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    Westerwald

    Junger Mann verprügelt Fahrgast im Bus

    Nach einem aggressiven Angriff auf einen Fahrgast in einem Bus ist ein junger Mann aus dem Westerwald zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der inzwischen 21-jährige Angeklagte konnte nach der Gerichtsverhandlung in Montabaur froh sein, dass er nicht sofort ins Gefängnis muss. Denn sein Verhalten erinnerte stark an die jugendlichen Schläger in einer Münchner U-Bahn-Station, die einen Passanten verprügelt und schwer verletzt hatten.

    Westerwald – Nach einem aggressiven Angriff auf einen Fahrgast in einem Bus ist ein junger Mann aus dem Westerwald zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der inzwischen 21-jährige Angeklagte konnte nach der Gerichtsverhandlung in Montabaur froh sein, dass er nicht sofort ins Gefängnis muss. Denn sein Verhalten erinnerte stark an die jugendlichen Schläger in einer Münchner U-Bahn-Station, die einen Passanten verprügelt und schwer verletzt hatten.

    Der hiesige Fall trug sich im August 2009 in einem Bus zwischen Koblenz und Vallendar zu. Zwei junge Männer aus dem Westerwaldkreis hatten die Veranstaltung Rhein in Flammen besucht und waren auf dem Nachhauseweg. Einer der zum Tatzeitpunkt 20-Jährigen zündete sich im Bus eine Zigarette an. Als er von einem Fahrgast mittleren Alters auf das Rauchverbot hingewiesen wurde, rastete sein ebenfalls 20-jähriger Begleiter aus. Der junge Mann schlug dem Opfer mit der Faust ins Gesicht und beleidigte ihn mit üblen Schimpfworten. Von den übrigen Fahrgästen griff niemand ein.

    An einer Haltestelle in Vallendar verließ das Opfer den Bus, doch die beiden jungen Männer folgten ihm. Der Haupttäter schlug erneut zu. Der Geschädigte erlitt ein blaues Auge und eine Schädelfraktur. Er musste ärztlich behandelt werden und war zwei Wochen krank geschrieben.

    Bei der Gerichtsverhandlung in Montabaur räumte der junge Mann die Tat komplett ein. Er hatte an dem Abend etwas getrunken, war aber voll schuldfähig. Warum er bei einer Kleinigkeit völlig ausgerastet war, konnte er selbst nicht erklären. Sein Anwalt sagte, dass der 21-Jährige erst kurz vor der Tat zu Hause rausgeflogen war. "Das war offenbar alles ein bisschen viel." (tf)

    Mehr lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe der Westerwälder Zeitung.

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