekte.

Eine neue Zentralheizung und neue Fachräume entstehen in den Sommerferien im Schulzentrum in Höhr-Grenzhausen.  Foto: Susanne Willke
Eine neue Zentralheizung und neue Fachräume entstehen in den Sommerferien im Schulzentrum in Höhr-Grenzhausen.
Foto: Susanne Willke

Neue Fachräume: Im Gebäudetrakt des Gymnasiums im Kannenbäckerland und im Bereich der Ernst-Barlach-Realschule plus/FOS werden naturwissenschaftliche Fachräume erneuert. Der Kreis investiert hier rund 500.000 Euro in bauliche und technische Veränderungen. Zudem wird ein modernes Deckenversorgungssystem installiert. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Schulträger etwa 300.000 Euro in diesen Bereich gesteckt. Im Rahmen der Arbeiten wurden damals zudem ein Schulleiterbüro sowie ein Treppenhaus im Realschultrakt saniert.

Neue Zentralheizung: Das zweite Großprojekt in der Kannenbäckerstadt ist der Aufbau eines Nahwärmeverbunds für das Gymnasium, die Realschule, die Sporthalle, die Mensa und das Keramische Zentrum. Auch in diese Maßnahme fließen 500.000 Euro. Wie die Kreisverwaltung auf Anfrage unserer Zeitung mitteilt, wird dort erstmals ein Blockheizkraftwerk eingerichtet. Es wird sich im Gebäude der ehemaligen Hauptschule befinden, die künftig als Heizzentrale dienen wird. Verbundleitungen werden dann auch zur Sporthalle und zum Keramischen Zentrum führen. Nicht zuletzt wird dort eine Fotovoltaikanlage installiert. Der Westerwaldkreis erhofft sich von der neuen Heizungsanlage deutliche Einsparungen bei den laufenden Energiekosten. Bislang galt vor allem die Heizzentrale des Keramischen Zentrums als großer Kostentreiber. Der Erdgas-Verbrauch war nach Auffassung der Ingenieure und des Schulträgers deutlich zu hoch.

Lüftungsanlagen: Ein vergleichsweise kleines Sanierungsprojekt läuft im Gebäude der Keramischen Fachschulen. Dort müssen die Lüftungszentralen im Elektrobrenn- und im Mehrzweckraum altersbedingt ausgetauscht werden. Gleichzeitig werden im Gebäude neue Brandschutzklappen eingebaut. Der Kostenaufwand wird vom Westerwaldkreis auf 90.000 Euro beziffert.

Alle Bauprojekte, die den Unterricht beeinträchtigen würden, werden wieder in den Sommerferien durchgeführt. Das galt im vergangenen Jahr beispielsweise auch für die Erneuerung einiger Fußböden im Schulzentrum sowie für die Sanierungsarbeiten im Spülbereich der Mensa. Diese wurde zwar erst im Jahr 2012 eröffnet, war jedoch durch einen Wasserschaden massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Problem war kurz vor Ende der Gewährleistungsfrist aufgefallen und wurde im Sommer 2017 behoben.

Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

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