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Neue Mensa im Schulzentrum fertig

Höhr-Grenzhausen – Im Schulzentrum Höhr-Grenzhausen wurde nach einem Jahr und drei Monaten Bauzeit die neue Mensa im Rahmen einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Begonnen wurde die Feier mit einem musikalischen Beitrag der Rockband des Gymnasiums im Kannenbäckerland. Sie spielten "Simple Man" von Lynyrd Skynyrd. Anschließend folgte die Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums Helmut Zender. Er bedankte sich im Namen aller Lehrer und Schüler bei allen Beteiligten für ihre guten Leistungen.

Die Musikkurse der Stufen 12 und 13 tragen Heinrich Schütz'
Die Musikkurse der Stufen 12 und 13 tragen Heinrich Schütz' "Aller Augen warten auf Dich" vor.
Foto: Kira Wille

Als Nächstes stieg Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, auf das Podium. Wie Helmut Zender vor ihm bedankte er sich ebenfalls bei allen Mitwirkenden. In seiner Festrede sprach er aber auch über die Kosten, die in so ein Bauprojekt investiert werden müssen. Insgesamt hat der Mensaneubau 4,7 Millionen Euro gekostet. "Von diesen 4,7 Millionen werden 2,8 Millionen Euro vom Land übernommen. Den Rest übernimmt der Westerwaldkreis als Träger." In seiner Rede bat er die Schüler, Verständnis für die Köche zu haben, da sie "zwar immer versuchen, euch das zu kochen, was euch schmeckt, aber nicht jedem kann sein Lieblingsessen gekocht werden." Des Weiteren erwähnte Achim Schwickert die sechs neuen Klassenräume, die zusammen mit der Mensa gebaut wurden. Am Ende seiner Rede wünschte er allen Kindern und Lehrern alles Gute und betonte, dass das "Schülerinteresse an vorderster Stelle steht." Im Anschluss an Schwickerts Rede folgte ein Sprechkanon der fünften und sechsten Klassen.

Nino Breitbach, ebenfalls stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, war der nächste Redner an diesem Tag. Er begann seine Rede mit der Frage "Was bedeutet Ganztagsschule?" Laut Breitbach bedeutet Ganztagsschule "mehr Zeit in der Schule verbringen und weniger Freizeit daheim." Damit das System der Ganztagsschule funktionieren kann, müssen angemessene Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dies erfolgt auf drei Ebenen. Bei der ersten Ebene handelt es sich um die politische Ebene, bei der das Ministerium eine große Rolle spielt genauso wie die Lehrerstundenzuweisung. "In Rheinland-Pfalz gibt es 600 Ganztagsschulen, dass sind fast 50 Prozent", sagt Breitbach. Die zweite Ebene, um die sich die Schulen selbst kümmern müssen, ist die pädagogische Ebene. "Die Zahlen und Konzepte hier in Höhr-Grenzhausen sind gut", betont Nino Breitbach. "70 Prozent der Orientierungsschüler besuchen nach der 6. Klasse die Ganztagsschule." Als letzte Ebene spricht Breitbach die hervorragende Infrastruktur an. "Ein Westerwälder hält Wort", lobt er den Westerwaldkreis als Träger des Projektes, da der Zeitplan genau eingehalten wurde. Im Schulzentrum Höhr-Grenzhausen arbeiten alle drei Ebenen hervorragend zusammen. Anschließend sprach er noch über die neuen Arbeits- und Klassenräume, die von den Siebtklässlern genutzt werden und darüber, dass die Mensa noch vergrößert werden kann. Am Ende lobte er, dass seit Eröffnung der Mensa zum Schulbeginn, er noch keine Beschwerden über das Essen bekommen habe. Danach trugen die Musikkurse der Stufen zwölf und 13 Heinrich Schütz’ "Aller Augen warten auf Dich" vor.

Nachdem der Vertreter der Realschule plus Franz-Josef Gerz noch eine kurze Ansprache hielt, kam es zur eigentlichen Einweihung durch Pfarrerin Monika Christ und Pfarrer Alfred Much. "Die Mensa ist nicht der wichtigste Ort der Schule, aber sie ist mehr als nur ein Ort zum Essen. Sie ist ein Ort, indem Schüler und Lehrer sich wohl und geborgen fühlen sollen", sagt Pfarrer Much, nachdem er den Psalm 23 vorgelesen hat. "Wie segnet man eigentlich eine Mensa?", diese Frage stelle Pfarrerin Christ an die versammelten Gäste, Schüler und Lehrer. Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, hat sie im Vorfeld einige Schüler befragt, was sie sich den von der neuen Mensa erhoffen. Am häufigsten wurde genannt, "dass das Essen schmeckt", aber auch, "dass es so still sein soll, dass man essen und sich unterhalten kann". Ein paar Schüler fänden die Idee nicht schlecht, wenn es in der Mensa Musik geben würde. Nachdem ein Gebet und das Vaterunser gesprochen wurden, erfolgte die Segnung der Mensa.

Zum Schluss trat Helmut Zender nochmals an das Mikrofon und wies die Gäste auf das im Anschluss stattfindende Schulfest hin. Mit Michaels Jacksons "Say say say", gespielt von der Big Band des Gymnasiums, verließen die Gäste die Mensa, um sich die kulinarischen Angebote des Schulfestes anzusehen.

Von unserer Mitarbeiterin

Kira Wille

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