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Sessenbach

Hilfe für rumänische Straßenhunde

Das Schicksal rumänischer Straßenhunde ist Marina Wehmeier aus Sessenbach ein Anliegen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten setzt sich die 22-Jährige dafür ein, wenigstens einigen der Vierbeiner, die in Rumänien größtenteils unter furchtbaren Umständen leben beziehungsweise dahinvegetieren müssen, zu helfen. Seit fast drei Wochen hat der neun Monate alte Mischlingsrüde Sammy bei Marina Wehmeier ein neues Zuhause gefunden.

Marina Wehmeier aus Sessenbach kümmerrt sich um rumänische Straßenhunde.
Marina Wehmeier aus Sessenbach kümmerrt sich um rumänische Straßenhunde.
Foto: Natalie Simon

Sessenbach – Das Schicksal rumänischer Straßenhunde ist Marina Wehmeier aus Sessenbach ein Anliegen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten setzt sich die 22-Jährige dafür ein, wenigstens einigen der Vierbeiner, die in Rumänien größtenteils unter furchtbaren Umständen leben beziehungsweise dahinvegetieren müssen, zu helfen. Seit fast drei Wochen hat der neun Monate alte Mischlingsrüde Sammy bei Marina Wehmeier ein neues Zuhause gefunden.

Auf das große Leid der rumänischen Straßenhunde wurde die Sessenbacherin Ende 2010 durch eine Fernsehsendung aufmerksam, in der die Zustände im städtischen Tierheim in Brasov gezeigt wurden. Danach war sie „total fertig mit der Welt“. Im Internet informierte sich die 22-Jährige und stieß auf den Bund gegen den Missbrauch der Tiere (BMT), der in Brasov ein privates Tierheim unterstützt. Über den BMT übernahm Wehmeier dann auch eine Patenschaft über 15 Euro pro Monat für einen Hund in diesem Tierheim.
„Wenn mehr Menschen das Geld, das sie normalerweise für unnötige Dinge ausgeben, für sinnvolle Dinge wie den Tierschutz ausgeben würden“, sagt die Sessenbacherin, „dann würde auch viel bewegt werden.“
Darum ist es der 22-Jährigen ein Anliegen, andere zum Handeln anzuregen. Zunächst gibt es die Möglichkeit, einen Hund aus dem Ausland zu adoptierten. „Leider haben viele Leute Vorurteile gegen die Hunde, aber die Tiere blühen hier auf“, meint Wehmeier. Auch mit einem Pflegeplatz, einer Patenschaft oder Spenden an Tierschutzorganisationen kann viel bewegt werden.
Die Situation der Straßenhunde in Rumänien ist schlimm. Es gibt eine regelrechte Tierfänger-Mafia, die die Hunde einfängt und sie in Sammelstellen oder Tierheime bringt. Dort werden sie entweder umgebracht oder vegetieren unter schrecklichen Umständen dahin.
Das Kernprojekt der Auslandstierschutzarbeit des BMT liegt im rumänischen Brasov. Die Tierschützer versuchen dort, so viele Hunde wie möglich vom städtischen in das vom BMT unterstützte Tierheim zu bringen. Es ist geplant, ein vom Tierschutz betriebenes Kreistierheim für den Bezirk Brasov zu errichten, in dem alle dortigen Hunde untergebracht werden.

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